Nach Megaupload stehen weitere Filehoster auf der Abschussliste.
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Benjamin Thiessen, Mo, 2. Apr. 2012
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Nach Megaupload stehen weitere Filehoster auf der Abschussliste.

Glaubt die Filmindustrie eigentlich wirklich noch daran, dass sich die Zahlen der Kinogänger und der DVD- und Blu-ray Verkäufe dadurch steigern lässt, dass Filehoster wie Megaupload und jetzt ganz aktuell Putlocker, Wupload, Depositfiles, FileServe und MediaFire unter Beschuss geraten und evtl. schließen müssen oder geschlossen werden? Ich denke mal, die Filmindustrie will es ganz einfach darauf ankommen lassen. Ob dann mehr Menschen ins Kino strömen oder sich DVDs und Blu-ray Discs kaufen, ist mal ganz dahingestellt. Derzeit gehen die Filmstudios wohl davon aus, dass das Verlangen nach Filmen so groß ist, dass die Kinokartenabsätze wieder steigen werden. Oder aber die Filmindustrie möchte ganz einach auch die legalen Angebote stützen. Meines Erachtens wäre es weitaus sinnvoller, ginge die Filmindustrie auf die Anbieter legaler Streaming-Angebote zu und böte ihnen vernünftige Pakete an.

Weiter verbreitet ist jetzt das Zitat von Alfred Perry von Paramount, der sagte: „Mehr als 41 Milliarden Page Views werden jährlich von den Top 5 der Schurken-Filehoster generiert. Das sind fünf Seitenabrufe für jeden Menschen auf der Erde.“ EIn ganzes System in das digitale Zeitalter zu hieven, ist zu schwierig. Ganz genau so kommt mir die MPAA und RIAA vor. Ich weiß nicht, ob man da noch von einem Prinzip sprechen könnte, dass man verfolgt, das auf einem rechtssystem beruht. Sicherlich könnte man die illegalen Dateien auf die User zurückverfolgen und die zur Rechenschaft ziehen. Aber was für ein Signal sendet das aus?

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