Hardware für Hardstyler – Sony macht´s mit Billabong
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admin, Mo, 13. Sep. 2010
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Hardware für Hardstyler – Sony macht´s mit Billabong

Neulich, bei einem meiner gelegentlichen Besuche in einem dieser großen Elektrofachmärkte hier in Berlin, erwähnte irgendwann eine Frau gegenüber ihrem Begleiter, dass sie „eens von diesn janz kleen´n Läptops“ erstehen wolle. Der Mann sagte daraufhin: „Dann nimm dir doch irjendeens mit. Dit sind allet dieselbm, da steh´n nur untahschiedliche Herschtellah druff, wa!?“. Ganz davon abgesehen, dass die Auswahl an solchen Geräten in Elektromärkten eher überschaubar ist und in erster Linie der Absatzförderung von Internet-Surfstick-Verträgen dienen soll, war der Mann mit dieser Aussage nicht ganz im Unrecht. Zumindest in Bezug auf die Harware-Ausstattung unterscheiden sich die Netbooks unterschiedlicher Hersteller im Grunde überhaupt nicht. Da hilft dann oftmals nur der prüfende Blick in Richtung Verarbeitung, Größe der Tastatur oder Anzahl der USB-Slots. Oft kann auch die Optik eines dieser Kleincomputer den Ausschlag für den Kauf eines bestimmten Geräts geben. Sony hat sich, wahrscheinlich um die Modebewussten unter uns anzusprechen,  dahingehend etwas nicht alltägliches Einfallen lassen: eine Designkooperation mit dem Australischen Trendmode- und Surfbedarf-Hersteller Billabong. Obwohl die Geräte der Japaner in puncto Verarbeitungsqualität und Optik eingentlich immer vorne dabei sind, sollen hier scheinbar völlig neue Kaufargumente geliefert werden.

Sonys Style-Offensive im Netbook-Segment / Quelle: sony.de

Als Ergebnis dieser Design-Offensive steht nun das 10,1″ große VAIO VPCW21C7e beim gut sortierten Händler, wobei die  Harware-Ausstattung wie erwartet nicht überrascht:

  • Grafikkarte: Intel GMA 3150
  • CPU: Intel Atom N470 (1,83 GHz)
  • Arbeitsspeichergröße: 1 GB
  • Festplattenkapazität: 250 GB

Innen VAIO, außen Billabong / Quelle: sony.de

Optisch geht Sony im Bereich Netbooks mit diesem Ausflug in die Modewelt ganz neue Wege. Zumindest ist mir nicht bekannt, dass so etwas in diesem Segment schon einmal vorgekommen ist. Aber irgendetwas muss ja passieren wenn es wieder heißt: „Dit sind allet dieselbm, da steh´n nur untahschiedliche Herschtellah druff, wa!?“

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