Kindersicherung für Tablets & Smartphones
Author
Lena Kunikowski, Mo, 2. Feb. 2015
in Smartphone & Tablet

Kindersicherung für Tablets & Smartphones

Unsere Tipps für iOS und Android

Eine Kindersicherung auf dem Smartphone oder Tablet schützt die lieben Kleinen gleich in zwei Richtungen. Erstens: Inhalte, die nicht für Kinderaugen bestimmt sind, werden automatisch blockiert. Zweitens: Kostenpflichtigen App- oder Online-Käufen alá „aus-Versehen-weil-ich-auf-den-Kopf-gekommen-bin“ wird vorgebeugt.

Während bei iOS Geräten, also iPads oder iPhones, die Kindersicherung über die Einstellungen aktiviert werden kann, muss man für umfassenden Schutz bei Android Tablets oder Smartphones auf Apps zurückgreifen. Wir erklären die besten Möglichkeiten.

„Kids Place“ & „KIDO´Z“ App machen Android sicher

Die kostenlose App „Kids Place“ ist wohl eine der einfachsten und schnellsten Möglichkeiten, Tablets und Smartphones mit Android Betriebssystem kindersicher zu machen. Nach Download und Installation der App, können Eltern exakt die Apps definieren, die vom Nachwuchs bedient werden dürfen. Alle anderen Anwendungen und sogar der Homebutton werden bei Aktivierung der Kids Place Kindersicherung automatisch gesperrt. Damit sind die Installation neuer Apps, In-App Käufe oder Einkäufe im Google Play Store nicht mehr möglich. Entsperren bzw. das Beenden von „Kids Place“  ist nur über eine zuvor festgelegte vierstellige PIN möglich. Ein besonderer Clou: Damit der Nachwuchs nicht zu lange „daddelt“ kann die gesamte Tablet-Nutzung zeitlich beschränkt werden.

Kids Place App

Screenshot der App „Kids Place“ von https://beste-apps.chip.de/android/app/kids-place-mit-kindersicherung-kinderspielplatz-fuer-den-androiden,com.kiddoware.kidsplace/

Ganz anders gestrickt ist die App KIDO’Z, die sich besonders für Kinder im Alter zwischen zwei und neun Jahren eignet. Darüber lässt sich ein ganz eigener Kindermodus starten, in dem 48 kindgerechte Spiele- und Lern-Apps enthalten sind – sogar für unterschiedliche Alterstufen. Bereits installierte Apps für Kinder lassen sich einfach in KIDO´Z importieren und eine zeitliche Nutzungsbeschränkung in 30-Minuten-Schritten ist ebenfalls möglich. Übrigens: Auf www.kidoz.net gibt es die Software auch als Webanwendung für sicheres Surfen auf dem PC oder Laptop.

„Eingeschränktes Nutzerprofil“ für die Kindersicherung anlegen

Eine applose Möglichkeit, allerdings nur für Tablets, ist die Einrichtung eines eingeschränkten Nutzerprofils ab der Android Version 4.3. Über den Pfad „Einstellungen“ → „Nutzer“ → „Eingeschränktes Profil“ können ebenfalls alle einzelnen Apps für den Zugriff aktiviert oder eben deaktiviert werden.

Generelle Unterstützung bei der Einrichtung von Android Tablets oder Smartphones bieten auch der Tablet-PC-Startklar-Service, die Tablet-PC Komfort Einrichtung oder die Smartphone Komfort-Einrichtung von PC-SPEZIALIST.

Kinderleicht mit Apple: iOS Kindersicherung über Einstellungen aktivieren

iPhone Screenshots Einstellungen Kindersicherung

Kindersicherung bei iOs über die Einstellung „Einschränkungen“

Apple bietet seinen Kunden mit der aktuellen iOS Version 8.1.3 eine direkte Kinder- und Jugendschutz Option in den Einstellungen. Über den Menüpunkt „Einschränkungen“ in den lässt sich der Zugriff auf Apps des iPhones oder iPads definieren. Aktivieren bzw. Deaktivieren kann man die ausgewählten Beschränkungen ebenfalls nur durch einen vierstelligen PIN. Eine besondere Funktion der Kindersicherung bei iOS: Apps, Videos oder Musikdateien können durch das Setzen oder Entfernen von Häkchen für bestimmte Altersstufen wie 4+, 9+, 12+ oder 17+ freigeschaltet oder eben gesperrt werden.

Weitere Hilfe bei Einrichtung und Konfiguration deines iPads gewünscht? Dann informiere dich jetzt über den Apple iPad Startklar-Service von PC-SPEZIALIST.

5 Kommentare

  1. Manie sagt:

    App-Sperre in Android sollte erwähnt werden

  2. Bibi sagt:

    Endlich mal ein wirklich informativer Artikel zu dem Thema. Vielen Dank!!

  3. Mark sagt:

    Ich finde Ihren Beitrag sehr aussagekräftig und in der Sache zielführend. Die Vermittlung von Internetsicherheit und die Erlangung von Medienkompetenz ist als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu sehen. Erziehungsverantwortliche sollten eine Vorbildfunktion einnehmen und gemeinsam mit Ihren Anvertrauten den Nutzen aber auch ueber die Gefahren kommunizieren. Verbote sind contraproduktiv und machen neugierig etc.. Dennoch sind zusätzlich technische Lösungen wie z. B. die Verwendung von einer Kindersicherung empfehlenswert. Ein Komplettpaket, das aber auch nicht den 100 % Schutz und insbesondere das Opferwerden verhindert. Kommunikation, Verständnis auf Vertrauensgrundlage sowie wertschaetzender Umgang stellen die Grundlage dar. Die frühkindliche Vermittlung unter Einbindung aller Professionen ist anzustreben. Und und …

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