Akku-Kapazität von Notebook und Laptop

Was tun, wenn der Akku schnell leer ist?

Ob gemütlich auf der Terrasse oder dem Balkon, geschäftig in der U-Bahn oder unterwegs auf der Parkbank: Mobiles Arbeiten mit Laptop, Notebook oder Tablet bringt den Vorteil, dass Sie nicht an den Schreibtisch gebunden sind. Doch wie verhindern Sie, dass der Akku schnell leer ist? Wie können Sie die Akku-Kapazität steigern?

Moderne Laptops und Notebooks haben leichte und langlebige Energiespeicher. Doch auch der beste Akku macht irgendwann schlapp. Dumm, wenn gerade dann keine Steckdose in der Nähe ist. Wie Sie Ihren Laptop-Akku schonen und dadurch die Akku-Kapazität erhöhen, erfahren Sie bei uns.

Akku-Kapazität als Kaufkriterium

Auch wenn die Akkus im Notebook und Laptop mittlerweile wesentlich stärker sind als bei den ersten Geräten, so sind sie dennoch der Schwachpunkt beim mobilen Arbeiten. Während es früher allerdings die Möglichkeit gab, den Akku zu wechseln und gegebenenfalls einen kaputten Akku zu erneuern, sind heute die meisten Akkus in mobilen Geräten fest verbaut. Deshalb sollte die Akku-Kapazität ein wichtiges Kaufkriterium sein.
Die Akkuleistung wird bei Mobilrechnern in Wattstunden (Wh) angegeben. Ist die Spannung des Akkus in Volt (V) bekannt, lassen sich die Einheiten über die Formeln Wh = mAh x V / 1000 beziehungsweise mAh = Wh / V x 1000 umrechnen. So können Sie die Akku-Kapazität unterschiedlicher Modelle besser vergleichen.
Weitere Kriterien für die Akku-Kapazität sind sogenannte verbrauchsrelevante Komponenten. Welche das sind, erklären wir im Folgenden.

Verbauchsrelevante Komponenten für Akku-Kapazität

Zu den verbrauchsrelevanten Komponenten gehört unter anderem die Art des Massenspeichers. Eine moderne SSD verbraucht weniger Strom als eine herkömmliche Festplatte (HDD).
Auch das Display kann ein wahrer Energiefresser sein und so gewaltig an der Akku-Kapazität knabbern. Sie sollten sich die Frage stellen, was Sie mit Ihrem Laptop tun möchten und dementsprechend entscheiden, ob Sie beispielsweise einen 4K-Bildschirm benötigen oder vielleicht eine Full-HD-Auflösung reicht. Damit schonen Sie nicht nur Ihren Akku, sondern auch Ihren Geldbeutel.
Eine weitere Komponente, die den Stromverbrauch des Akkus beeinflusst, ist der Prozessor. Die meisten höherwertigen Ultrabooks und 2-in-1-Geräte verwenden Intels Core-Prozessoren. Hier gibt es zwei Varianten: die klassische Core-i-Baureihe mit aktiver Kühlung und den besonders sparsamen, lüfterlosen Core-m-Produkten (die m5- und m7-Modelle wurden inzwischen zwar in i5 und i7 umbenannt, bleiben aber am „Y“ im Produktnamen erkennbar).
Neue Geräte sind häufig mit CPUs der siebten Generation (Kaby Lake) ausgerüstet sind. Sie kommen wesentlich länger ohne Steckdose aus, als die Vorgängermodelle.
Letztlich tragen auch die Hardware-Hersteller dazu bei, den Strombedarf weiter zu senken und so die Akku-Kapazität zu verbessern. Beispiele hierfür sind verbesserte Kühltechnologien und Wärme absorbierende Materialien, sodass die Lüftertätigkeit reduziert oder sogar überflüssig wird. Das schont den Akku und der Anwender profitiert, weil er sein Gerät länger unabhängig von der Steckdose nutzen kann.

Wenn das Notebook älter wird, schwächelt häufig der Akku und Sie verbringen Ihre Zeit an der Steckdose. Foto: PC-SPEZIALIST

Tipps zur Steigerung der Akku-Kapazität

Egal, welches Betriebssystem Sie auf Ihrem Notebook haben: Ist der Akku schnell leer, macht das mobile Arbeiten wenig Spaß. Aber für alle Geräte gibt es Möglichkeiten, um die Akku-Kapazität zu steigern. 

Tipp 1 bis 3

  1. Stellen Sie Ihren Bildschirm dunkler ein, denn die LED-Leuchten im Display sind richtige Stromfresser. Ein wenig dunkler gestellt, spart schon ordentlich Akku.
  2. Um Maus und anderes Zubehör anzuschließen, sind die meisten Notebooks mit einem Bluetooth-Modul ausgestattet. Ein wahrer Stromfresser, denn Bluetooth sucht ständig nach Geräten, mit denen es sich verbinden kann. Zudem kann eine aktive Bluetooth-Verbindung relativ leicht gehackt werden. Unter macOS und Linux finden Sie die Abschalt-Funktion in der Menüzeile, unter Windows 10 in der Benachrichtigungszeile.
  3. Wenn der Strom richtig knapp wird, können Sie Ihr Gerät in den Flugmodus versetzen. Dadurch deaktivieren Sie alle Verbindungen, was zusätzlich Strom spart. Das funktioniert aber nur, wenn Sie gerade nicht online sein müssen, denn auch mobile Daten und Bluetooth werden abgeschaltet.

Tipp 4 bis 6

  1. Externe Medien zehren gewaltig an der Akku-Kapazität. Deshalb sollten Sie USB-Datenträger, externe Festplatten oder Smartphones, die Sie über USB am Laptop aufladen, unbedingt entfernen.
  2. Im Hintergrund laufende Programme, die Sie aktuell nicht benötigen, beispielsweise E-Mail-Programm oder Internet-Browser, sollten Sie beenden, da die Software im Hintergrund am Akku saugt.
  3. Programme, die Sie gar nicht mehr nutzen, können Sie getrost deinstallieren, damit Ihr Notebook nicht mit der Zeit vermüllt. Löschen können Sie alles, was Sie nicht benötigen, über die Windows-Deinstallation. Leeren Sie auch den Windows-Autostart-Ordner.

Tipp 7 bis 9

  1. Wenn Sie zudem Ihr gesamtes System aufräumen, können Sie die Akku-Kapazität ebenfalls steigern. Nutzen Sie dazu ein kostenloses Programm wie den CCleaner. Den gibt es sowohl für Windows als auch für macOS.
  2. Lassen Sie Ihren Arbeitsspeicher und Ihre Festplatte aufrüsten. Ein moderner Laptop hat mindestens 8 GB RAM, und mit einer SSD können Sie im Gegensatz zur HDD den Laptop-Akku schonen. Kommen Sie dafür zu Ihrem PC-SPEZIALIST vor Ort und lassen Sie sich zur Speicheraufrüstung und dem Einbau von Hardware-Komponenten für mehr Speicherplatz beraten.
  3. Zu guter Letzt sollten Sie versuchen, Akkufresser aufzuspüren, um die Akku-Kapazität zu steigern. Unter Windows müssen Sie den Task-Manager aufrufen. Dafür geben Sie in das Suchfeld unten links „Task-Manager“ ein. Unter macOS rufen Sie die Aktivitätsanzeige auf, indem Sie in Programme/Dienstprogramme suchen. Halten Sie nun Ausschau nach Programmen, die eine dauerhaft hohe CPU-Last verursachen und deinstallieren Sie sie gezielt, wenn Sie sicher sind, dass Sie sie nicht benötigen.

Wenn das Notebook älter wird, schwächelt häufig der Akku und sie verbringen Ihre Zeit an der Steckdose. Foto: PC-SPEZIALIST

Möglich ist natürlich auch, dass Ihr Notebook kaputt ist. Dann hilft natürlich das beste Energiesparprogramm für den Rechner nichts. Bei allen Problemen rund um Ihren Laptop kommen Sie am besten zu PC-SPEZIALIST und nutzen Sie unseren Service der Notebook-Reparatur.

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