Google Drive, Microsoft Word und das .odt Format
Author
Benjamin Thiessen, Fr, 3. Aug. 2012
in Aktuelles

Google Drive, Microsoft Word und das .odt Format

Screenshot der Google Drive App.

Sich auf irgendeinen Anbieter oder auf irgendein Format zu einigen ist wirklich gar nicht mal so einfach. Ich würde mich ja z.B. auf Apple konzentrieren und liebend gerne die HArdware von Apple benutzen, aber ich mag die iCloud nicht so wirklich.

Andererseits mag ich Google Drive als Cloud Lösung absolut, etwas Umfassenderes als das gibt es nicht, aber dann würde ich nicht unbedingt zu einem Android Gerät tendieren (auch wenn das Arbeiten mit meinem reparierten Galaxy Note jetzt wirklich smooth ist…). Trotzdem gibt es auch bei Google Drive einige Nachteile. Nachdem ich auf einen Mac umgestiegen bin, habe ich angefangen Open Office zu benutzen (bzw. auch den Ableger Neo Office) und speichere Dokumente jetzt im .odt-Format. Schiebe ich diese Dokumente dann in meinen Google Drive Ordner ist so lange alles gut, wie ich die Dokumente nur auf dem Macbook öffne. Denn dann öffnet sich das Dokument normal mit der Open Office Software (übrigens: Microsoft Word 2011 für Mac schafft es auch nicht, dass .odt-Format zu öffnen, warum auch immer). Wenn ich aber mit meiner Google Drive App auf dem Galaxy Note z.B. das .odt-Format öffnen will, funktioniert das nicht. Das ist leider sehr schade. Es funktioniert dann, wenn man in Google Drive ein Dokument in diesem Format erstellt und dann in der Ablage speichert.

So ist man immer wieder darauf angewiesen auf verschiedene Anbieter in verschiedenen Feldern zurückzugreifen. Ich empfinde das manchmal als etwas verwirrend. Wie seht ihr das? Wollt ihr alles aus einer Hand oder findet ihr es gut, wenn ihr die Auswahl habt und nicht alles von einem Anbieter wie Google, Facebook, Amazon oder Apple serviert bekommt?

1 Kommentar

  1. Marcel sagt:

    Genau diese Tests von Anwendungen und Cloud-Diensten bin ich damals auch durchgegangen: Google Drive, SkyDrive, Dropbox, Word, OpenOffice, MobilOffice, …
    Nun bin ich seit 2 Jahren bei Evernote und seitdem es ist mir völlig egal, welches Format die Anbieter nutzen, da Evernote auf fast allen Geräten der verschiedenen Hersteller alle Dokumente, Fotos u.s.w. verfügbar macht. Die profitieren praktisch von dem Konkurrenzkampf der großen Anbieter (und sind deshalb selbst zu einem großen geworden).
    Die nutzen als Format ein erweitertes HTML, so dass man dort notfalls auch leicht wieder weg kann, denn HTML kann ja jeder lesen.
    Ich kann seitdem meine gesamten Daten auf meinem Android-Handy, iPad, und PC lesen und bearbeiten. Und falls ich vom Arbeitgeber mal gezwungen werden sollte ein iPhone zu nutzen, hab ich dort auch sofort alles drauf.

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