Unscheinbar, aber doch besonders: Das CT-515 von Sinan

Vor ein paar Wochen kam ein Kollege in unser Büro und sagte: „Hier, testet mal..“

Ähm, bitte?! Ja klar wir testen gerne, aber doch nicht ein Batterieaufladegerät…Sorry, aber das lohnt sich echt nicht.

Kurzer Disput über die Sinnhaftigkeit, kam dann schnell raus, dass wir dem kleinen Batterieaufladegerät von Sinan Unrecht getan hatten.

Denn: Das CT-515 von Sinan läd nicht wiederaufladbare Batterien auf! Da mussten selbst wir staunen, denn davon hatten wir noch nichts gehört.

CT-515 - Batterieaufladegerät von Sinan (Quelle: Sinan)

Und natürlich war dies dann ein Test wert, denn wenn das wirklich funktioniert, dann lohnt sich eine Anschaffung durchaus.

Wichtig zu beachten ist, dass auf den Batterien nicht steht, dass sie explodieren könnten, wenn man sie versucht, wieder aufzuladen, wie es bei den laotischen Panasonic der Fall war, die hier noch im Büro waren ;-). Also habe ich am nächsten Tag meine eigenen Batterien aus meinem langsam den Geist aufgebenden Badradio mit zur Arbeit genommen. Diese Batterien dort waren nämlich schon fast leer und das Wort „fast“ ist hier sehr wichtig, denn das Batterieaufladegerät geht nur bei folgenden Batterieeigenschaften:

  • keine alten, leeren Batterien –> Hier kann es zum Austritt von Chemikalien oder Überhitzung kommen
  • Alkali(ne)- und NiMH-Batterien, keine Zink-Kohlebatterien
  • geeignet für AAA (Micro) und für AA (Mignon)

Die Anzeigen leuchten rot, wenn die Batterien leer und grün, wenn sie voll sind. Dabei wird jede Zelle einzeln angesteuert. Angeschlossen wird das Ladegerät an eine normale Steckdose. Es schaltet sich automatisch ab, wenn die Batterien aufgeladen sind.

Sollte doch mal was nicht in Ordnung sein, schaltet sich das Gerät laut Hersteller selbstständig ab (bei defekten Batterien, bei Überhitzung). Allerdings wollte ich das nicht nachprüfen mit den laotischen Batterien.

Nun zu meinem kleinen Praxistest: Um 9:00 Uhr habe ich meine drei Alkali Mignon Batterien in das CT-515 gepackt und um 12:45 Uhr waren sie laut Gerät aufgeladen. Zuhause habe ich dann die Batterien zunächst mit einem Messgerät überprüft: Zwei der Batterien hatten einen guten Ladestatus, eine war im Bereich „Low“ angesiedelt. Da ich aber versäumt hatte zuvor zuhause den Test mit den fast leeren Batterien durchzuführen, kann ich nun nicht sagen, ob diese eine Batterie nicht einfach schon zu leer war oder doch das Gerät bei dieser einen „versagt“ hat. Dann der Härtetest mit meinem Badradio: Und es läuft wieder! Ich hoffe ein wenig länger als nur eine Woche…denn ansonsten wäre die Ladespaß nur von kurzfristiger Natur gewesen. Wie lange die neuen alten Batterien nun halten werden, wird sich aber ja zeigen….

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich: Es wäre nett, wenn in dem CT-515 noch ein Messgerät enthalten wäre, damit man hier direkt den Ladestatus auch überprüfen kann.

Wer selbst alles nochmal nachlesen mag, hier kann man das Produktdatenblatt bei Sinan runterladen.

Das CT-515 wird auch in unseren Online-Shop kommen und ca. 19,90 EUR kosten.

Zum Schluss: So sehen laotisch explodierende Batterien aus 😉

Panasonic Extra - Mitbringsel aus Laos
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Kommentare

  1. Heinz M. sagt:

    Saubere Sache!

    Werde mir nun auchmal so ein Gerät kaufen und sehen was es mit meinen alten Batterien zu schaffen weiss.

  2. Nico S. sagt:

    Hallo,

    das Gerät funktioniert auch nach vielen Jahren bei mir noch zuverlässig und die Batterien sind je nach Qualität bis zu 10 mal wieder aufladbar! Das spart mächtig Geld!

    Von mir gibt´s voll 5 Sterne dafür
    Gruß Nico

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