Die Zukunft der Datenspeicherung: Festplatte, SSD oder Cloud?
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Benjamin Thiessen, Di, 21. Feb. 2012
in Aktuelles

Die Zukunft der Datenspeicherung: Festplatte, SSD oder Cloud?

Wird wohl noch lange nicht vom Markt verschwinden: die mechanische Festplatte. Hier im Bild: 2 TB Western Digital Caviar Green

Zwei Artikel haben mich gestern und heute beschäftigt. Zum Einen schreibt Christian Wolf im Basic Thinking Blog, dass die Größe von SSD-Speichern zwar theoretisch noch stark zu steigern wäre, ein ganz wichtiger Vorteil in Zukunft dabei aber auf der Strecke bliebe: die Geschwindigkeit der SSDs. Und dieser Vorteil rechtfertigt für viele Käufer im Moment ja noch den relativ hohen Preis. Relativ gesehen zu herkömmlichen Festplatten, die zwar lauter, größer und vielleicht auch störanfälliger sind als SSDs, dafür aber wesentlich weniger kosten und wesentlich mehr Speicherplatz liefern. SSDs sind beliebt, weil sie auch so gut in die schönen neuen Ultrabooks diverser Hersteller passen und zur Zeit sind sie mit das Verkaufsargument schlechthin.

Zum Anderen vermeldet Golem z.B. heute, dass Windows SkyDrive wahrscheinlich besser und umfangreicher in das neue Windows 8 integriert sein wird. Das bedeutet nichts anderes als dass Microsoft damit die Tugend von Dropbox übernimmt, den Cloud-Speicherplatz ganz normal wie einen lokalen Speicherplatz zu behandeln und vor allen Dingen zu kennzeichnen. Windows SkyDrive wird dann wie ein anderes Laufwerk auf im Dateiexplorer aufzufinden und anzusteuern sein.

Auch sehr beliebt um seine Dateien zu Hause dezentral zu speichern: NAS-System. Hier im Bild: 1 TB Seagate Black Armor.

Was Speicherplatz angeht, bin ich immer ein sehr großer Freund von Usability, und ich habe mich da schon mit NAS-System bei mir zu Hause und meinem neuen Macbok Air ganz schön verhoben. Was ich will, ist die Integration von dezentralem Speicherplatz (sei es nun ein an meinen Router angeschlossenes NAS-System oder eben Cloud-Speicherplatz) in meinen üblichen Workflow. Wenn man also vor der Zeit von NAS-Systemen und Cloud-Anwendungen auf seine Dateien zugreifen wollte, hat man eben den Dateiexplorer angekickt und ist dann auf das entsprechende Laufwerk gegangen. Oder man hat einen Ordner angeklickt und hatte die Dateien gleich vor sich liegen. Unabhängig vom Ort meiner gespeicherten Dateien will ich nicht noch extra Anwendungen für meine dezentral gespeicherten Dateien starten müssen. Microsoft geht da den richtigsten Schritt, den man nur gehen kann. Über die Tiles im neuen Metro System bei Windows 8 wird man die Skydrive ebenfalls direkt anklicken und auf sie zugreifen können.

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