Workhub
Author
Benjamin Thiessen, Mi, 25. Jan. 2012
in Aktuelles

Workhub

Über eine mobile Webseite Geld verdienen.

Screenshot der mobilen Webseite: Das Startup Workhub vermittelt Aufgaben, für die man Credits kassieren kann. Die zahlen sich irgendwann in barer Münze aus.

Gestern konne ich mir über Netzwertig einen Beta-Zugang zu dem neuen Startup-Unternehmen Workhub sichern und habe den Dienst am Abend gleich einmal ausprobiert. Mit Workhub kann man in Pausen und während Wartezeiten mit seinem Smartphone Geld verdienen. Hier mein kleiner Bericht dazu:

Die Idee des Startups ist einfach und simpel und gleichzeitig genial: Über eine mobile Webseite ruft man seinen zuvor registrierten Account auf, in dem verschiedene Aufgaben hinterlegt sind für die man Credits kassiert. Dafür muss man die Aufgaben erledigen und dann kurz überprüfen lassen. 1 Credit = 1 Cent. Die Aufgaben sind dabei unterschiedlicher Natur: Man korrigiert z.B. Rechtschreibfehler in einem Text, nimmt an einer Umfrage teil, beschreibt Bilder zur Hilfe für Sehbehinderte oder zählt Objekte in Bildern. Danach bewertet man die Aufgabe und kann seinen Kommentar abgeben. Um sich das verdiente Geld auszahlen zu lassen, gibt man sein Paypal-Konto an. Die perfekte Art, Wartezeiten zu überbrücken. Und da man das Smartphone ja sowieso andauernd in der Hand hat, kann man auch gleich ein paar Cent damit verdienen.

Zur Zeit ist Workhub nur über mobile Browser aufrufbar, das heißt man muss ein Smartphone besitzen um hier mitmachen zu können. Weiterhin ist laut Netzwertig auch geplant, irgendwann mehr Belohnungen für sorgfältig gelöste Aufgaben auszuzahlen, so dass regelmäßige Benutzer noch mehr angespornt werden, die Aufgaben weiterhin entsprechend der Anforderungen zu bearbeiten.

Derzeit besteht kein direkter Zugang zu Workhub. Man meldet sich an, empfiehlt den Dienst weiter und wartet auf seine Freischaltung. Als Beta-Tester kann ich den Dienst bisher nur weiterempfehlen. Ich habe selten eine leichter verständliche Webseite oder einen leichter verständlichen Dienst genutzt. Die einzige Kritik, die ich anzubringen hätte, ist die der fehlenden Anbindung an seine Aufgaben: außer dem Anreiz den blanken Euro zu gewinnen, hat man keinerlei Einblick in die Nützlichkeit seiner Aufgaben. Außname ist hierbei die Beschreibung der Bilder für Sehbehinderte. Weiterhin benötigt die Lösung verschiedener Aufgaben auch verschieden viel Zeit. Gerade bei der Beschreibung der Bilder braucht man mehr Zeit als gedacht und bekommt dafür auch relativ wenige Credits. An dieser Austarierung von Kleinigkeiten wird Workhub aber sicherlich noch arbeiten und feilen.

8 Kommentare

  1. Thomas Lellesch sagt:

    Und wieder ein ausgesprochen interessanter Artikel, mit vielen Tipps. Danke.

  2. seppl sagt:

    ich finde dass workhub eine gute Möglichkeit ist nebenbei recht schnell ein paar euro zu machen, reich wird man zwar nicht, aber 5-20€ pro woche (je nachdem wieviele und welche aufgaben verfügbar sind) kann man schon machn…

  3. Hallo123 sagt:

    Tolle Alternative zu Workhub!
    http://bit.ly/16XXPjR

    1. Workerrr sagt:

      Wow Danke!!

  4. Benjamin sagt:

    Hallo Meerbie,

    ob man von 9 Euro meilenweit entfernt ist, kann ich nicht sagen. Ich würde sagen, dass man so weit davon nicht entfernt ist, aber ich hatte in der letzten Zeit auch wenig Zeit mich mit Workhub zu beschäftigen.

  5. Meerbie sagt:

    Das ist auch meine Erfahrung. Gerade die Bildbeschreibungen werden extrem schlecht bezahlt, es gibt kein Feedback zum Worker (nicht zu fassen) und von 9 € die Stunde ist man meilenweit entfernt. Da ist tonnenweise Verbesserungsbedarf.

    Zudem ist das ganze Arbeitsmodell natürlich extrem kritisch zu sehen. Aber das ist eine andere Diskussion. Hier wird der Spieltrieb der Smatrphone User ausgenutzt, um billig zu produzieren. Der Witz ist ja, dass die gleiche Arbeit am PC nur die Hälfte der Zeit benötigen würde.

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