Test Sony Vaio Subnotebook
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admin, Mi, 12. Mai. 2010
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Test Sony Vaio Subnotebook

Im Februar hatte ich das Subnotebook  Lenovo U350 zum Testen in unserem Community-Büro. Heute halte ich mal wieder ein Subnotebook in der Hand: Das Sony Vaio VPCY11S1E/S (Y-Serie; Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit-Edition).

Was mir sofort beim Herausnehmen aus der Verpackung aufgefallen ist: Der Deckel des 16:9 Displays (glänzend) lässt sich von oben eindrücken – dieser Aspekt ist erst einmal als Negativpunkt notiert…Dann schnell das Sony Vaio 13,3 Zoll komplett ausgepackt, Akku rein und zunächst die Betrachtung der Qualität der Verarbeitung vorgenommen.
Das Sony ist gut verarbeitet, das Silber wirkt edel. Hier steht das Vaio im Lenovo U350 nichts nach. Aber: Das Display ist wirklich recht wackelig. Der Deckel lässt sich leider auch sehr stark eindrücken, welches aber keine Auswirkungen auf das Display hat. Das man den Deckel eindrücken kann, gefällt mir persönlich wirklich nicht und ist in meinen Augen ein echter Minuspunkt im Vergleich zum Lenovo. Dort hat nichts gewackelt, das Display war fest. Auch die Farben des Displays wirken ein wenig blass. Sieht ein Schwarz doch eher grau aus. Ein besserer Kontrast wäre hier von Vorteil gewesen.

Was mir jedoch sofort positiv auffällt sind die Maustasten. Haben die mich beim U350 echt genervt, sind sie beim Vaio einfach leise und gut zu klicken. Den Druckpunkt habe ich sofort gefunden. Auch die Tastatur ist super verarbeitet. Vor allem die freistehenden Tasten gefallen mir.


Das Trackpad (Multitouch) funktioniert gut, der Mauszeiger lässt sich einfach und präzise steuern. Die Handballenauflage ist sehr stabil. Vom Gewicht her wiegt das Sony 1,8 kg. Auch das Lenovo U350 hat so wenig gewogen. Perfekt für das Mitnehmen auf Reisen.

Nun zu den Anschlüssen. Das Vaio verfügt über:

  • Rechte Seite: ExpressCard34, zwei USB Anschlüsse
  • Linke Seite: ein USB-Anschluss, HDMI-Ausgang, Audio, Firewire-400-Anschluss
  • Front: zwei Cardreader (SD und HG Duo)

Auch eine integrierte Kamera fehlt natürlich nicht.

Als Musikfan zu den Lautsprechern: Die Lautsprecher für Notebooklautsprecher sind ordentlich, die Musik klingt auch auf recht lauter Lautstärke nicht zu schrabbelig. Hier war ich wirklich positiv überrascht.

Nun zum Innenleben:
Die Grafikkarte ist eine Intel GMA 4500MHD (gleiche Chipsatz wie beim U350). Für Multimediaanwendungen ist die GraKa also sicherlich ausreichend, fürs Gaming ist sie natürlich nicht geeignet. Der Chip begünstigt eine lange Akkulaufzeit, die Aerofunktion für Windows 7 wird voll unterstützt. Die verbaute CPU: ein Intel Core 2 Duo SU7300 (1,3 GHz). Nicht die schnellste CPU, aber begünstigt eben eine lange Akkulaufzeit. Notebooks mit diesem Prozessor eignen sich also besonders für das mobile Arbeiten. Anspruchsvolle und CPU-intensive Aufgaben kann das Sony Vaio dann aber nicht mehr ohne Probleme bewältigen.
Mit den 4 GB RAM bietet das Vaio genügend Speicher. Im Vergleich zum U350 sind das zwar 1 GB mehr, der Arbeitsspeicher des U350 lässt sich aber auf max. 8 GB erweitern. Die Laufzeit des Akkus ist wirklich gut. Bis zu 11 Stunden kann das Vaio idealerweise laufen, bis es wieder aufgeladen werden muss. Realistisch im Anwendungsfall sind aber eher 6-8 Stunden, je nach Benutzungsart des Notebooks. Beim DVD-Schauen wird die Laufzeit auch sicherlich geringer ausfallen.

Nett ist die Unterstützung des Nutzers durch ein paar Programme von Sony. Z.B. die Akkustandanzeige ist nett und verständlich aufbereitet. Sagen einem 30% Ladezustand doch weniger als eine Klassifizierung in Gut (grün), befriedigend, schwach und kritisch. Auch hinter der ASSIST-Taste (oben links) verbirgt sich eine nette Funktion: Bei Klick öffnet sich das Vaio Care Programm. Dahinter verbirgt sich z.B. die
Fehlerbehandlung, das Recovery und der Vaio Support. Eine hilfreiche Unterstützung für den Endanwender des Produktes.

Fazit: Insgesamt ein gutes Subnotebook mit einem Mangel, nämlich das Display und der Deckel. Wenn ich mich also entscheiden müsste zwischen dem Lenovo U350 und dem Sony Vaio VPCY11S1E/S? Definitiv das U350. Sorry Sony, das Lenovo U350 hat mich mehr überzeugt was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht. Ich gebe dem Sony Vaio nur 3 Sterne anstatt 4, welche ich seiner Zeit für das Lenovo Subnotebook gegeben hatte. Aber was für mich ein echter Minuspunkt war (Display und Deckel), stört andere wiederum nicht. In vielen Tests hat das Vaio insgesamt sehr gut abgeschnitten. Einen sehr ausführlichen Test findet man natürlich auch wieder bei Notebookcheck.

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