Shazam: die Magie der Musikerkennung.
Author
Benjamin Thiessen, Mi, 22. Aug. 2012
in Tipps

Shazam: die Magie der Musikerkennung.

Shazam: ich würde fast so weit gehen zu sagen, dass Shazam alles weiß.

2009 wusste ich noch nichts von Shazam und habe mich fast totgesucht nach einem Lied, das ich auf einer alten Kassette meines Bruders fand. Das ging so: ich fand die Kassette in einem alten Kassettenstapel und erinnerte mich beim Anhören daran, dass ich diese Songs als Kind unendlich oft gehört habe. Einiges konnte ich über Raushören der Lyrics identifizieren, wie z.B. „Wind him up“ von Saga, aber bei einem Song versagte Google. Die Lyrics des deutsch und englisch gesungenen Titels waren nirgends zu identifizieren. Ich machte mich auf die Suche nach dem Titel in Foren, aber auch da konnte mir keiner so richtig weiterhelfen. Ich schickte den Schnipsel des Songs in der Weltgeschichte herum, sogar an Frank Laufenberg, aber niemand wusste Bescheid.

Letztendlich fand sich in einem NDW-Forum doch noch jemand, der mir weiterhelfen konnte. Bei dem Titel handelte es sich um das Stück „Der Computer/Mann aus Stahl“ von Paul Vincent auch bekannt als Paul Vincent Gunia, der dann später in den 80er Jahren TV-Musik geschrieben hat usw. usf. Kennt auf jeden Fall kein Schwein und ich musste aber wissen, wer das ist. Shazam wusste auf jeden Fall auch wer das ist, und zwar innerhalb von 5 Sekunden. Shazam begann schon vor langer Zeit mit seinem Dienst und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Mittlerweile ist Shazam natürlich auch mit Facebook verbunden und kann so auch als social network genutzt werden. Man sieht dann eben, welche Titel die Freunde anhören. Auch eine Tag-Funktion gibt es, und ich kann auch alle Anderen wissen lassen, welche Musik ich mir gerade anhören. Auf dem Screenshot sieht man auch sehr deutlich, welche Funktionen inzwischen verknüpft wurden: ich kann meinen gehörten Titel an alle möglichen sozialen Netzwerke verteilen, ich kann mir ein YouTube-Video dazu anschauen, ich kann den Titel in Spotify abspielen lassen und sogar eine Tour anzeigen lassen, auch wenn Paul Vincent natürlich nie mehr auf Tour gehen wird, schon gar nicht mit dem „Sternreiter“-Album… Aber jeder, der sich nur ein wenig für Musik interessiert und ein altes Kassetten-Archiv besitzt, das mal indexiert werden muss, sollte sich Shazam installieren.

3 Kommentare

  1. Benjamin sagt:

    Hey Norman, sorry aber zu dem Fehler fällt mir nichts ein…

  2. Norman sagt:

    Ich habe mir Shazam Encore gekauft, weil ich auf die Spotify-Anbindung hoffte. Leider aber funktioniert das mit meiner Spotify App nicht.

    Spotify bietet die Suche nach Titel oder Album oder Künstler an, während Shazam an Spotify die Suche z.B. nach track:“Northern Lights“ artist:“Lux“ überträgt. Sowas läuft bei Spotify regelmäßig ins Leere.

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