Apple Hardware Zubehör: Magic Mouse Testbericht.
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Benjamin Thiessen, Fr, 28. Sep. 2012
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Apple Hardware Zubehör: Magic Mouse Testbericht.

Die Apple Magic Mouse in all ihrer Pracht 😉

Ich habe mir die Apple Magic Mouse als Zusatz zum im Macbook eingebauten Trackpad gekauft, weil es oft Situationen gibt, in denen ich nicht gut ans Trackpad komme? Versteht keiner? Okay, Situation 1: ich mache Musik und vor mir steht ein Midi-Keyboard während das Macbook selbst etwas erhöht etwas weiter davor steht. Würde ich weiter mit dem Trackpad arbeiten wollen, müsste ich ständig meine Arme hoch halten und über das Midi-Keyboard greifen. Das ist unbequem und das Arbeiten wird ungenau. Situation 2: ich sitze auf dem Sofa und habe das Macbook auf dem Schoß liegen, dann kann ich die Magic Mouse bequem auf dem Sofa selbst herumschieben, und den linken Arm dabei entlasten. Das Bluetooth und die Abtastung funktioniert auch auf der Sofaoberfläche einwandfrei.

Neben diesen Bequemlichkeitsvorteilen, gibt es natürlich auch Arbeitssituationen innerhalb von Software, in der man mit einer Maus besser zurechtkommt. Grafik- und Bildbearbeitungsprogramme beispielsweise, oder eben auch Musik-Software. Nachdem ich jetzt das Macbook schon über ein Dreivierteljahr ohne Maus bediene und auch ansonsten viel ohne Maus gearbeitet hatte, dachte ich schon fast, dass ich mich nicht mehr an die Maus gewöhnen könnte, aber dem war nicht so.

Die Magic Mouse von Apple kommt ohne Buttons aus, sondern wird nur per gesamten Körper-Maus-Klick gesteuert. Beim ersten Verbinden schaltet man das Bluetooth des Macbooks ein und kippt den kleinen Schalter an der Magic Mouse auf grün. Die Maus ist dann in wenigen Sekunden das erste Mal verbunden. Auch einen Namen kann man der Maus dann geben. In den Systemeinstellungen für die Maus kann man die Scrollrichtung, Zeigerbewegungsgeschwindigkeit und weitere Gesten konfigurieren. Obwohl die Maus keine Buttons hat, kann sie einen Links- und Rechtsklick erkennen. Dazu muss man den Finger beim Klicken auf der rechten Seite der Oberfläche halten. Weitere Gesten beinhalten das Zoom mit einem Fingertipp in der Mitte, das Wischen im Browser zwischen Seiten mit einem Finger horizontal und das Wechseln zwischen offenen Anwendungen mit zwei Fingern horizontal.

Allerdings fehlten mir ein paar Gesten, weswegen ich sagen muss, dass ich doch eine kleine Zusatzsoftware installiert habe, um auf den vollen Umfang der Möglichkeiten der Magic Mouse zurückgreifen zu können. Mit MagicPrefs kann man weitere Funktionen freischalten, wie zum Beispiel die mittlere Maustaste bzw. dritte Maustaste, die dann durch vertikales Ziehen eines Fingers in der Mitte der Magic Mouse zu aktivieren ist oder auch den Ein-Finger-Tipp, der allerdings schwer zu bedienen ist, die Magic Mouse aber bei professioneller Bedienung wirklich unglaublich vielseitig macht.

Insgesamt kann ich der Magic Mouse nur ein sehr gutes Testurteil aussprechen, da sie eine wirklich andere und vor allen Dingen komfortablere Mauserfahrung verspricht. Allerdings sollte man sich die kostenlose MagicPrefs Software dazu installieren.

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4 Kommentare

  1. Pete sagt:

    Habe die Apple Magic Mouse auch schon getestet, ich komme ganz gut mit ihr klar. Sie ist keine Gaming Maus wo man X-Tasten benötigt aber fürs Office ist sie eine gute ergänzung zum MacBook und sieht noch edel aus.

  2. Geraldine sagt:

    Danke für den Beitrag. Sehr interessant wäre es, wenn Du in 3 Monaten noch mal Bericht über den Verschleiß der Maus erstatten könntest, da das bei anderen Herstellern zunehmend zum Thema wird.

  3. Arwin sagt:

    Hallo,

    ich bin sehr zufrieden mit der Maus. Habe aber auch nicht besonders hohe Ansprüche. Außerdem sieht sie gut aus! 😉 Allerdings war es zuerst eine Umgewöhnung, keine Buttons oder Rädchen zu haben.

    Viele Grüße,
    Arwin

  4. JürgenHugo sagt:

    Tja, dann werde ich mal erklären, warum eine Magic Mouse für mich NICHT in Frage käme – egal an welchem Gerät.

    1) ich benutze OS X nur nebenbei, das mesizt mach ich mit Windows.

    2) ich benutze auch auf Notebooks das Trackpad nie, weil ich damit schlecht, mit einer schnellen! Maus aber sehr gut zurecht komme.

    3) am Haupt-PC hängen 2x 24″ 16:10 – ich will aus dem Handgelenk über beide Monitore.

    Und 3) ginge auch mit der Magic Mouse unter OS X an 27″ iMac + zussätzlichem 27″ Cinema nicht – die MM ist schlicht viel zu langsam dafür.

    Ich habe das in einem Apple-Geschäft mit „nur“ einem 27″ iMac und schnellster Systemeinstellung mal probiert – da muß ich schon bei dem einen Screen mehrmals nachsetzen, um diagonal von links unten nach rechts oben…

    Wenn man dann noch bedenkt, das ich %-tual viel mehr mit der Maus mache als die meisten (Shortcuts setze ich nur sparsam ein), das ich die Daumentasten für vor/zurück sehr intensiv benutze – die MM ist einfach völlig ungeeignet für mich, selbst wenn sie mir einer schenkt.

    Ich würde sie auf den Schreibtisch legen – das Design gefällt mir schon. N.b.: ich benutze an den PCs unter Win nur Apple-Keyboards – damirt komme ich prima zurecht.

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