Umsonst und manchmal sogar besser: Freeware
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admin, Mi, 10. Nov. 2010
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Umsonst und manchmal sogar besser: Freeware

Gute Gratis-Software gibt's heute für fast alles. (Quelle: © Thorben Wengert / PIXELIO) ww.pixelio.de

Windows, Adobe & Co. gehören heute zum Leben wie das Amen in die Kirche. Und natürlich haben wir uns an MS Office und all die anderen teuren, Bezahlprogramme für PC, Notebook und Netbook gewöhnt. Aber es gibt auch immer eine andere Seite. Eine günstigere. Und teilweise sogar bessere. Inzwischen ist nämlich nicht nur die Zahl der vorhandenen Gratis-Software in beachtliche Höhen geschossen, sondern insbesondere auch deren Qualität. Denn teuer ist wie immer nicht gleich besser. In den meisten Fällen bietet Freeware fast genau die gleichen Funktionalitäten wie ihre Bezahl-Pendants. Komfort inklusive.

Was natürlich nicht heißen soll, dass hier das Ende der käuflich zu erwerbenden Software eingeläutet werden soll, schließlich bieten die Bezahlversionen manchmal dann eben doch einen Touch mehr Funktionalität für anspruchsvolle Profi-User. Dennoch an dieser Stelle mal ein kompakter Überblick über das Who is Who der schönen, neuen Freeware-Welt:

1. Für die tägliche Dosis Docs, Excels und PPTs: OpenOffice (statt MS Office)

2. Für maximale Sicherheit: Avira Antivir Personal (statt Kaspersky Antivirus)

3. Für die professionelle Bildbearbeitung: Gimp oder Paint.net (statt Photoshop)

4. Für’s Anschauen und Verwalten der Pics: IrfanView, FastStone Image Viewer oder XnView (statt ACDSee)

5. Für’s Brennen von Audio-, Daten-CDs/DVDs und ISO-Image-Dateien: Deepburner Free oder Nero 9 Free (statt dem Nero Original ;-))

6. Für’s Anschauen von Filmen und Serien (und zum Musik hören): VLC Media Player (statt Power DVD)

Für die tägliche Nutzung bestens aufgestellt: der neue Compaq SG3 (Quelle: PC-Spezialist)

7. Für’s Nachschlagen und Nachlesen: Wikipedia (statt Brockhaus – auf Wiedersehen, wir haben Internet und Web 2.0!)

8. Für’s Filmemachen: VirtualDub (statt Adobe Premiere)

9. Für’s Ver- und Entpacken: 7-Zip (statt Shareware WinRAR)

4 Kommentare

  1. Frank sagt:

    billisch will´isch,
    turzer, du hast den nagel auf den kopf getroffen. avira ist wohl eher ein placeboprogramm.
    ausserdem sollte sich die kundschaft wieder daran gewöhnen, dass man den vollen service nicht für lau bekommt.
    es gibt gute freewareprogramme, die durchaus ihre berechtigung haben, man kann sich aber durchaus auch viel mist auf den rechner laden.

  2. Anja sagt:

    Also in unserer Schule und jetzt im Studium ist Wikipedia nicht umsonst verboten von den Profs. Weil man echt noch Sachen findet die einfach nicht stimmen. Klar Großteil ist richtig, aber es schleichen sich immer wieder Fehler ein. Wie eine Mitstudentin erleben musste als sie Daten aus der Kaiserzeit eingetragen hatte die nur in Wikipedia falsch standen 🙂

  3. patrick sagt:

    ich find das super

  4. Turzer sagt:

    Im Moment haben wir sehr viele Kunden-Rechner in der Werkstatt, die trotz der Benutzung von Avira Antivir Personal mit Schadsoftware befallen sind. Ihre Empfehlung sollte demzufolge auch noch eine entsprechende Firewall- Anwendung beinhalten. Oder man greift doch lieber zu Sicherheitslösungen, die den Rechner wesentlich besser schützen. Die ca. 30,00 € im Jahr sind bestens angelegt. Ob dann Kaspersky, Norton, McAfee, F-Secure … draufsteht ist Geschmackssache.

    Karsten Turzer
    PC-SPEZIALIST Gotha

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