Testbericht: Schnelles Scannen mit dem Canon CanoScan LiDE 210
Author
Benjamin Thiessen, Di, 11. Okt. 2011
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Testbericht: Schnelles Scannen mit dem Canon CanoScan LiDE 210

Für das Scannen mehrerer analog aufgenommener und nach alter Manier entwickelter Fotos, ist der Canon CanoScan LiDE 210 sicherlich eine preiswerte und komfortable sowie leicht zu handhabende Lösung. Der Scanner unterstützt eine optische Auflösung von 4800 x 4800 dpi und eine interpolierte Auflösung von 19200 dpi x 19200 dpi. Die max. Dokumentengröße beträgt 216 mm x 297 mm. Der Scanner misst in der Breite 25 cm, in der Höhe 3.9 cm und in der Tiefe 36.5 cm. Dass das Gewicht bei nur 1.6 kg liegt, ist insofern vorteilhaft, als dass man mit dem Scanner auch gut auf dem Sofa hantieren kann. Das USB-Kabel ist so ausreichend lang, dass man beim längeren Arbeiten auch mal einen bequemeren Platz als den Schreibtisch aufsuchen kann.

Die Installation des Flachbettscanners ist sehr schnell getan. Man legt die CD-ROM mit der Software und den Treibern ein und installiert am Besten nur die Treiber und Canon Navigator MP EX. Damit hat man die wichtigsten Funktionen abgedeckt. Nach einem kurzen Neustart kann man dann den Scanner per Mini-USB an den Rechner oder das Notebook anschließen. Es ist keine weitere Stromversorgung notwendig, der Scanner wird per USB mit Strom versorgt, was sehr praktisch ist.

Am praktischsten aber ist die Software in Verbindung mit dem Scanner selbst, die schnell und unkompliziert das ausführt, was man will. Über 5 verschiedene – und auch individuell konfigurierbare – Tasten vorne am Scanner lässt sich schnell alles starten, was man braucht. Die mittlere Auto-Scan Taste scannt nach Vorlage das ab, was auf dem Glas liegt und schneidet es automatisch zu. In der Software kann ich dann aber weitere Einstellungen vornehmen, um welche Vorlagen es sich handelt und welches Dateiformat dafür gewählt werden soll. Ich kann auch eine Kopie der Vorlage anfertigen lassen, oder das gescannte Objekt gleich per E-Mail verschicken. Welches Programm dazu benutzt werden soll, wird alles bei Navigator MP EX gesteuert. Für den Test habe ich jeweils vier Fotos auf das Vorlagenglas gelegt und die einscannen lassen. Die Software schneidet die Fotos dann automatisch in vier eigene Dateien auseinander, was die Arbeitsgeschwindigkeit mit dem Scanner stark erhöht. Ein Scan mit 4 Fotos in der Einstellung jpeg ohne Kompression dauerte mit Zuschneiden und Ablegen der Fotos im Ordner unter einer halben Minute. Kommt natürlich dann auch drauf an, wie schnell man die nächsten Fotos auf das Vorlagenglas gelegt bekommt.

Für weit unter 100 Euro bekommt man ein zuverlässiges und leistungsfähiges Gerät, das neben dem USB-Kabel auch noch einen kleinen Ständer zum Aufstellen mitliefert und schnell arbeitet.

1 Kommentar

  1. Günter Refeld sagt:

    ich benutze den Canon Scan 4400 F und möchte in meinem iMac- Computer Formulare einscannen und ausfüllen bitte teilen sie mir über eMail mit wie ich das erreichen kann

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