LG Flatron W2286L – schicker Monitor für Office, Internet und Spiele
Author
Benjamin Thiessen, Mi, 10. Feb. 2010
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LG Flatron W2286L – schicker Monitor für Office, Internet und Spiele

Heute ist ein LG Flatron W2286L bei uns angekommen. Dieser wurde im Februar schon von der Stiftung Warentest unter die Lupe genommen und hat dort ein „GUT“ (2,1) bekommen.
LG wendet bei dem 22 Zöller die LED-Technik an, die nach den Fernsehern jetzt auch die TFT-Monitore zu erobern scheint.
Grund genug, uns das Gerät mal persönlich anzuschauen.

Der erste Eindruck ist sehr gut: Der W2286L kommt gut verpackt an und macht insgesamt einen hochwertigen, gut verarbeiteten Eindruck. Die Montage ist recht einfach – der Bildschirm muss in eine Öffnung des Standfußes geführt werden und dann unter dem Fuß eine Schraube gedreht werden. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass die Verbindung stabil ist. Die Erklärung ist im Handbuch enthalten und auch noch mal auf den Karton gedruckt.

LG W2286LDas Gehäuse ist in Klavierlack schwarz gehalten, die Bildschirmoberfläche ist matt. Am unteren Rand ist noch eine Chrom-Zierleiste angebracht. Ist der Monitor an, leuchtet ein kleines Auge in rot – passend zu dem roten Schimmer, den die Verbindung zum Standfuß hat.
Der Monitor lässt sich um ein paar Grad neigen und drehen, höhenverstellbar ist er jedoch nicht.

Anschlüsse sind reichlich vorhanden: ein VGA (D-SUB), ein DVI-D, zwei HDMI-Anschlüsse sowie ein Kopfhöreranschluss sind vorhanden. Als Kabel liegen jedoch lediglich ein VGA- und ein DVI-Kabel dabei.

Direkt nach dem Anschalten ist man erst mal geblendet – strahlend hell erscheint das Bild. Das Bildschirmmenü (gesteuert über berührungssensitive Tasten am unteren Gehäuserand) ermöglicht neben einigen automatischen Einstellmöglichkeiten aber zum Beispiel die Einstellung, dass sich die Helligkeit automatisch an das Umgebungslicht anpasst (über einen Sensore rechts unten im Gehäuse). Damit ist die Anzeige schon sehr viel angenehmer.
Neben den manuellen Einstellmöglichkeiten kann auch ein „Cinema-Modus“ ausgewählt werden, der die Helligkeit in einzelnen Teilen des Bildes steuert. Ganz interessant ist auch die „Photo Effect“ Einstellung, mit der man den Monitor auf Sepia oder Schwarz-Weiß umstellen kann. Bisher ist mir nur „Digitaler Bilderrahmen“ eingefallen als Anwendungsmöglichkeit. Sonst schaue ich mir den Bildschirminhalt schon ganz gerne in Farbe an 🙂

Die LED-Technik bemerkt man neben der Helligkeit bzw. dem Kontrast vor allem am Stromverbrauch. Der LG W2286L braucht nur 26 Watt – und damit etwas mehr als die Hälfte des Verbrauchs herkömmlicher TFT-Monitore. Das „grüne Gewissen“ wird dadurch beruhigt, dass bei der Herstellung z.B. kein Quecksilber verwendet wird.

Verbaut ist ein TN-Panel – daher ist der Bildschirm für Bildbearbeitung nur bedingt zu gebrauchen. Für Filme ist er durch das 16:10 Format und ohne Full HD bedingt geeignet – es bleiben schwarze Balken oben und unten.
Computerspiele sollten jedoch ohne Probleme dargestellt werden. Mit angegebenen 2ms Reaktionszeit ist der Monitor auch schnell genug für Spielespaß.

Mit aktuell 199 EUR ist der LG W2286L kein Schnäppchen, hier hat die LED-Technologie ihren Preis. Dafür erhält man ein schickes, gut verarbeitetes Gerät, das Strom spart und umweltfreundlich ist.
Da ich persönlich nicht so auf Klavierlacke stehe, wird er aber wohl kein Dauergast auf meinem Schreibtisch werden.

LG W2286L neben HP Touchsmart 300
Der LG W2268L neben dem HP Touchsmart 300, der zur Zeit ebenfalls zum Testen hier ist.

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