Notrettung für den Wunsch-PC
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admin, Mo, 27. Aug. 2012
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Notrettung für den Wunsch-PC

Mit seiner Service-Kompetenz hat PC-SPEZIALIST-Mitarbeiter Roman Richter einem 13-jährigen Bastler aus der Patsche geholfen

Gecrashte Festplatten, vergessene Passworte, Schultzgeld-Viren – es gibt kaum ein IT-Problem, das Roman Richter in seiner Tätigkeit als Techniker bei PC-SPEZIALIST München-Ost noch nicht erlebt hat. Als erfahrener Service-Mitarbeiter kennt Richter dabei für jeden Notfall die passende Lösung: Bei defekten Festplatten wird gesichert und wiederhergestellt, was noch zu retten ist. Kann sich ein Nutzer nicht mehr an sein Passwort erinnern, wird dies mithilfe einer selbst erstellten Linux-Software ausgelesen. Und wenn eine der vielen Varianten des BKA-Virus einen Rechner in Geiselhaft genommen hat, wird zunächst eine Sicherungskopie erstellt und dann die von dem Virus vorgenommene Verschlüsselung geknackt.

Dennoch gibt es für Richter auch Serviceaufträge, die über das gewohnte Maß hinausgehen. Dazu zählt unter anderem der Fall eines 13-jährigen Tüftlers, der seine IT-Fähigkeiten offensichtlich etwas überschätzte. „Es handelte sich um einen jungen Gamer, der seinen PC selbst zusammengebaut und alle Teile dafür einzeln im Internet gekauft hatte“, berichtet der Service-Techniker. „Dabei hat der Junge allerdings mehr auf den Preis geachtet, als auf die Frage, ob die bestellten Teile auch alle zusammenpassen.“ Die Folge: Der selbstgebaute Wunsch-PC lief nicht. Nun sollte PC-SPEZIALIST München-Ost dafür sorgen, dass der Rechner doch noch in Betrieb genommen werden konnte.

„Das war aber gar nicht so einfach“, erzählt Richter. Der junge Gamer hatte in seiner Begeisterung vieles nicht beachtet, ohne das ein selbstgebauter PC schlicht und einfach nicht funktioniert. Dazu zählte neben der passenden Kombination der einzelnen Komponenten auch der Einbau von scheinbar unwichtigen Bauteilen wie etwa Abstandshaltern. Richter blieb daher nicht viel anderes übrig, als Tabula rasa zu machen: „Ich musste den PC noch einmal komplett zerlegen und schauen, welche Teile brauchbar waren. Danach habe ich den Rechner noch einmal neu zusammengebaut, inklusive neuer Kabel oder auch einem Lüfter – den hatte der Bastler nämlich auch vergessen.“ Als Endresultat funktionierte der Rechner der Marke Eigenbau wenigstens. „Aber billiger als ein gekaufter PC war das für den 13-jährigen auf keinen Fall mehr“, erklärt Richter.

Dass der Service-Techniker mithalf, einen PC funktionsfähig zu machen, der ausschließlich aus woanders gekauften Teilen bestand, spielte für den Mitarbeiter von PC-SPEZIALIST München-Ost keine Rolle. Es sei durchaus üblich, dass Kunden in dem Computer-Fachgeschäft Geräte zur Reparatur ablieferten, die diese woanders gekauft hätten. „Natürlich denkt man sich oft, dass man die Kunden ganz anders beraten hätte, aber wir reparieren jeden PC.“ Oft seien die Kunden von der schnellen und kompetenten Erledigung ihres Service-Auftrags so überzeugt, dass sie dann beim nächsten Hardware-Kauf zu PC-SPEZIALIST kämen.

Auch was den 13-jährigen Bastler betrifft, kann sich Richter gut vorstellen, diesen bald wieder in dem PC-SPEZIALIST Store im Münchner Osten zu sehen. „Nachdem die Hardware richtig zusammengebaut war, stand nun die Installation des Betriebssystems an. Das wollte der Junge aber auch wieder allein machen.“ Richter drückt seinem Kunden zwar die Daumen, befürchtet aber, dass auch bei der Installation Probleme auftauchen könnten. „Gerade die Erstinstallation eines Rechners ist schwieriger als viele Denken. Wer das einem erfahrenen Techniker überlässt, spart sich im Zweifelsfall viel Ärger.“

Den ersten Teil unseres Berichts über PC-SPEZIALIST München-Ost gibt es hier zu lesen.

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