Die neue Freiheit im Berufsleben, doch einsam und allein (arbeiten) – das muss nicht sein.
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admin, Di, 29. Jun. 2010
in Aktuelles

Die neue Freiheit im Berufsleben, doch einsam und allein (arbeiten) – das muss nicht sein.

Quelle: Marko Greitschus - www.pixelio.de

Der Trend als Freiberufler für verschiedene Auftraggeber vom eigenen Büro aus tätig zu werden setzt sich weiter fort. Immer mehr Menschen entscheiden sich, bewusst und manchmal auch als einzige Alternative, gegen eine Anstellung und für eine eigene Existenz.

Oft haben Anstellungsverhätlnisse zwar den Vorteil des sozialen Umfelds, aber immer häufiger, werden auch hier Berufs- und Privatleben mehr und mehr untrennbar. Im Artikel von Sarah kann man sehr gut erkennen, wie der Einsatz mobiler Technik auch immer mehr den Alltag bestimmt und Angestellte auch nach Dienstschluss nur schwer abschalten lässt.

Doch auch das „Von-Zuhause-aus-Arbeiten ist nicht jedermanns Sache. Allein vor seinem PC sitzen und einen Auftrag nach dem anderen abzuarbeiten. Als soziale Wesen sind wir auf den Kontakt mit anderen Menschen nahezu angewiesen und der kreative Austausch von Informationen belebt die Gedanken in so manch festgefahrener Projektsituation. Oft ist man als Freiberufler mit seinen Gedanken allein, da kann Feedback von Unabhängigen und die ein oder andere Neuigkeit aus verschiedenen Branchen mitunter sehr nützlich sein.

Co-Working-Spaces, die Alternative zum Homeoffice


Quelle: Stephanie Hofschlaeger- www.pixelio.de

Ganz wichtig für das Berufsleben von Freiberuflern und kleineren Unternehmen ist, dass sie möglichst wenig Kosten verursachen. Das heißt ein jahrelang verpflichtender Mietvertrag ist etwas, das man als Freiberufler gerade dann am wenigsten brauchen kann, wenn es zwischendurch die ein oder andere Auftragsflaute gibt. CoWorking-Spaces bieten daher eine besonders flexible Lösung, wenn einem doch einmal die sprichwörtliche Decke auf den Kopf fällt.

Man mietet sich dann einfach für ein paar Stunden, einen halben oder ganzen Tag oder sogar für eine längere Zeit einen Schreibtisch in einem Großraumbüro. Hier hat man einen komplett ausgestatteten Schreibtisch mit einem Computer, Internetanschluss, Strom, Kaffee und das Wichtigste: Kollegen, für den kreativen Gedankenaustausch. Man kann natürlich auch sein eigenes Note- oder Netbook mitbringen und all seine Daten wie gewohnt auf einer internen oder externen Festplatte archivieren.

Das Tolle daran ist wenn man sich diesen Schreibtisch reserviert kann man sich auch in CoWorking-Teams einmieten, die entweder einen ähnlichen beruflichen Background haben oder bewusst aus anderen Branchen kommen, die aber für die jeweilige Person, sehr hilfreich sein können. Einige
Standorte haben sich auch bewusst auf ein „flauschiges“ Café- oder rauhes Fabrik- Ambiente festgelegt. In fast jeder Großstadt in Deutschland gibt es inzwischen diese CoWorking-Spaces. In vielen Spaces ist es sogar möglich sich einen Briefkasten inklusive zu mieten und hat somit auch gleichzeitig eine alternative Büroadresse, die sich von der privaten Adresse unterscheidet, was nach außen hin wiederum für einen gehobeneren Eindruck sorgt.

Fest angestellt und doch frei?

Dieses Thema scheint nicht nur Freiberufler zu bewegen, auch fest Angestellte und die Medien werden immer aufmerksamer, was den engen Gürtel der Arbeitswelt angeht. So fällt Markus Albers’ Buch auf sehr fruchtbaren Boden.

© Max Miller

Preise:

Die Preise variieren je nach Region: So kostet in Berlin eine Tagesmiete ca. 15 €, während man in München mit ca. 30€ rechnen muss. Mehr Informationen dazu gibt es auch auf den unten genannten Seiten.

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News rund um das Thema CoWorking:

https://www.coworking-news.de/die-autoren-der-coworking-news/

Plattform mit vielen CoWorking-Spaces:

https://www.hallenprojekt.de/

Weiterführende Links zum Thema:

https://www.taz.de/1/netz/artikel/1/coworking-schafft-nestwaerme/

https://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/buerochen-wechsel-dich/1569632.html

https://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/1008308/

https://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/wie-carsharing-fuer-arbeitsplaetze/

4 Kommentare

  1. Alex Kahl @probefahrer sagt:

    Hi Alois,

    nein leider hat sich das Projekt erstmal wieder zerschlagen, da die Räume doch anderweitig genutzt wurden.

    Eventuell hätte ich demnächst echte Premium-Räume für 2-4 Schreibtische. Allerdings müssten sich Mitstreiter dann auch für eine gewisse Zeit commiten, weil da ganze sonst finanziell nicht zu wuppen ist.

    Wann kann ich Dich telefonisch erreichen?

  2. Alois Kleine sagt:

    Halo Alex,

    gibt es für die Bielefelder CoWorking Space schon Neuigkeiten?

    Ich wäre sehr interessiert und kenne auch noch 1-2 Leute
    die so eine Möglichkeit suchen.

    Alois

  3. Nadin sagt:

    Hallo Alex,

    vielen Dank für die Blumen :o) Ich wünschte in meiner Heimatstadt gäbe es auch so etwas. Die Jungs und Mädels aus dem Team Bielefeld werden es sich sicher nicht nehmen lassen, mal bei euch reinzuschauen. Mein Weg wäre da leider etwas zu weit (nahe Berlin), aber wer weiß :o) man weiß ja nie wo einen das Leben so hinschickt. Ich wünsche euch in jedem Fall viel Erfolg bei eurem Projekt.

    Beste Grüße, Nadin

  4. alex - probefahrer - kahl sagt:

    Hey Nadin,

    schönes Posting. Wir arbeiten grade am ersten Bielefelder CoWorking Space. Wenn es soweit ist, komm doch einfach mal vorbei – und bring Stefan, Frederic und den Rest der Bande mit 🙂

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