Solider Einstieg in die TFT-Welt: der 22" V7 D22W12-E5
Author
Benjamin Thiessen, Mo, 1. Nov. 2010
in Hardware

Solider Einstieg in die TFT-Welt: der 22" V7 D22W12-E5

Noch ist V7 als IT-Marke besonders für Monitore in Deutschland noch nicht so bekannt. Der Test des V7 D22W12E5 wird zeigen, ob sich das bald ändert.

22“ für rund 130 Euro sind ein guter Preis, dafür verfügt der Bildschirm allerdings auch nicht über Full HD Auflösung, das Feature, das wohl die meisten Verkäufe zur Zeit generiert. Wirklich sinnvoll und sichtbar wird Full HD allerdings auch nur bei der Wiedergabe von HD-Inhalten und allgemein beim Anschauen von Bewegtbildern, in Office-Anwendungen und beim allgemeinen Arbeiten reicht auch eine geringere Auflösung. Die beträgt beim V7 D22W12E5 1680 x 1050 Bildpunkte und ist somit zumindest als HD ready zu bezeichnen. Das Bild ist im Betrieb mit einem Notebook als farbsatt und kontrastreich zu bezeichnen. Das wird wahrscheinlich durch den guten Helligkeitswert von 300 cd/m² erreicht. Auch der statische Kontrastwert von 1000 : 1 tut hier sein Übriges. Spielt man auf dem Monitor aktuelle Games – wie hier im Test Starcraft II – so ist das Bild ebenfalls durchgängig als gut zu bezeichnen. Ein paar kleine Schwächen offenbar der V7 D22W12E5 bei der Reaktionszeit. Die beträgt 5 ms und schlägt sich in einem etwas verwaschenen Bild bei schnellen Bewegungen nieder. Müssen die Bildpunkte innerhalb kürzester Zeit ihre Farbe ändern, und nichts anderes passiert bei schnellen Bewegungen auf dem Display, entstehen leichte Schlieren, die aber nicht weiter stören. Trotzdem bleibt das Bild zufriedenstellend.

Auf dem Bild rechts ist zu sehen, dass der Monitor über eine guten Betrachtungswinkel verfügt, auch bei seitlichem Draufschauen bleibt das Bild naturgetreu. Der maximale vertikale Betrachtungswinkel beträgt 160°, der maximale horizontale Betrachtungswinkel beträgt 170°. Auf den ersten Blick ergeben sich beim V7 D22W12E5 keine nennenswerten Unterschiede zu aktuellen Marktführern. Das Design ist noch etwas kantig und wirkt eher wie für den Business-Markt entworfen. Die Abmessungen betragen 51 x 42,4 x 20,3 cm (B/T/H), das Gewicht knappe 5 kg.

Der Monitor verfügt über Anschlüsse für VGA oder DVI, ein HDMI-Anschluss fehlt. HDMI hat sich inzwischen als praktischer Standard durchgesetzt: es muss keine extra Audio-Leitung gelegt werden, jedoch werden auch bei DVI hochwertige Bildsignale übertragen. Man muss also darauf achten, dass der eigene PC oder das Notebook über ein DVI-Ausgang verfügt. Allerdings ist dies auch mit einem Adapter zu beheben. Praktisch für den schnellen B etrieb unter verschiedenen Modi sind die Presets, mit denen man Schnelleinstellungen für Picture, Moviel, General und Game aufrufen kann.

Aufbau und Handhabung sind bei dem Monitor als gut zu bezeichnen, das Display wird an den Fuß angesteckt und steht sicher. Nach Anbringung an den Fuß kann man den Monitor in die gewünschte Position neigen. Auch über integrierte Lautsprecher verfügt der V7, die meisten Benutzer werden sicherlich trotzdem eine externe Audio-Lösung bevorzugen. Fazit: der V7 D22W12-E5 ist bestens für den Einsteiger in die TFT-Welt geeignet.

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