Auf großer virtueller Entdeckungsreise – Wie Kinder die Welt der Computer entdecken können
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admin, Mo, 26. Jul. 2010
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Auf großer virtueller Entdeckungsreise – Wie Kinder die Welt der Computer entdecken können

Vor allem bei Menschen mittleren Alters heißt es im Bezug auf das Thema „Kinder und Computer“ immer, dass diese damit groß würden. Doch wann fängt dieses „Damit groß werden“ an?

Wenn es nach der Firma Easybits geht, im Alter von zwei bis zehn Jahren. Das Unternehmen mit Sitz in Oslo ist Herausgeber einer  Software mit dem Namen „Magic Desktop“, die den altbekannten Windows-Desktop auf Knopfdruck zu einer kindgerechten  Benutzeroberfläche umgestaltet.

Der Magic Desktop

Der Zugriff auf systemrelevante Bereiche wird von dem Programm vollständig unterdrückt, sodass die „Kleinen“ nichts beschädigen können.   In das Tool integriert ist ein stark in seinem Funktionsumfang und Zugriffsbereich eingeschränkter Browser. Was bisher nur von Kindersuchmaschinen wie „Loopolino“ oder „Blinde Kuh“ angeboten wurde, eine altersgerechte Filterung der Suchergebnisse, wird vom „Magic Desktop“ softwareseitig gelöst.

Die Eltern allein können bestimmen, auf welche Websites ihre Sprösslinge zugreifen dürfen.

Der Browser: Eltern legen die aufrufbaren Websites fest

Darüber hinaus werden alle Internetzugriffe nachvollziehbar protokolliert. Mit wachsendem Kenntnisstand der Kinder über die Handhabung eines PCs, können Eltern nach und nach Anwendungen aus dem Programmportfolio des Windows-Betriebssystems in die Benutzeroberfläche importieren.

Einige Hersteller von PC-Komplettsystemen haben den „Magic Desktop“  bereits in ihr Angebot aufgenommen und liefern die Computer mit einer vorinstallierten Version aus. Auf diesem Weg bin ich erstmals auf das Betriebssystem im Betriebssystem gestoßen. Während meiner Testläufe mit dem Einsteiger-PC Compaq Presario SG3 stach mir das Programm ins Auge. Der Zufall schreibt eben die besten Blogartikel.

Mehr Informationen zum „Magic Desktop“ finden Sie hier.

1 Kommentar

  1. Julia sagt:

    Ich finde es ziemlich sinnfrei ein erst zwei jähriges Kind, welches nicht einmal lesen und schreiben kann via PC zu fördern. So etwas sollte man als Elternteil real übernehmen und nicht das Kind vor den Computer zu setzen und zu hoffen, das die Entwicklung deshalb gut wird.

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