Wireless Strom: Kabellos alle Geräte mit Strom versorgen, ein Traum.
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Benjamin Thiessen, Mi, 1. Feb. 2012
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Wireless Strom: Kabellos alle Geräte mit Strom versorgen, ein Traum.

Der Magsafe-Anschluss am Macbook: magnetischer Kontakt über dessen Pins Strom übertragen wird. Bei einem schnellen Ruck trennt sich das Kabel vom Gerät.

Wireless Strom, das habe ich mir letztens gewünscht, als ich mal wieder über irgendein Stromkabel gestolpert bin oder dran hängen geblieben. Bei meiner Band im Proberaum ist es ganz ganz schlimm. Dort müssen zuerst drei Gitarrenverstärker mit Strom versorgt werden, dann diverse Effektgeräte, sagen wir mal fünf Stück, dann noch ein Computer und Preamps, und natürlich Lampen, weil unser Proberaum keine Fenster hat; insgesamt sind wir also mit bestimmt einem Dutzend Stromstecker unterwegs.

Da wünscht man sich schon sehr gerne mal Wireless Strom. Nicht umsonst hat Apple den Magsafe-Anschluss erfunden, weil sie genau wissen, wie oft man über so ein vermaledeites Kabel stolpert und dann immer das Gerät gleich mit herunterreißt.

Aber Wireless Strom ist das noch nicht. Und das wird es auch in absehbarer Zeit nicht wirklich geben. Die gängigste Methode, die man zur Zeit in der Forschung verfolgt ist die Induktionsmethode. Das heißt, das Unterflächen werden mit einer stromführenden Folie oder ähnlichem unterlegt und können so einem Gerät Strom zuführen. In der Praxis findet das aber noch keine Anwendung. Heise berichtete hier, dass es dem Physiker Justin Rattner gelungen ist, per Übertragung von Elektrizität über die Luft eine 60 Watt Birne zum Leuchten zu bringen. Das hieß dann dort „Wireless Resonant Energy Link (WREL)“. Dort stand auch, dass die Technik noch 5 Jahre brauchen werde um ausgereift zu sein. Da der Artikel im Jahre 2008 erschien, wäre das dann ja nächstes Jahr. Wäre doch schön, im nächsten Jahr die ersten 3D-Fernseher und Ultrabooks ohne Stromkabel benutzen zu können!

 

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