Diablo 3: Spielerfahrungsbericht continued.
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Benjamin Thiessen, Di, 7. Aug. 2012
in Aktuelles

Diablo 3: Spielerfahrungsbericht continued.

Ob Diablo 3 zu leicht oder zu schwer ist, darüber wurde schon viel diskutiert. Meines Erachtens sind die Diablo 3-Fans da in ihrer Meinung zu egoistisch vorgegangen. Ist ja klar, dass man, wenn man Diablo 2 zehn Jahre lang gespielt hat, in Diablo 3 leichter einsteigen kann. Mir ging das auch so. Die ersten Gegner kickt man wie nix weg. Aber das war in Diablo 2 mindestens genauso. Mit meiner Zauberin auf Level 17 bin ich in zwei Spielsituationen auf Gegner gestoßen, die ich nur schwer bezwingen konnte. Zum Einen geschah mir das im Südlichen Hochland bei diesen ganzen Ziegengegnern und jetzt stehe ich vor dem „Butcher“ der Endgegner im 1. Akt bei Diablo 3, dem Schlächter. Ich weiß, dass ich ihn besiegen kann, immer wenn ich draufgehe bin ich kurz davor, aber genau das ist ja die richtige Strategie. Zum Einen spielt man weiter, weil man weiß dass man es schaffen kann, aber man hat trotzdem drum zu kämpfen und muss sich halt überlegen wie man das jetzt schafft. Anders hätte ich mir Diablo 3 nicht gewünscht.

Diablo 3: Gar nicht mal sooo leicht.

Anders verhält es sich ein bisschen mit der Droprate von magischen Gegenständen. Ich habe jetzt zwar schon einen Haufen „Feine Essenz“ gesammelt, weil ich allen möglichen blauen Krams beim Schmied wiederverwerten konnte, aber gelbe Items habe ich noch so gut wie keine gefunden. Ich glaube „gefunden“ habe ich sogar wirklich noch kein einziges, nur welche von Endgegnern gefunden. Das ist wirklich ein bisschen enttäuschend. Blizzard hat jetzt die Dropraten von solchen seltenen Gegenständen für höhere Schwierigkeitsstufen erhöht, aber dem Spiel-Anfänger wird das wenig bringen. Vielleicht hängt das aber auch mit der Strategie zusammen, sich selbst seine Gegenstände besser zusammen basteln zu können. Ich bin weiter angefixt von der Spielpraxis und den tollen Effekten und den tollen Gegnern, aber die Gegenstände haben mich bis jetzt noch nicht so angemacht, und ich weiß ganz genau, dass das ein großer Effekt bei Diablo 2 bei mir war.

3 Kommentare

  1. Benjamin sagt:

    @Tzwen

    Gelbe habe ich schon gefunden, aber seeehr wenige. Im Gegensatz zu Diablo 2 wesentlich weniger.

    @Krogni

    Hartes Urteil…. Vielleicht liegt das auch daran, dass man nicht mehr 20 ist, wenn der Spielspaß nicht so hoch ist. Das Map-Design gefällt mir aber.

  2. Krogni sagt:

    Hey,

    ich gebe Dir nur eine Sache mit in Deinen Bericht:
    Du wirst wie sehr viele andere – vor allem weil Du auch D2 gemocht hast – bitter enttäuscht. Einen Grund hast Du in Deiner Einleitung bereits genannt! Diese „Item-Frustspirale“ wird nur noch stärker. Die kleinen Extras (Schmied, Juwelier, Färben, abwechslungsreiche Gegner, tolle Animationen, vielleicht das kurze E-Bay feeling im AH) machen das nicht einmal im Ansatz zu dem misslungenen Item, Levelcap und Map-Design gut. Genieße Deinen 1. Char trotzdem, denn Spaß machen die ersten 100-150 h tatsächlich sehr (ernsthaft!!), bis du merkst, dass es sich tief in Deinem Inneren nach Zeitverschwendung anfühlt.

    GL,
    Krog

  3. Tzwen sagt:

    Hallo,

    bitte spiel mal etwas länger und schau dir dann nochmal an was du hier geschrieben hast.

    Kein gelbes Item gefunden … haha, vielleicht meinst du braun/orange ok dann habe ich nichts gesagt, aber wer keine gelben findet da weiß ich gar nicht was ich nettes sagen soll 🙂

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