Kleine Folie, großer PC-Notfall
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admin, Fr, 21. Sep. 2012
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Kleine Folie, großer PC-Notfall

 

Ein Techniker von PC-SPEZIALIST Trier bei der Arbeit

Wie im ersten Teil unseres Berichts über PC-SPEZIALIST in Trier zu lesen, hat sich Store-Leiter Steffen Kathe nach Erfahrungen im Hardwareverkauf und im Onlinehandel in den vergangenen zwei Jahren mit großem Erfolg auf das Servicegeschäft konzentriert. „Wir betreuen Endkunden und kleine und mittlere Firmen mit bis zu 20 Arbeitsplätzen“, berichtet Kathe. Dass PC-SPEZIALIST Trier mit dem Serviceangebot auf dem richtigen Weg sei, sehe man auch daran, dass man immer wieder Dankesbriefe von Kunden erhalte, denen man schnell und kompetent aus einem IT-Notfall geholfen habe.

„Einen besonders kuriosen Fall hatten wir letzte Woche“, erzählt Kathe. „Ein Kunde kam zu uns in den Laden, der bei einem großen Onlinehändler einen Desktop-Rechner in der Preisklasse um 1.000 Euro gekauft hat. Doch der Rechner funktionierte nicht richtig und ging ständig von selbst aus.“ Von dem PC-SPEZIALIST-Fachgeschäft hoffte sich der Online-Käufer nun eine Lösung für sein Problem.

Auch für die Techniker von PC-SPEZIALIST war es nicht einfach, den Fehler zu lokalisieren. „Von außen ist da ja nichts zu sehen und auch beim Starten des Rechners ließ sich nichts erkennen.“ Es blieb also nichts anderes übrig, als den fabrikneuen Rechner Stück für Stück auseinanderzubauen und nach der Fehlerquelle zu suchen. „Als unser Techniker an den Lüfter kam, ist ihm dann eine Folie aufgefallen, die da sonst nicht hingehört“, berichtet Store-Leiter Steffen Kathe. Des Rätsels Lösung: „Beim Zusammenbau des PCs hatte der Hersteller vergessen, die Schutzfolie an der Wärmeleitpaste abzunehmen.“ Die CPU sei dadurch schnell zu heiß geworden. Zum Glück habe der Rechner immerhin eine Schutzfunktion gehabt, die dafür sorgte, dass sich das Gerät ständig selbst abschaltete. Nach dem Entfernen der Folie funktionierte der PC dann einwandfrei.

Desktop-PCs zu fairen Preisen gibt es auch bei PC-SPEZIALIST Trier

„Daran, dass das Abziehen der Schutzfolie vergessen wurde, sieht man, wie billig der Hersteller den Rechner zusammengeschraubt hat“, erklärt Kathe. „Wenn der Computer vor der Auslieferung noch einmal getestet worden wäre, hätte man das sofort gemerkt. Aber viele PCs, die im Internet günstig angeboten werden, werden am Fließband unter billigsten Bedingungen zusammengeschraubt.“ Für den Kunden hat der Fehler die vermeintliche Online-Ersparnis jedenfalls wieder zunichte gemacht: „Der Kunde hätte einen vergleichbaren Rechner gleich bei uns kaufen können und hätte sich damit zusätzlich vier Wochen Stress erspart“, so Kathe.

Mit einem Augenzwinkern erklärt der Computerhändler, solche Service-Fälle seien ein „Fest für den Fachhandel“. Denn schließlich könne man Kunden auf diese Weise die eigenen Stärken vor Augen führen und dafür werben, beim nächsten Hardware-Kauf gleich den Weg in das Fachgeschäft zu suchen.

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