Logitech diNovo Keyboard nicht nur für Notebooks
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admin, Do, 6. Aug. 2009
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Logitech diNovo Keyboard nicht nur für Notebooks

Ich hatte die Logitech diNovo Tastatur zum Testen hier. Daher schreibe nun auch meinen Blogartikel mit ihr und berichte sozusagen Live von meinen ersten Erfahrungen mit einer kabellosen Tastatur.

Vom Design her vergleichbar ist die diNovo Notebooktastatur mit der Logitech diNovo edge. PC-Systemvoraussetzungen für das Keyboard sind Windows Vista oder XP.

Das Tippen ist sehr angenehm und leise. Der Tastenanschlag ist flüssig, der Tastenhub gering  und für mich sehr angenehm. Der schwarze glänzende Rahmen ist sehr schick und edel, jedoch Fingerabdrücke natürlich wie bei jedem glänzenden Material auch hier sofort sichtbar. Die Tasten selbst sind matt. Das Design wird durch die schicke silberne Handballenauflage aus gebürstetem, matten Aluminium abgerundet.

Durch die 2,4 GHz-Technologie habe ich keine Störung gehabt und die Verbindung über einen USB-Mikro Empfänger ist sehr schnell. Das Gewicht der Logitech mit ca. 681 g  ist schwerer als die meisten anderen kabellose Tastaturen. Die liegt wohl am Material und der kompakten und stabilen Verarbeitung. Das persönlich nehme ich gerne in Kauf, denn mir ist eine hochwertige Verarbeitung wichtiger alös ein paar Gramm weniger Gewicht.

Die Größe ist Standard (43 cm lang, 17 cm breit) und laut Logitech extra für Notebooks geamacht. Aber ich finde, dass sie für den Desktopgebrauch einsetzbar ist – denn das mache ich ja auch gerade und bin höchst zufrieden.

Das Hinterteil ist ein wenig höher gestellt (1,4 cm hoch), aber insgesamt ist die Tastatur trotzdem schön flach. Vier unten angebrachte Gumminoppen geben guten Halt auf der Stellfläche. Zu meiner Freunde gab es kein lästiges Hin-und Herrutschen mehr.

Logitech verspricht drei Jahre Batterielebensdauer. Ob das stimmt, kann ich jetzt nicht ausprobieren. Dies hängt sicherlich auch von der Menge der Tastenanschläge ab. Eine LED rechts oben zeigt an, wann die Batterien ausgewechselt werden müssen.

Die Logitech verfügt über insgesamt 108 Tasten inklusive der sechs Sondertasten. F1-F9 kann man in den Zusatzfunktionen frei konfigurieren, F10-F12 sind jedoch fest für die Mediaplayersteuerung voreingestellt und nicht veränderbar. Weitere vier Sondertasten befinden sich über dem Nummerblock. Hier ist nur die letzte frei konfigurierbar, welche als Vorbelegung den Windows Taschenrechner hat. Über die anderen Drei lässt sich die Systemlautstärke regeln.

Besonders nett finde ich, dass die Feststelltaste eine integrierte LED hat und rot aufleuchtet, wenn sie aktiviert ist. Ich neige nämlich oft dazu, diese per Zufall anzutippen und so werde ich direkt darauf aufmerksam. Damit wären die Zeiten des falschen Passworteintippens wegen der Feststelltaste für mich vorbei. Da hat wirklich einer an die Ausversehen-Feststelltastenaktivierer gedacht *grins*.

Was für den 10 Finger-System geübten Tipper evtuell gewöhnungsbedürftig sein könnte ist, dass zwischen den F-Tasten und den normalen Tasten kein Platz gelassen wurde und auch die übliche 4-Blockaufteilung der F-Tasten fehlt. Ich als „Einfinger-Irgendwie-System-Tipper“ hatte damit aber keine Probleme, da ich eh immer zwischendurch auf die Tasten gucken muss und nicht „blind“ tippen kann.

Fazit: Die Logitech diNovo gefällt mir sehr gut und ich würde sie glatt gerne selbst behalten wollen :-). Super verarbeitet, sehr stabil. Ich gebe der Tastatur 4,5 Sterne. Den restlichen halben  Stern würde ich erst vergeben, wenn sie einen Langzeitgebrauchstest von mir auch durchstehen würde. Aber wenn jemand eine Tastatur in diese Richtung sucht, würde ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

Und wenn einer von euch Lesern nun die Kauflust gepackt hat, hier gehts zur Tastatur im snippr Shop.

2 Kommentare

  1. Martin sagt:

    Danke für den Bericht! Diese Tastatur sieht wirklich sehr edel aus und ich könnte mir gut vorstellen, dass Sie zuhause an meinem Laptop einen guten Eindruck machen würde. Immerhin ist es auf Dauer einfach schrecklich, die kleinere Laptoptastatur nutzen zu müssen und außerdem schont so eine Tastatur den Verschleiß des Laptop ungemein. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass viele Macbook-User solche Tastaturen verwenden um den Wiederverkaufswert des Geräts hoch zu halten.

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