Testbericht Samsung Galaxy Note (GT-N7000), Teil 4.
Author
Benjamin Thiessen, Do, 2. Feb. 2012
in Aktuelles

Testbericht Samsung Galaxy Note (GT-N7000), Teil 4.

Die Unterseite des Samsung Galaxy Note ist geriffelt und wirkt dadurch sehr hochwertig. Außerdem verleiht sie bei der Größe einen guten Grip.

In dieser Woche werde ich sicherlich noch mit meiner Testberichtreihe zum Samsung Galaxy Note fertig. Ich gewöhne mich immer mehr an das große Smartphone, und vor allem die leichte Auswahl eines eigenen Songs für den Wecker z.B. finde ich einfach gut. Konnte man das bei iOS 5 eigentlich irgendwie hinkriegen? Bestimmt, aber ich wollte mich wahrscheinlich nicht länger damit auseinandersetzen, weil es einfach im Workflow von Apple nicht vorgesehen ist, so etwas zu tun. Und das ist mehr oder weniger das, was für mich inzwischen den Unterschied zwischen Apple iOS und Android wesentlich ausmacht: iOS hat von Apple einen eigenen Workflow verpasst bekommen, ein Workflow, den viele Geräte von Apple haben. Dieser Workflow entspricht dem Nutzungsverhalten von vielen vielen Benutzern. Aber eben nicht von allen. Und wehe, man möchte einen anderen Weg gehen, das gefällt Apple-Geräten und dem iOS gar nicht. Android wirkt dadurch vielleicht ein klein wenig durcheinander, aber das ist mein Nutzungsverhalten ehrlich gesagt auch. Ich fühle schon irgendwie mehr Freiheit bei Android. Aber ich würde das nie prinzipiell sehen und sagen: ich geh nie wieder zu iOS oder zu einem iPhone zurück. Vielleicht mache ich das schon beim iPhone 5 oder iPhone 6. Man mag ja auch die Abwechslung im Leben.

Mitgeliefertes Zubehör: im Lieferumfang des Samsung Galaxy Note befindet sich ein Micro-USB Kabel mit Reiseadapter und ein Headset, das war es auch schon. Mehr braucht man auch nicht. Ich persönlich habe nicht herausfinden können, warum man mit dem mitgelieferten Headset und dem Standard-Player nicht über die Fernbedienung am Headset weiterskippen kann, mit dem iPhone Headset geht es auf jeden Fall. Der Klang des mitgelieferten Headsets ist durchschnittlich, aber okay. Es gibt für die Ohrstecker am Headset einige verschiedene Passformen, die man sich aussuchen kann. Das Micro-USB Kabel ist allerdings recht kurz geraten.

Nochmal zur Kamera: Ich hatte das Gefühl, die Kamera ein wenig zu schlecht dargestellt zu haben, deswegen muss ich auf jeden Fall noch hinzufügen, dass die Qualität der Bilder bei guten Lichtverhältnissen und am Tage wirklich top ist. Außerdem hat man viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten wie Panorama-Funktion und Makro-Aufnahmen. Die Tonqualität der Videoaufzeichnungen und die allg. Qualität der Videos teste ich heute Abend. Dazu dann morgen mehr.

Speicherkapazität und Konnektivität: Ein riesengroßer Vorteil bei vielen Konkurrenten von Apple ist die Möglichkeit zur Speichererweiterung. Der interne Speicher des Samsung Galaxy Note beträgt 16 GB, das reicht vollkommen für Apps, Musik und andere Mediendateien aus. Wenn man sein Note wirklich zum mp3-Player machen will und auch gerne Videos dreht (und das ist bei mir einfach der Fall), dann braucht man aber die interne Speichererweiterung. Ansonsten kann man das Smartphone per Bluetooth mit Musik bestücken (ginge ja eigentlich auch mit dem iPhone 4, wäre da nicht der Zwang zu iTunes) und einen GPS-Sensor hat das Smartphone natürlich auch, alles inzwischen Standard.

Geschwindigkeit: Das Samsung Galaxy Note verfügt über einen 1,4 GHz Dual Core-Prozessor und in einigen anderen Testberichten habe ich gelesen, dass das groß Display in punkto Geschwindigkeit seinen Tribut fordert. Was beim Galaxy S2 angeblich butterweis vonstatten geht, sollte beim Galaxy Note haken. Das kann ich nur teilweise bestätigen. Entweder ich bin nicht so verwöhnt, dass ich gewisse Ruckler nicht wahrnehme oder sie sind wirklich nicht da. Aber eine Performance-Beeinträchtigung ist m.E. nicht wahrzunehmen. Es kann auch sehr gut sein, dass die letzten Schwierigkeiten da mit dem Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich behoben sein werden.

Der (hoffentlich) letzte Teil dann morgen.

 

4 Kommentare

  1. Benjamin sagt:

    Hallo Rasmus,

    Danke für den Tipp, ich werde es nochmal versuchen.

  2. Rasmus sagt:

    „warum man mit dem mitgelieferten Headset und dem Standard-Player nicht über die Fernbedienung am Headset weiterskippen kann“

    Ich möchte auch nochmal etwas dazu sagen 😀

    Wenn man einmal auf den Knopf vom Headset drück stoppt das aktuelle Lied und wenn man zweimal drauf drückt, dann kommt das nächste Lied (das ist das was du mit „weiterskippen“ meinst oder?).
    Man braucht ein wenig Übung, bis man das mit den zwei mal drücken richtig hin bekommt, aber es geht (;

  3. Benjamin sagt:

    Hallo Alex,

    alles klar, vielen Dank für den Tipp. Hatte ich mir schon gedacht, dass dieser Poweramp Music Player gut ist, werde ich austesten. Ich
    hätte nur vermutet, dass Samsung eine App integriert, die dann auch mit dem Headset umgehen kann.

  4. Alex sagt:

    „warum man mit dem mitgelieferten Headset und dem Standard-Player nicht über die Fernbedienung am Headset weiterskippen kann“

    Moin,

    geht auch, das hängt nicht am Smartphone sondern an der app.
    Benutze Poweramp Music Player, da kannst dein Headset einstellen bis zum umkippen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.