Mac vs PC
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admin, Fr, 24. Apr. 2009
in Allgemein

Mac vs PC

Nehmen wir an, man steht vor der schwierigen Entscheidungen, ob man einen Mac oder einen PC kaufen soll. Es gibt viele Pros und Contras, sei es aus technischen oder persönlichen Gründen, die für die eine oder die andere Seite sprechen. Bevor man sich einen neuen Computer kauft, sollte man folglich seine „Hausaufgaben“ gemacht haben, um eine für sich fundierte Entscheidung treffen zu können. Mein Blogeintrag zählt einige Faktoren auf, die es meiner Meinung nach wert sind im Rahmen diese Themas aufgezeigt zu werden. Da ich kein Macnutzer bin und dieser Eintrag meine persönliche Sicht der Dinge wiederspiegelt, soll dieser Beitrag vor allem zur Diskussion anregen.

Macs sind in der Regel einfacher zu benutzen als PCs. Apple hat ein einfacheres, konsistenteres „Look and Feel“ über alle Anwendungen umgesetzt und ein eingebautes Video-Tutorial unterstützt den Anwender. Macs auch haben nicht die häufigen Fehlermeldungen und eingefrorene Bildschirme, die typisch für Windows-Systeme sind – auch wenn man der Fairness halber sagen muss, dass Windows in den letzten Jahren stabiler geworden ist.

Was die Leistung betrifft, sind Macs deutlich schneller hochgefahren als PCs. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Mac OS für die Mac-Hardware optimiert wurden, während Windows mit allen Arten von Systemen kompatibel sein muss. Sobald das Betriebssystem läuft, hängen Geschwindigkeit, Multi-Tasking und Stabilitätjedoch sehr von anderen Faktoren wie z.B. die Zahl der laufenden Programme und RAM ab.

Die Mac-Hardware ist begrenzt, da nur Apple diese als Anbieter erstellt. Der Vorteil ist, dass die Qualität über die gesamte Produktlinie gewährleistet wird. PCs hingegen werden durch eine große Anzahl von Herstellern verkauft und dies ermöglicht eine breitere Auswahl und günstigere Preise. Die Qualität kann hier sehr stark von Hersteller zu Hersteller differenzieren.

Wenn man plant das neuste Zubehör, welches auf den Markt kommt, für sein System zu kaufen, ist ein PC die bessere Wahl, weil die Mehrheit der verfügbaren Zubehörteile meistens nur für PCs verfügbar sind. Wenn man nur grundlegenden externe Peripheriegeräte wie Tastaturen und Monitore kaufen möchte, findet man auch eine große Auswahl für Macs vor.

Ein großer Vorteil, der für einen PC spricht, ist die sehr große Auswahl an Software. Windows ist in der Regel 100% kompatibel mit jeder Software und Dienstleistungen, die über das Internet zugänglich sind. Wenn man den Anspruch hat, sein PC-System mit dem Download uns Ausbau von anwendungen zu verbringen, ist hier ein PC sicherlich die bessere Wahl. Wenn dieser Aspekt jedoch nachgelagert ist, reichen die für einen Mac angebotenen anwendungen auch.

Macs sind bekannt dafür, dass sie nahezu virusfrei sind, begründet auf der einfachen Tatsache, dass es weniger Mas als PCs gibt und somit die meisten Angriffe gegen PC-Systeme gerichtet sind. Dieses wird sich jedoch in der Zukunft verändern, da immer mehr Macs verkauft werden.

Aus der reinen Kostensicht sind PCs günstiger als Macs, denn mittlerweile kann man sich einen Desktop-PC für ein paar hundert Euro kaufen. Auf der anderen Seite gibt es einige PC, die teurer als ihre Mac-Pendant sind: zum Beispiel kostet ein Lenovo x301 mehr als ein MacBook Air.

Die Entscheidung, welches System die beste Wahl ist, stellt in meinen Augen keine leichte Aufgabe dar. Wenn man sich nicht entscheiden möchte, gibt es jedoch die Möglichkeit über ein sogenanntes Boot Camp (https://de.wikipedia.org/wiki/Boot_Camp_(Software)) Windowsanwendungen auf einem Mac laufen zu lassen und somit das Beste aus beiden Welten nutzen zu können.

3 Kommentare

  1. Kai sagt:

    Ich bin zwar kein Mac Jünger, jedoch wer seinen Rechner nur „produktiv“ nutzen will und als „dummer“ User auch nichts weiteres machen möchte, der sollte zum Apfel greifen. Um vielleicht ein paar Euro zu sparen, muss es ja nicht immer das neuste MBP sein.

    Denn unterm Strich muss ich sagen, dass man als Nutzer von OSX das Gefühl hat, dass sich da ein paar Leute „Gedanken“ gemacht haben von dem was Sie tun. Das OS ist einfach(st) zu bedienen, wird für’s Auge wunderbar animiert und ist dazu in der Regel auch recht schnell, durch die angesprochene Treiberoptimierung.
    Bootcamp ist ein Argument. Das wichtigste, und dass finde ich unter Windows teilweise echt übel gelöst, ist das automatische Backup. Apple kommt hier direkt und ohne Umwege mit TimeMachine. Wer jetzt noch eine WD MyBook Mirror dranhängt, kommt vermutlich vor Lachen nicht in den Schlaf.

    Wer zocken will, dem bleibt fast nur Windows. Sicherlich wird es interessant werden, wenn in der nächsten Parallels version wirklich eine nativer Zugriff auf den Grafikchip realisiert wird. Dennoch hat Windows eben durch die große Auswahl die Nase in dem Bereich vorn, die „großen“ Spiele, die auf dem Mac laufen sind doch überschaubar.
    Die Stabilität kann m.E. kaum noch ein Argument sein, denn sowohl Vista als auch Windows7 Build 7000 laufen doch ziemlich anständig.

    Ein weiterer riesen Vorteil eines Windows ist: ein Hardware-Defekt. Da fühle ich mich beim Mac dann doch etwas beschnitten. Aber nun gut, dass muss man vorher abwiegen.

    Ich denke aber, wer nur das übliche am PC machen möchte. Bissel rumsurfen, als Frau eBay und den ESPRIT-Shop besetzen, der sollte sich zumindest über einen gebrauchten MAC mal Gedanken machen. Muss ja nicht immer was Neues sein. Das bissel Textverarbeitung schafft nicht nur das neuste Modell 🙂

    Bootcamp ist m.E. kein Argument, denn die Zeiten wo man auf dem PC ein Bootmanager einrichten musste, sind ja fast vorbei. Diese Option bieten halbwegs qualitative Mainboards inzwischen ja von Haus aus (z.B. Gigabyte mit einem freundlichen F12). Daaaaaaa würde es mich im übrigen auch noch interessieren, wie es wohl bei einem Rechtsstreit innerhalb der EU aussehen würde, wenn Apple einen User für die Installtion auf einem Nicht-MAC-Rechner an die Karre möchte (Lizenz vorhanden aber OSX86 oder ähnliche wilde Konstrukte). Gut, geht jetzt am Thema vorbei – wie dem auch sei.

    Fazit: cusual User (ohne großes Spielen) würde ich vor’n MAC setzen – eben aus Usability-Gründen. Dennoch haben beide System durchaus ihre Berechtigung.

  2. Kai sagt:

    im 3. Absatz:
    steiche: Bootcampt
    setze: Paralells

    Und wenn ich mir nachträglich was vom Osterhasen wünschen darf, dann wäre das eine EDIT-Funktion für die Kommentare!
    Z.B. http://ajaydsouza.com/wordpress/plugins/wp-ajax-edit-comments inkl. 5 Minuten editier-zeit 😉

  3. Stefan Bornemann sagt:

    Hallo John,

    danke für Deinen ersten, sehr ausführlichen, Blogeintrag zu dem doch schon sehr „philosophischen“ Thema. Bin bereits gespannt auf die weiteren Kommentare.

    Gruß
    Stefan

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