Windows 7 meine ersten Eindrücke
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Frank Roebers, So, 11. Okt. 2009
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Windows 7 meine ersten Eindrücke

Ich gehöre eher zu der Gruppe der IT-Intensivnutzer und scheue mich auch nicht, mit mehreren Betriebsystemen parallel auf unterschiedlichen Rechnern zu nutzen. In meinem snippr Profil kann man die von mir benutzte Hardware besichtigen. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich MS Vista nicht mag.

Umso gespannter war ich auf das neueste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft: Windows 7. Man konnte im Vorfeld einiges dazu lesen und es war überwiegend positiv.

Ich habe Windows 7 seit 2 Tagen auf meinem Desktop. Und ich bin wirklich begeistert. Bei Vista musste man auch oder gerade als geübter Nutzer ein Handbuch bemühen, um auch nur die einfachsten Arbeitsschritte durchführen zu können. Da war nichts intuitiv machbar. Dies ist bei Windows 7 völlig anders. Ich habe mich sofort zurecht gefunden. Nur um nichts wichtiges Neues zu verpassen, habe ich mir die kurze Übersicht der Neuerungen bei Microsoft angesehen.

Es ist schick geworden, obwohl die Apple Jünger natürlich darauf bestehen werden, dass OS X immer noch stylischer ist. Ich bin mir da nicht so sicher.

Was für mich das Wichtigste ist: Man kann damit sehr schnell und effektiv arbeiten auch, wenn man wie ich immer mit dutzenden Applikationen gleichzeitig arbeitet. Da hat man jetzt endlich bei Microsoft den Abstand zu Ubuntu und OS X schwinden lassen. Ich finde die Applikationsstartleiste sogar besser als bei Apple. Man kann hier endlich auch alle häufig genutzten Programme zum Schnellstart anordnen und sieht sofort, welche schon läuft und welche nicht. Die Vorschauen sind deutlich größer geworden.

Es sind sogar ein paar nette Spielereien dabei. Z.B. wenn man ein Fenster mit der Maus schüttelt, minimieren sich alle anderen.

Ansonsten scheint mir der Schwerpunkt der Neuerungen ganz eindeutig in der Verbesserung der Arbeitsgeschwindigkeit und intuitiven Bedienbarkeit zu liegen. Bibliotheken fassen bestimmte Dateiarten, wie Bilder, Videos, Musik unabhängig vom Speicherort zusammen.

Es gibt Sprunglisten, mit denen man häufig genutzte Dateien und Programme schnell erreichen kann. Und die Suche wurde endlich auf ein brauchbares Niveau gebracht.

Was ich auch nett finde ist, das man nun die MiniApps frei anordnen kann und nicht in der Seitenleiste gefangen ist.

Der Verkaufsstart bei uns ist am 22.10. Ich empfehle allen Vista-Nutzern den Wechsel, dann macht auch das Arbeiten am PC wieder Spaß.

Nachtrag:

Mein Eindruck ist, dass W7 deutlich niedrigere Anforderungen an die Hardware stellt. Meine Prozessorauslastung liegt meist so bei 2-5%, RAM bei 50%. Bei Vista hat mein Rechner gar nicht aufgehört zu swappen, nun ist Ruhe.

3 Kommentare

  1. Hester sagt:

    qzpggi HHIS I should have tohught of that!

  2. Stefan sagt:

    Kurze Anmerkung dazu:

    Windows 7 ist leider nicht mehr so sicher wie Vista. Dafür muss in der Benutzerkontrollsteuerung der Schieber wieder nach ganz oben geschoben werden. Es ist schade das M$ diesen schritt gegangen ist nur um eine bestimmte Nutzergruppe zufrieden zu stellen. Dies ist ganz klar ein Rückschritt.

    Was das swappen angeht…dieses nennt sich prefetch und ist eigentlich so gewollt. Nach kurzer Zeit sollte kein Speicher mehr „frei“ sein. Das die Anzeige bei W7 geändert wurde aus dem gleichen Grund wie oben beschrieben ist auch sehr schade.

    Ansonsten ist es ein sehr gelungenes OS mit leider noch kleinen Maken. Service Pack 1 wird es richten.

    Grüße Stefan

  3. Markus Ottmann sagt:

    Dem kann ich voll und ganz zustimmen! W7 ist auch nach meinen bisherigen Tests nicht nur ein würdiger Nachfolger zu WinXP, sondern könnte diesen sogar weit in den Schatten stellen und so einige durch Vista verschreckte und vertriebene Anwender zurückholen. Es reicht wirklich ein kurzer Blick in Neuerungen um sich schnell an die teilweise verspielten, dennoch nützlichen Möglichkeiten zu gewöhnen. So macht arbeiten (ich nenne das gerne „windowing“) auch wirklich Spaß.

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