TFT-Bildschirm testen
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admin, Di, 23. Sep. 2008
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TFT-Bildschirm testen

Dieser Artikel soll Vertriebsmitarbeitern als Leitfaden zur Überprüfung der Qualität bei auszustellenden TFT-Bildschirmen dienen. Dazu ist es notwendig, die Geräte nach folgenden Kriterien zu überprüfen:

  1. Helligkeitsverteilung
  2. Farben und Blickwinkelabhängigkeit
  3. Pixelfehler
  4. Kontrastverhältnis
  5. Konturschärfe und Lesbarkeit
  6. Optimale Einstellung und Flimmern

1. Helligkeitsverteilung

Klicken Sie auf das Icon mit dem rot-grün-blauen Balken. Checken Sie anhand der einheitlich weißen Fläche, ob Sie dunkle Schatten, Ecken oder Kanten entdecken. Zusätzlich sollten Sie dabei Helligkeit und Kontrast auf 100 Prozent hochsetzen.

2. Farben und Blickwinkelabhängigkeit

Mit einem Einfachklick wechseln Sie jetzt zu einer roten Bildschirmfläche. Lassen Sie die Farbe auf sich wirken: Leuchtet sie? Prüfen Sie anschließend den Blickwinkel in alle Richtungen: Ab welcher Position verändern sich die Farben? Achten Sie dabei besonders auf die von Ihnen am weitesten entfernte Bildschirmkante. Mit weiteren Einfachklicks erhalten Sie eine grüne und eine blaue Fläche, für die Sie den Vorgang jeweils wiederholen. Hinweis: Gelegentlich findet die „Auto-Adjust“-Funktion nicht die optimale Farbeinstellung. Wenn Sie mit den Farben unzufrieden sind, versuchen Sie nachzuregeln.

3. Pixelfehler

Besonders gut lassen sich fehlerhafte Pixel auf einfarbigen Flächen erkennen. Mit Rechtsklicks gehen Sie innerhalb der Software übrigens zu den vorherigen Testbildern zurück, mit normalen Klicks vorwärts. Suchen Sie nach klitzekleinen Punkten, die permanent weiß, schwarz oder in einer anderen Farbe (rot, grün, blau) leuchten.

4. Kontrastverhältnis

Nach der einfarbig blauen Fläche sehen Sie in der Mitte des schwarzen Testbilds ein weißes Quadrat. Prüfen Sie, wie stark der Unterschied zwischen schwarzer und weißer Fläche ist. Strahlt die weiße Fläche? Ist das Schwarz satt und nicht etwa ein dunkles Grau?

5. Konturschärfe und Lesbarkeit

Einen Testtext öffnen Sie mit dem Icon „Lesbarkeit“ (das fünfte Icon in der unteren Reihe). Prüfen Sie den Gesamteindruck und ob Sie in den eingeschlossenen Flächen von „a“, „e“ und „g“ Schatten finden. Außerdem sollten sich die senkrechten Linien von „m“ und „n“ gut unterscheiden lassen. Mit einfachem Klick wechseln Sie zur weißen Schrift auf schwarzem Hintergrund – hier gehen Sie analog vor. Verlassen Sie diesen Test mit einem einfachen Klick, und wiederholen Sie ihn bei niedriger Auflösung. Diese ändern Sie mit Hilfe des Icons „Zu Systemsteuerung/Anzeige“ (das sechste Icon in der oberen Reihe).

6. Optimale Einstellung und Flimmern

Wenn die „Auto-Adjust“-Funktion nicht zuverlässig arbeitet, flimmert das Bild – das kann Kopfschmerzen verursachen. Ob Ihr Wunsch-Display flimmert, können Sie gut an Flächen mit schmalen horizontalen Streifen erkennen – Testbilder finden Sie unter dem „Moiré“-Icon (das vierte Icon in der unteren Reihe). Unzufrieden? Dann regeln Sie „Phase“ und „Clock“ nach – wenn auch das nichts bringt, sollte man einen Fachmann fragen oder einfach die Finger von dem Bildschirm lassen.

Quellen:

chip.de

prad.de

etest-hardware.de

testberichte.de

pcwelt.de

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