Fahrsimulatoren für Deutschlands Fahrschüler
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admin, Fr, 1. Jun. 2012
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Fahrsimulatoren für Deutschlands Fahrschüler

PC-SPEZIALIST Store-Leiter Axel Hinrichs ist auch Spezialist für Fahrsimulatoren

Wie Store-Leiter Axel Hinrichs bereits im ersten Teil unseres Berichts über PC-SPEZIALIST in Kassel erzählte, feiert der Standort in der nordhessischen Großstadt in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum. Mit einem umfassenden IT-Angebot und kompetenten Serviceleistungen hat sich PC-SPEZIALIST Kassel bei den Kunden etabliert. Store-Leiter Hinrichs hat neben der Tätigkeit im PC-SPEZIALIST Geschäft allerdings noch ein zweites berufliches Steckenpferd: Er verkauft Fahrsimulatoren an Fahrschulen in ganz Deutschland.

„Wir arbeiten hier mit den KVI Fahrschulen zusammen“, berichtet Hinrichs. „Zum Unterrichtskonzept gehört dort, dass erst einmal alle Fahrsituationen am Simulator trainiert werden können.“ PC-SPEZIALIST Kassel sei für den Bau der Fahrsimulatoren verantwortlich und liefere auch den Hardware-Support für die deutschlandweit tätige Fahrschulgruppe. Inzwischen betreibe man zusammen mit KVI insgesamt rund 20 Simulatoren.

Die Fahrsimulatoren bieten eine realitätsnahe 180-Grad-Rundumsicht

„Die Geräte kommen ursprünglich vom Technik-Konzern Krauss-Maffei, der diese im Zusammenhang mit der Herstellung der VW-Oberklasselimousine Phaeton in Dresden entwickelt hat“, erzählt PC-SPEZIALIST-Geschäftsführer Hinrichs. „Die Fahrschüler sitzen dabei wie im Cockpit eines echten Autos und haben eine 180-Grad-Leinwandprojektion vor sich.“ Gerade Gefahrensituationen könnten mit Hilfe des Fahrsimulators von den Fahrschülern optimal eingelernt werden.

„Echte Fahrstunden ersetzt der Simulator nur indirekt“, räumt Hinrichs jedoch ein. So könnten am Fahrsimulator keine der gesetzlich vorgeschriebenen Übungsstunden abgeleistet werden.

Eine KVI-Fahrschülerin beim Training am Simulator

Allerdings profitierten Fahrschüler insofern vom Training am Simulator, als viele von ihnen dadurch weniger Fahrstunden bis zur Prüfungsreife benötigten. Unter dem Strich bedeute das oft eine handfeste Ersparnis. Und natürlich profitiere auch der Fahrschulbetreiber von den Simulatoren-Trainings, denn „mit den Fahrstunden im Auto verdient eine Fahrschule heute ohnehin kaum mehr Geld“, erklärt Hinrichs, der sich inzwischen im Fahrschulen-Geschäft bestens auskennt.

„Es sind solche außergewöhnlichen Sachen, die mich interessieren“, bekennt der PC-SPEZIALIST Store-Leiter. So habe er neben den Fahrsimulatoren auch mitgeholfen, eine Überwachungslösung für Photovoltaik-Anlagen zu entwickeln, die inzwischen zur Beobachtung von Baustellen eingesetzt werde. „Wir haben das mit einer autarken Webcam umgesetzt, die ohne DSL-Anbindung Bilder sendet“, berichtet Hinrichs stolz. Doch der Mittelpunkt seiner Tätigkeit bleibt weiterhin der PC-SPEZIALIST Standort im Osten von Kassel – und hier freut sich der Computerhändler erst einmal auf die im Laufe dieses Jahres anstehenden Zehnjahres-Feierlichkeiten.

2 Kommentare

  1. H.Dobslaw sagt:

    Ein Fahrsimulator im Einsatz bei Fahrschulen ist wirklich eine gute Sache.Es ist erstaunlich, wenn man hört, dass nur wenig Fahrschulen Simulatoren einsetzen. Die Fahrschüler könnten optimaler und preisgünstiger ausgebildet werden und die Fahrschulen hätten ein besseres Betriebsergebnis. Denn in welcher Region bekommt eine Fahrschule 65€ für eine Fahrstunde. Ich hoffe, dass bald mehr Fahrschulen mit Hilfe von Simulatoren ausbilden, damit die Ausbildung zum Führerschein bezahlbar bleibt.

  2. G.B. Services sagt:

    Das ist mal ne richtig gute Sache. Man gibt nämlich wirklich ziemlich viel Geld für die ganzen Fahrstunden aus. Ich frage mich, warum die Fahrschulen kein Geld an den fahrstunden verdienen? Immerhin zahlt man ca. 65 euro pro 1/2 h …

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