Twitter ist immer noch ein schwer zu verstehendes Phänomen
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Frank Roebers, Do, 21. Mai. 2009
in Aktuelles

Twitter ist immer noch ein schwer zu verstehendes Phänomen

Es gibt wenige technische Plattformen, die bei uns im Unternehmen so kontrovers diskutiert werden, wie Twitter. Während mittlerweile große Einigkeit über den Nutzen von Wikis besteht, immerhin noch eine schwache Mehrheit den Nutzen von Blogs akzeptiert, nutzt nur eine kleine aktive Minderheit Mikroblogs wie unser internes Yammer oder aber Twitter. Die wackeren Nutzer von Twitter bei snippr kann man hier im Blog rechts in der Seitenleiste beim Twittern beobachten.

Das ich selber begeisterter Nutzer von Twitter bin, verwirrt viele und befremdet einige.

Mich erinnert die Art der Diskussion bei uns und auch der mediale Hype, der gerade um Twitter läuft, sehr an das was wir auch schon bei Second Life erlebt haben. Die heftige Massivität der Berichterstatttung in den Massenmedien führt dazu, dass sich zwar viele nun mit Twitter befassen. Sie verursacht aber auch eine enorme Abbruchquote. Ich habe mittlerweile aufgehört zu zählen, wie viele sich bei mir in den letzen Wochen mit Aussagen gemeldet haben wie: „Ich habe verzweifelt und letztlich erfolglos versucht heraus zu finden, was mir Twitter bringen soll.“

Der IT Branchen-Promi Damian Sicking hat vielen der Abbrecher aus der Seele geschrieben, als er konstatierte: Twittern, ist wie Pupsen. Seit er das geschrieben hat, blähte er übrigens 24 Mal über Twitter. Das letzte Mal vor einer halben Stunde.

Den oberflächlichen Betrachter, aber auch viele neugieriger Erstnutzer werden ziemlich verwirrt, wenn sie das erste Mal auf Twitter stoßen. Es ist nicht nur die eigentümliche Syntax, sondern vor allem die anscheinend vorherrschende Belanglosigkeit der dort verbreiteten Informationen, die viele wieder zur Aufgabe bringt.

Nachdem bei Second Life übrigens der Medienhype vorbei war, hat sich verbreitet die Meinung durchgesetzt, Second Life wäre nun so tot, wie nur sonst was. Meiner Meinung nach stimmt das nicht. Wenn man sich die aktuellen Nutzerzahlen bei Second Life anschaut, stellt man fest, dass sich die Anzahl der Nutzer seitdem mehr als verdoppelt hat. In den letzten 60 Tagen waren immerhin mehr als 1,4 Mio Menschen dort online. Die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Menschen liegt meist zwischen 50.000-80.000. Auch das von mir und Stefan Westermann privat als Hobby in Second Life betriebene Gottfried Helnwein Museum erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Tot ist was anderes.

Ich kann mir vorstellen, dass viele, die heute keinen Bock auf Twitter haben, vielleicht später noch mal einen genaueren Blick wagen werden. Den Twitter bietet durchaus Nutzen, auch wenn er sich nicht sofort erschließt.

Den Nutzen von Twitter muss man sich ein bisschen erarbeiten. Um irgendwas davon zu haben, braucht man erstmal eine brauchbare Follower Liste (Twitterer, deren Infos man mitliest). Wenn man eine solche hat, bietet Twitter:

  • Unterhaltung: eine Menge Twitterer sind einfach witzig, mein Lieblingstwitter in punkto Unterhaltung ist: Frank93 es gibt eine Menge mehr davon.
  • schnelle und wertvolle Information. Bei mir hat Twitter in diesem Punkt ein bisschen den RSS-Reader ersetzt. Ich kenne die meisten, denen ich folge persönlich, so dass ich gut die Relevanz der von ihnen verbreiteten Links für mich einschätzen kann.
  • in Verbindung mit Menschen bleiben, die man persönlich kennt. Twitter ist hier ein bisschen wie virtueller Small-Talk. Gerade die vermeintlich sinnlosen Statusmeldungen, wie: „Gleich gehts auf den Siggi“ ersetzt hier SMS und ergänzt Telefon und schafft eine neue Quantität in der Verbindung.

Genau wie die Blogosphere bekommt Twitter nun auch immer mehr Relevanz für Unternehmen. Twitter ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der digitalen Reputation geworden. Hier können sowohl positive als auch negative Aufschaukelungen stattfinden, die man zumindest beobachten sollte. Der große Jamba-Spreeblick Fall steht auf Twitter noch aus, aber die ersten Effekte, wie sich Entwicklungen in Twitter aufschaukeln können, konnte man durchaus schon sehen. Das eine Petition gegen ein Gesetz innerhalb von wenigen Tagen fast 90.000 Mitzeichner bekommt, ist einzigartig und sicherlich auch der massiven Verbreitung durch Twitter unter dem Begriff #zensursular zur verdanken.

Gestern konnte man einen weiteren Fall auf Twitter beobachten, wie ein Unternehmen in Twitter unter Beschuss geriet und sich dabei auch nicht so sagenhaft geschickt benommen hat. Ob man sich in Twitter ausgeerechnet mit Mario Fischer anlegen sollte, ist eine Frage, die man sich vorher stellen sollte. Aber immerhin hat uns dieser Fall eine sehr schöne Untersuchung von viralen Effekten durch Twitter beschert, auf die ich hier gerne hinweise. Das Besondere an Twitter ist zurzeit noch, dass die meisten Nutzer heftige Multiplikatoren sind, die nicht nur in Twitter, sondern auch außerhalb für Verbreitung von Infos sorgen: Journalisten, Marketingleute, Berater, Blogger usw.

In diesem Fall hat Alexander Holl nachgerechnet, dass allein über Retweets (simples Wiederholen von Tweets an den eigenen Leserkreis) hier ca. 15.000 Twitterer ereicht wurden. Nachhaltiger kann man sich bei den Meinungsführern im Internet nicht ins Gespräch bringen.

15 Kommentare

  1. Kai Thrun sagt:

    @Martin:
    http://kommentare.zeit.de/commentsection/url/online/2009/22/kampagne-du-bist-terrorist?page=0#comment-349116

    Da hat Herr Trautmann wohl nochmal rechtzeitig vor der Eskalation die Kurve bekommen.

  2. Martin Oetting sagt:

    @Frank Ja, wegen Diss melde ich mich! Ich werde den Link sicher auch auf dem Blog posten oder auch twittern. Dauert aber noch ein Weilchen, mindestens bis Juli.
    @Kai Dass die in den klassischen Agenturen noch immer nicht begriffen haben, dass erstens ihr Geschäftsmodell ein Auslaufmodell ist, und dass zweitens das verzweifelte Verhindern von Meinungsfreiheit im Internet absurd ist, mutet mittlerweile eigentlich eher lächerlich als empörend an. Mir tun die leid, die in solchen Agenturen sitzend derartige Entscheidungen fällen…

  3. Kai Thrun sagt:

    @Martin Oetting:
    Wenn man sich online nicht im Griff hat. Dazu habe ich direkt die nächste „Meldung“ auf’m Tisch. Frei nach dem Motto „Denn du wirst abgemahnt“ macht sich KemperTrautmann gerade eine stattliche Reputation. u.a. bei Netzpolitik zu lesen. http://netzpolitik.org/2009/du-wirst-abgemahnt-de/

    afaik wurde „dubistabgemahnt.de“ heute registriert und Twitter tut sein übriges

  4. Frederic Hahn sagt:

    Noch mal zurück zum Thema. Für mich ist Twitter einfach eine tolle Mischung aus Blog, Unterhaltung, Social Network, NNachrichten, privat, geschäftlich. Dazu noch im Ranking System (Wer hat die meisten Follower), gute Api, viele Benutzer und kreative Einsatzmöglichkeiten. Auch die Zusammenstellung des eigenen Kanals und die Möglichkeit auf viele andere Kanäle zurückzugreifen ist nice.

    Unterm Strich: twitter einfach und macht Spaß. Zwei essentielle Faktoren für einen Massenerfolg.

    Eins noch_ Übrigens würde für mich der Vergleich mit Facebook näher liegen als der mit Second Life.

  5. Frank Roebers sagt:

    @Martin: Ich liebe ja die Empirie. Zählen ist schon mal ein guter Anfang. Für einen Doc reicht das natürlich nicht. Schick mir doch bitte mal einen Link, wenn man Deine Dissertation irgendwo bestellen kann. Ich finde deine Thesen ziemlich spannend: http://www.connectedmarketing.de/cm/2009/04/meine-doktorarbeit-in-acht-thesen.html

  6. Alex sagt:

    hui, jetzt wird die runde aber schon größer – fein 🙂

    hi kai,

    hi martin,
    darf ich dich schon mit onkel doktor ansprechen? 😉

    huhu jan,
    das mediengespräch mit klaus eck dienstag war klasse. machst du demnächst auch mal eins?

    die nummer mit DMEXCO hatte ich gar nicht mitbekommen *hüstel* das kommt davon, wenn man ausgerechnte den einen Link übersieht.

    ein gutes beispiel wie schnell sich eine sache verselbstständigen kann, in einem so einfachen und schnellen medium wie twitter.

    zu dieser irren dynamik trägt aber auf technischer seite das immer einfacher werdene weiterverbreiten bei. vor ein paar monaten gab es retweeten nur per hand und nur von leuten, die wussten, was ein RT ist und warum man es tut. irgendwann war die kritische masse überschritten, buttons wurden eingebaut und nun wird eben fleissig retweetet, sobald irgendetwas ausreichend massenpotenzial hat.

    mich erinnert das ganze so langsam an die hoaxmails, die immer noch ab und an im postfach landen. kind xyz braucht rückenmarkstransplantation blahblah und hunderte gutmenschen pflastern ihre adressbücher voll. dabei würde eine einfache googlesuche nach dem namen des betroffenen kindes ausreichen, um heraus zu finden, daß die sache längst ein (in meinen fällen immer positives) ende genommen hat und die eltern INSTÄNDIG bitten, keine mails mehr zu versenden. FÜNF jahre später. der mensch an sich ist eben faul und hilfsbereit bis zur entnervgrenze.

    ist auch einfacher als selbst zum plasmaspenden zu gehen oder einen organersatzteilträgerausweis auszufüllen.

    und das bedürfnis der menschen „dabei“ oder ein teil eines grossen ganzen – am besten natuerlich des von martin benannten kampfes david gegen goliath zu sein. von den meisten retweetern hätte sich vermutlich keiner getraut, den anfang zu machen. aber mit der masse mitzuschwimmen – das ging dann schon. klaus eck brachte dienstag in seinem vortrag das beispiel, dass die menschen heute nicht mehr in turnhallen transparente malen, sondern im internet „demonstrieren“.

    ich frage mich dabei (ohne jetzt gross recherchiert zu haben) wer da für DMEXCO twittert (und ob der oder diejenige wirklich die unternehmensmeinung vertritt). denn für mich liest sich das eher, als ob jemand, durch einen schnellschuss und wahrscheinlich nicht mal beabsichtigt, seinen persönlichen, kleinen flamewar vom zaun gebrochen hat und in sein eigenes napalmnäofchen getreten ist.

    ausserdem:
    man mag mich ignorant nennen, aber so lange das ganze mal eben 3 treffer in der twittersuche bringt und nicht auf rivva steht, ist meine relevanztoleranz noch weit unterschritten 😉

    schönes wochenende euch allen!

  7. Martin Oetting sagt:

    @Frank Klar, es ist ein erster Ansatz. Aber einfach die Follower-Zahlen zusammen zu zählen, um „virale Reichweite“ zu messen, ist auch ein wenig arg simpel…

  8. Frank Roebers sagt:

    Hallo Martin, ich habe mir extra eine Bewertung dieses Falls verkniffen. Aber immerhin hat er dafür gesorgt, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, mal die viralen Effekte von Twitter zu messen. Und das ist ja auch mal was.

  9. JWD sagt:

    Hallo Alex und Frank Roebers,

    in der Tat erkennt man die wahren Werte erst, wenn Dinge tot geredet wurden. So hat uns stehts die 3D-Umgebung von SL fasziniert, wenn auch die Nutzung über Avatare weitestgehend sehr unpersönlich ist.

    Demgegenüber ist Twitter mit Hintergrundbild sehr persönlich und mehr ein Poesie-Album, wenn Blogs die früheren Tagebücher sind.

    Im Zweifel geht es jedoch um ur-menschliche Bedürfnisse: traschen, kommunizieren – früher auf dem Dorfplatz heute Portal genannt.
    Dazu: http://www.westaflex-forum.de/wiedersehn-beim-twittertreffen/

    Feierabend-Gruss!
    JW

  10. Martin Oetting sagt:

    Tach! Ich habe mir grade mal diese DMEXCO-Sache auf dem anderen Blog da angesehen – ich hatte das nicht mitbekommen. Ganz ehrlich gesagt halte ich das für alles andere als ein gutes Beispiel für das, was Twitter kann. Da sind sich Leute mit ihren Egos in die Quere gekommen und nach dem Muster „Dem David muss bei dieser Sache ja wohl geholfen werden, also alle drauf auf den Goliath“ wird dann ein Retweet-Gewitter angeschoben, dass gegenüber dem eigentlichen Austausch völlig maßlos erscheint.

    Meiner Ansicht nach ist das ein Beispiel dafür, was passiert, wenn Menschen sich online nicht im Griff haben und das Gespür für die Verhältnismäßigkeiten verlieren. Das sehe ich – zumindest dem Thread nach – wohl vor allem bei dem Twitterer mediadonis (wenn er denn mit dem Geheul nach „Retweets“ angefangen hat). Derart mit „Skandal“ rumzupoltern, ist doch alles andere als angemessen.

    Aber ich will damit natürlich nicht sagen, dass für Unternehmen Twitter irrelevant ist. Ganz im Gegenteil. Gerade jetzt kann es sich lohnen, damit zu arbeiten, wenn man den Draht zu Multiplikatoren früh aufbauen und damit arbeiten will, intensive Kontakte zu wichtigen Leuten zu pflegen. Das geht aber nur, wenn man die Sache als Dialoginstrument versteht, denke ich.

  11. Frank Roebers sagt:

    Hi Alex, zu Deinem Kommentar gibts wenig zu sagen: Ich stimme Dir in allen Punkten zu.

  12. Alex sagt:

    hi zusammen,

    klasse artikel frank – zwei ergänzungen von mir:

    twitter und secondlife kannst du allenfalls auf basis des medienhypes vergleichen. die einzige gemeinsamkeit ist, dass beide im internet stattfinden. das wars dann aber auch schon.

    in sachen einstiegshürden, zeit/nutzen-verhältnis, mobilnutzung und einbindung in andere medien ist twitter second life darüber hinaus so weit überlegen, daß second life da erstmal nur wie der verlierer aussehen kann.

    erstmal.

    ich glaube ein ganz wesentliches ding (neben bedienungsfreundlichkeit) das second life fehlt, ist ein griffiger begriff, der beschreibt was ich da tue. ob es nun googlen, twittern oder surfen ist – ein neues medium oder tool wird dann erfolgreich, wenn du die tätigkeit beschreiben kannst. ich second life-e klingt einfach blöd. ich zweitlebe auch.

    darüber hinaus fehlt in second life einfach noch das konzept. die vollkommene freiheit schreckt ab und überfordert. gerade deshalb sind spiele wie world of warcraft so erfolgreich. du kriegst klare vorgaben, was du machen kannst, eine geschichte und v.a. aufgaben und erfolgserlebnisse, anhand derer du die umgebung und das spiel lernst.

    und DANN wenn das spiel durch sich selbst dafür gesorgt hast, dass du es meisterhaft beherrscht – dann bekommst du erst das verlangen nach mehr freiheit wie in second life.

    wie gesagt – lies mal snow crash. das ist sozusagen die romanvorlage für second life. wenn wir DA angekommen sind – dann hat es second life geschafft.

    und da sind wir wieder bei twitter. twitter ist kein spiel, sondern einfach nur ein anderer kommunikationskanal. und noch nichtmal aufwendig gemacht. die art und weise mit vielen leuten über eine kurze nachricht zu kommunizieren haben wir früher (als man noch in holzschuhen ins internet gegangen ist) mit den channelmessages im IRC gemacht z.b. ein bisschen ist twitter das tool, was wir früher als IRC-poweruser gerne gehabt hätten um möglichst viel mitzubekommen, auch wenn man mal nicht da ist.

    Damals hatte man eben keine follower, sondern idlete in 2-20 channels und hat darüner wenn man wieder an den rechner kam mitbekommen, was so los war über den tag.

    mir hilft twitter dabei, interessante Informationen, witzige sprüche, launige gedanken, wertvolle links und aktuell spannende themen aufzuschnappen und dazu noch mit freunden in verbindung zu bleiben (was ich über div. social networks, blogs, chats, IMs, foren, homepages, E-Mail, telefon usw auch tue). es wird einfach immer bequemer, durchsuchbarer und transparenter.

    ach ja – und mobiler natuerlich.

    die andere sache:
    twitter hatte seine jamba-fälle schon. zumindest in den USA. Google motrin oder ford „scott monty“ crisis oder auch #amazonfail

    die ePetition wäre mMn ohne twitter lange nicht so erfolgreich gewesen. zumindest nicht so massiv und schnell.

    jetzt reich’s auch erstmal 😉 ich wollte kommentieren und nicht nen neuen twitter vs. SL Blog starten.

  13. Kai Thrun sagt:

    Ich denke Second Life verhält sich ähnlich, wie andere Dinge im normalen Leben. Sims spielt auch niemand, von Tokio Hotel oder Scooter nie jemand eine Platte gekauft, ich denke SL geht einen ähnlichen Weg.

    Der mediale Fokus hat sich durch das Buzzword Web2.0 weggedreht. Denn Mitte 2007 poppten dann die SNs aus dem Boden. Die gab es „vorher“ auch schon. Spätestens mit dem release von meinVZ als Ableger für „nicht Studenten“ hat der Zuwachs doch einen enormes nachwirken bekommen.

    Genau diesen Effekt genießt StayFriends in Moment, um bei den SNs zu bleiben. StayFriends ist in Moment das am Stärksten wachsene SN. Und sie haben eine Form für sich gefunden, wie sie neben der Werbung eine Monetarisierung auf die Beine gestellt haben. Die scheinbar ganz gut angenommen wird.

    Es wird immer Schattengewächse geben. Second Life ist durchaus eines derer, die ich als Erstes unterschätzen hätte.

  14. Frank Roebers sagt:

    Vielen Dank für den Kommentar. Ich habe noch einen Nachklapp. Klaus Eck hat gerade über Twitter einen Link zu Spiegel Wissen gepostet, in dem über Second Life berichtet wird. Dort kommt man zu dem gleichen Ergebnis was die aktuelle Situation dort angeht, wie ich: http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=65115077&top=SPIEGEL

  15. Kai Thrun sagt:

    Schöner Artikel. Das Sie in ihrer Position Twitter nutzen bzw. sich damit beschäftigt, zeugt doch davon, dass Sie mit der Zeit gehen. Es spricht doch für Sie in Ihrer Position sich mit den Eigenschaften des Marktes zu bewegen. So genug der Lobhudellei 😉

    Die Geschichte mit Prof. Fischer war sehr erfrischend. Und es ist schon ziemlich naiv sich mit ihm „anzulegen“. Wie sagt doch der „Volksmund“: Dümmer geht’s nimma.

    Ich denke das (Image-)Problem, welches Twitter umgibt, rührt aus falschen oder schlechten Medienberichten. Twitter auf „Marketing“ zu begrenzen ist einfach 2 Schritte zu kurz gedacht. Es liegt wohl ein seiner Komplexibilität, dass es der ein oder andere noch nicht für sich entdeckt hat. Es ist aber auch nicht von der Hand zu weisen, dass Twitter für eine nichts ist und nie was sein wird. So fair muss man dann schon bleiben. Möglichkeiten gibt es allerdings riesige. Man muss allerdings in der Lage sein, diese zu erkennen und umzusetzen. Da es dafür kein individuelles Handbuch gibt, werden wohl die meisten daran scheitern. (Vorallem im geschäftlichen Bereich)

    *2centeinwerf*kling*
    Kai Thrun

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