Und nochmal Microsoft: Outlook.com ersetzt Hotmail.
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Benjamin Thiessen, Do, 2. Aug. 2012
in Aktuelles

Und nochmal Microsoft: Outlook.com ersetzt Hotmail.

Gut so! Gut so, kann man nur sagen. Microsoft hat offenbar ein paar Leute engagiert, die sich nicht nur mit Funktionalitäten sondern auch mit den Begriffen „Look & Feel“ auskennen. Das ist gaaanz wichtig, denn da haben die anderen Großen wie Apple oder Google immer die Nase vorn gegenüber Microsoft. Aber schon die Herangehensweise stimmt. Ich würde fast vermuten, dass der ganz große Großteil aller Leute, die überhaupt einen Webmailer benutzen Googlemail benutzen. Übersichtlich und schnell funktioniert dort die Arbeit. Bisher konnte man das von anderen Webmailern nicht behaupten. Designmäßig ist GMX sehr sehr verbesserungswürdig, Yahoo hat da zwar schon Verbesserungen am Start, aber Hotmail war z.B. vollkommen aus meinem Blickfeld verschwunden. Outlook.com soll alles zusammenführen und irgendwann auch ersetzen.

Sehr schön gelungen ist die Navigation innerhalb von Outlook.com. Klickt man links oben bei Outlook.com das kleine Pfeilchen, öffnet sich eine Schaltfläche mit Metro-Shortcuts zum Kalender, SkyDrive und den eigenen Kontakten. Eine Aufgabe des Webmailers Outlook.com wird die Sortierung und Kategorisierung von Newslettern und Infomails sein. Im Microsoft-Jargon heißt das Greymail. Die Verwaltung der eigenen Mails soll so einfacher werden. Genau wie bei der Offline-Version von Outlook kann ich den Webmailer mit sozialen Netzwerken verknüpfen. Versucht man das aus Deutschland, wird man aber im Moment noch zu Windows Live weitergeleitet. Die Zusammenführung ist da noch nicht ganz abgeschlossen und ich würde auch vermuten, dass sie das bis Ende Oktober nicht sein wird. Wenn ich mein Outlook.com mit sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, LinkedIn oder auch Flickr und Skype verbinde, werden diese Kontakte als Kontakte angelegt und auf Wunsch kann ich auch Status-Updates lesen oder Chats führen.

Natürlich ist das alles auf eine Zusammenarbeit mit Windows 8 angelegt, aber ich habe das Gefühl, dass Microsoft hier den richtigen Schritt einer Konzentration auf wesentliche Funktionen und Einfachheit geht. Nicht den Nutzer beeindrucken mit 1000 Funktionen die keiner braucht.

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