re:publica rp08 rest erster und der zweite Tag
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admin, Fr, 4. Apr. 2008
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re:publica rp08 rest erster und der zweite Tag

So und nun der Rest.

Mittlerweile bin ich ja schon bei der nächsten Veranstaltung und sitze im Riu Palace auf Malle nach dem Gettogether unserer Geschäftsführertagung im Hotelzimmer. 1 Uhr Nachts und wieder muss das Hirn entleert werden, sonst ist an schlafen nicht zu denken.

Also einmal kurz zurückspulen.

Re:Publica erster Tag DeepMetha Workshop:
DeepMetha ist ein sehr spannendes Open Source Software Projekt das ein komplett neues Konzept für ein Betriebssystem bietet.
Es ersetzt die in den 70ern von XEROX eingeführte Bürometapher mit Aktenordnern, Dokumenten und dem Schreibtisch mit einem modernen intuitiven Modell, das eher an Mindmaps erinnert. Dokumente aller Art, Kontakte, E-Mails, Bilder, Web-Links und Dokumente werden in Ihrem thematischen Zusammenhang angezeigt und bearbeitet.
Leider war der Vortrag eingangs etwas zu wissenschaftlich und zu wenig praxisorientiert angelegt, so dass ich erst zum Schluss richtig ins Thema eingestiegen bin, als vorgeführt wurde, wie DeepMetha funktioniert und was damit alles geht.
Ich denke ich werde mir zu Hause mal einen DeepMetha Server aufsetzen und mit dem System rumspielen.

Den fehlenden Unterhaltungswert dieser Session hat dann aber das Musical 2.0 „Web Side Story“ locker rausgerissen. Familie Haeusler hat in wenigen Tagen ein dermassen spaßiges, halbstündiges Stück mit einigen anderen Usern aus der Re:Publica Community zusammen getwitter, wikit, geyoutubed usw.
GANZ GROßES KINO!
Ich kann grad weder nach Videos auf youttube suchen, noch die, die ich gemacht habe hochjubeln, da ich offline vorschreibe. Die prepaid-Telefonica Karte hier funktioniert leider nicht 🙁

Ach BTW – wisst Ihr, was die Spinner hier für ne Stunde Internet nehmen: FÜNF EURONEN! Für eine Stunde! Wo jeder normale Mensch in .de nen halben Monat für surft. Und ich dachte ja: „egal – schreibste schön vor und juckelst die Postings in einer Stunde alle hoch“. Ja Pustekuchen.

Hoffe, morgen läuft’s besser.
Egal – also morgen werd ich bei Johnny Haeusler mal nachfragen, ob ich die Videos bei youtube hochladen darf – nicht so wegen der Persönlichkeitsrechte sondern, weil ich vermeiden will, dass irgendwer Stress wegen „legalen Raubkopien“ kriegt 😉 Schliesslich waren die Stücke abgeänderte Coversongs und das darf man dann ja nicht unbedingt im Internet rumreichen und so. Ich tue es jedenfalls nicht ohne zu fragen.

Obwohl das Catering in der Kalkscheune echt lecker war, sind wir dann noch kurz zum Alexa Einkaufszentrum gefahren um eine Wurstempfehlung – nämlich die Gebrüder Hansen zu testen. Also Hansegold geht voll in Ordnung, aber Hansens Hölle brennt jedem normalen Menschen die Schmerzrezeptoren aus der Zunge. Ach ja – erwähnte ich schon dass NUR Kollege Hahn auf das Mädchenmenu bestand :=)

Ich kann mir ja kaum vorstellen, dass das wirklich satt gemacht hat 😉

Nach nem Absacker und revuepassieren zurück ind er re:publica Lounge ging es dann zurück in die Hotellobby, die dort der einzige kuschelige Platz mit WLAN war und flugs wurden noch ein paar Postings gemacht, Mails gelesen und vor allem Bilder zu Flickr hochgeschubst.
Auf dem Zimmer ist dann noch schnell halt der erste Beitrag entstanden.

Beim Frühstück haben wir uns entschieden, den zweiten Tag mehr mit Socializen und arbeiten in der re:publica Lounge zu verbringen, da wir eh nach gut 2 Stunden wieder im Taxi sitzen mussten. Das war auch sehr ergiebig. Wir haben kurz mit Wikio gesprochen, sehr interessante Aggregatorseite aus Frankreich, die nun Europa aufrollt und wir sind mit snippr.de von Anfang an dabei, Martin Koser von frogpond ist uns noch über den Weg gelaufen, hobnox.com ist eine spitzen Videoseite mit Streaming und echtem Kultpotenzial, zu den nächsten Veranstaltungen werden wir wohl über amiando einladen und ich habe für Euch noch ein paar Videoimpressionen eingefangen.
HA! Hätte ich ja fast vergessen – und meinen Blogpapa Robert hab ich noch kurz getroffen und die Hand schütteln können, bevor er zum Panel und wir Richtung Tempelhof verschwinden mussten.

Die re:publica ist auf jeden Fall eine Reise wert. Super organisiert, trotzdem angenehm locker und ungezwungen. Nächstes Mal hoffentlich komplett und nicht nur für 1 1/4 Tage. Dann haben wir auch v.a. mehr Zeit zum kennenlernen.

1 Kommentar

  1. Tim sagt:

    „Ich habe meinen Blogpapa getroffen“… 😉

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