Von Viren, Trojanern und anderen Accessoires der Schweinegrippe
Author
Benjamin Thiessen, Fr, 31. Jul. 2009
in Aktuelles

Von Viren, Trojanern und anderen Accessoires der Schweinegrippe

Bildquelle: lehrer-online.de

War ja klar: Sommer 2009, Sommerloch, und wie es so schön heißt: „bad news are good news“. So überbrücken die Medien die heißen Tage und verbreiten Angst und Panik wegen der Schweinegrippe. Dabei gibt es auch jede Menge Trittbrettfahrer, die ebenfalls von den schlechten Nachrichten profitieren.

Zum einen nutzen zahlreiche Webseiten Wörter wie z.B „Schweinegrippe“ in ihren Nachrichten,um ihre Suchmaschinenrelevanz (SEO) zu erhöhen, so berichtet die Online-Nachrichten-Agentur Open PR . Wie die Blackhat-SEO in diesem Fall davon profitiert, fand das Online Sicherheitsunternehmen Pandasecurity  heraus. Angesichts der sterbenden Menschen und der verängstigten Menschen, die nach „echten“ Informationen zum Schutz vor der Epidemie suchen ist das ziemlich geschmacklos, oder?

Daher hier nun der Link zum Bundesminiterium für Gesundheit  mit der entsprechenden Hotline , wo alle, die sich tatsächlich für die medizinischen Aspekte interessieren, sich auch mit richtigen Informationen ausstatten können.

Aber nicht nur die Suchmaschinen werden missbraucht, sondern es gibt auch mal wieder Computer-Viren und Trojaner- z.B. versteckt in Video-Downloads-, die anlehnend an die Grippewelle verschickt werden. Diese „Späßchen“ betreffen nun euch, die PC-Besitzer, die um ihr Schätzchen bangen müssen.

Also was tun? Hier hilft leider auch kein einfacher Mundschutz wie man sie zur Zeit auf Flughäfen, in großen Städten oder sogar auf Heavymetal-Festivals sehen kann. Neben  Anti-Viren-Software gilt hier wie immer eines: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!

Also klickt nicht auf Emails oder Newsletter, die reißerische Themen enthalten und die ihr nie bestellt habt.

Klickt nicht sofort auf jeden Link, der über eure Instant-Messenger reinkommt, auch wenn der Link von euch bekannten und vertrauenswürdigen Personen zu kommen scheint.

Wenn ihr euch nicht sicher seid, fragt einfach kurz beim Absender des Links nach. So merkt ihr sofort, ob der Link aktiv verschickt wurde, oder ob es sich doch um einen gemeinen Trojaner oder Virus handelt, der versucht euren Computer lahmzulegen.

Passt auf euch auf!

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