Highend-Notebook von Sony: das Vaio VPCF11Z1E
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Benjamin Thiessen, Di, 11. Mai. 2010
in Hardware

Highend-Notebook von Sony: das Vaio VPCF11Z1E

Die Sony Vaio F-Serie besteht aus Notebooks, allerdings in der Luxusklasse angesiedelt. Davon können andere Notebooks nur träumen: ultraschneller Prozessor, massig Arbeitsspeicher, Hochleistungsgrafikkarte, Full HD Display und und und. Das Sony Vaio VPCF11Z1E will viel erreichen, aber kann es auch in der Kombination und im Test das halten, was es verspricht?
Das Sony Vaio VPCF11Z1E wirkt schon in der Verarbeitung extrem hochwertig und langlebig. Die Hersteller von IT-Produkten haben begriffen: will man erreichen, dass die Kunden dem Produkt in punkto Materialqualität vertrauen, darf kein billiges Plastik verwendet werden. Nichts darf knacken, knartschen oder sich sonst locker anfühlen oder anhören, alles muss fest sitzen und einen robusten Eindruck machen. Das macht das Sony Vaio VPCF11Z1E auf jeden Fall. Die Tastatur ist extrem anschlagstark, die Tasten sind einzeln abgesetzt, und neben der QWERTZ-Tastatur besitzt das Sony Vaio noch ein Nummernfeld und sony-typische Tasten wie „Assist“, „S1“ und „Vaio“. Links daneben befinden sich Multimedia-Tasten für Play, Stop und Skip. Der Rahmen ist sehr stabil und verbiegt sich auch beim Tragen mit einer Hand kein bisschen. Die Handballenauflage ist durch eine geriffelt wirkende Oberfläche noch einmal vom Rest des Rahmens abgegrenzt und wirkt wie aus Leder gemacht. Der Deckel ist in mattem Schwarz gehalten und sieht somit auch metallener aus als Abdeckungen aus Plastik, die ja oft eine glänzende Oberfläche besitzen. In die Display-Umrahmung ist noch eine Webcam eingebaut. Auf der rechten Seite befinden sich die Audioanschlüsse, zwei Möglichkeiten ein USB-Gerät anzuschließen, das Laufwerk und der Power-Knopf. Auf der linken Seite befinden sich der Stromanschluss und ein Lüfter. Daneben dann Anschlüsse für Netzwerk, VGA- und HDMI, eSATA (mit integrierter USB-Funktion), Express Card und S400. Vorne gibt es dann noch den Schalter um die W-LAN Antenne zu bedienen, Magic Gate (Übertragung von geschützten Inhalten) und ein SD-Kartenschlitz. Alle diese Anschlüsse sind intelligent angebracht, stören nicht und sind gut erreichbar.
So viel zu dem Äußeren, was man vielleicht noch als selbstverständlich erachten würde. Trotzdem liegt die Verarbeitung und die verwendeten Materialien weit über den gängigen Standards. Anders sieht es da schon bei den im Sony Vaio verbauten Komponenten aus. Der Prozessor ist ein Intel Core i7-720QM, der vier Kerne besitzt, die in der Leistung von 1,6 GHz bis 2,8 GHz reichen. Die 2,8 GHz werden dann ausgenutzt, wenn einer der Kerne stark beansprucht wird, von der Temperatur her aber noch Spielraum nach oben ist. Dann wird der Takt auf die 2,8 GHz erhöht. Dier vier Kerne sind besonders gut geeignet, verschiedene Anwendungen anzusteuern und zu regeln, die gleichzeitig laufen. Hand in Hand mit diesem leistungsstarken Prozessor arbeiten 8 (in worten: acht!) GB DDR3-SDRAM Arbeitsspeicher, die laut Beschreibungen von dem Sony Vaio Modell voll ausgenutzt werden können. Im Praxis-Test bedeutete das bei dem Start und der Nutzung von Anwendungen, dass diese unverzüglich nach Anklicken starteten, Wartezeiten bei Bildbearbeitungen so gut wie nicht auftraten, und es keinerlei Ruckeleien oder sonstige Verzögerungen bei der Nutzung gab. Ein i7-720QM Prozessor und 8 GB Arbeitsspeicher mögen vielleicht endlich die Grundlage für ein sorgloses Arbeiten mit allerlei Anwendungen auf einem Notebook sein. Bei der Probe kam es auch bei geradezu willkürlichem Starten und Ausführen verschiedenster Software zu keinen Wartezeiten, das Notebook folgte unverzüglich den eingegebenen Befehlen. Vor allem was Multimedia-Programme wie Videokonvertierungsarbeiten angeht, wird das Arbeiten flüssig. Ganz wichtig ist auch der reibungslose Ablauf beim Arbeiten und der Nutzung von großen Datenbanken und Dateienpaketen. Für das Arbeiten bedeutet das einfach: das Notebook oder allgemeiner gesprochen das Gerät stellt nun keine Grenzen mehr für die Nutzung dar. Auf dem Sony Vaio VPCF11Z1E wird das Arbeiten mit neuester Software für eine lange Zeit sehr angenehm bleiben.
Die in dem Sony Vaio verwendete Grafikkarte NVIDIA GeForce GT 330M GPU entspricht der restlichen Ausstattung. Wie der Ausgangstakt des Prozessors schon vermuten lässt, ist das Notebook nicht unbedingt aufs Gaming ausgelegt, trotzdem sollte man nicht vergessen, dass aktuelle Spiele trotzdem einwandfrei auf diesem Notebook laufen, man wird allerdings an den Details und Auflösungen etwas nach unten in die mittlere Stufe schrauben müssen. Die Eigenschaften des Display lassen dann auch weiterhin vermuten, dass das Sony Vaio VPCF11Z1E nicht nur Software für Videos und Fotos bedienen können soll, sondern man das Notebook auch zum Anschauen von Filmen nutzen kann. Auf dem gut 16″ großen Display findet die Full HD Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln Platz, weiterhin überzeugt das Kontrastverhältnis und der gute Blickwinkelverhalten fast wie bei einem LCD-TV. Selbst bei stark schräger Draufsicht, bleibt das Bild klar und unverschwommen. Die Bildschirmhelligkeit sorgt für satte Farben und lebensechte Kontraste. Selbst beim Anschauen von Youtube-Videos ergab sich ein himmelweiter Unterschied zu Displays anderer aktueller Notebooks.Vollkommen überzeugen als Multimedia-Studio kann das Sony Vaio Notebook dann mit dem eingebauten BluRay-Player und sogar -Brenner. Mit dieser Ausstattung für den neuesten Standard im Speicherbereich für Filme etabliert sich das Notebooks als Highend-Gerät für den Heimbereich. Und wer seine Daten oder Filme nicht auf externen Speichermedien wie Sticks, DVDs oder BluRays lassen will, der kann sich an die verbaute 500 GB große Festplatte wenden, dort finden einen Haufen Daten ein sicheres Zuhause.
Bei so viel hochwertiger Ausstattung muss es doch auch irgendwo einen Haken oder einen Nachteil geben. Gibt es beim Sony Vaio VPCF11Z1E nicht wirklich. Einer der ganz wenigen Abstriche bei diesem Notebook ist: eine lange Akkulaufzeit braucht man sich bei diesen Komponenten nicht erhoffen. Selbst bei geringer Anstrengung verspricht der Akku nur zwei Stunden zu halten. Da wagt man es kaum, das Sony Vaio VPCF11Z1E überhaupt erst unter Höchstleistung laufen zu lassen. Viel länger als eine Stunde hielt der Akku da nicht durch. Auch beim Stromverbrauch zeigt sich das Modell nicht gerade sparsam. So viel Höchstleistung verbraucht auch viel Strom. Gleichzeitig will die Höchstleistung auch gut gekühlt sein, damit die Komponenten keinen Schaden nehmen. Der Lüfter läuft dementsprechend fast durchgängig und ist auch nicht wirklich leise. Ist es in der Umgebung leise, hört man keine Musik oder läuft kein Radio, arbeitet man also in einer Bibliothek damit, wird man das Lüftergeräusch wohl kaum aus dem Bewusstsein ausblenden können. Im Test lief jedoch eh die ganze Zeit eine Anwendung auf dem Notebook, die ein Geräusch abgab, somit fiel dieser Nachteil auch erst zum Schluss beim Schreiben dieses Textes auf. Für den Privatgebrauch könnte ich mir jedoch vorstellen, das Notebook eher zuhause und nicht unterwegs nutzen zu wollen.

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