Fokus IT-Sicherheit
Author
Lena Kunikowski, Mi, 1. Apr. 2015
in Für Firmenkunden

Fokus IT-Sicherheit

Welche Folgen kann das Windows Server 2003 Support-Ende haben?

Am 14. Juli 2015 endet der Support für Windows Server 2003. Was das genau bedeutet, könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Fakt ist: Besonders Unternehmer müssen jetzt handeln und die Migration zum Windows Server 2012 anstoßen.

Wir erklären, welche Konsequenzen ansonsten im schlimmsten Fall drohen.

Support Ende Microsoft Server

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Wer nicht umzieht, lebt gefährlich – massive Sicherheitsrisiken für die IT

„End of Extended Support“ heißt im Klartext: Keine Patches, Hotfixes und Updates mehr. Das ist besonders für die Sicherheit der Infrastruktur extrem gefährlich. Hacker und Kriminelle suchen gezielt nach Sicherheitslücken und nutzen diese dann aus. Die Folge können schwere Angriffe durch Viren, Trojaner oder Malware sein.

Support Ende Microsoft Server 2003

PC-SPEZIALIST empfiehlt Windows Server 2012 – damit die IT Ihres Unternehmens optimal geschützt bleibt

Viren, Trojaner und Co. – was ist das überhaupt?

Die Unterschiede zwischen einem Virus, einem Trojaner und einem Wurm sind vielen nicht ganz klar. Ein Virus ist ein kleines Programm, das darauf konzipiert ist, sich selbst zu vermehren und auszubreiten. Die möglichen Schäden reichen von Datenverlust bis zum kompletten Festplatten-Crash. Würmer sind ähnlich konzipiert, aber noch gefährlicher. Sie durchforsten zusätzlich Adressbücher und Kontakte und vermehren sich so rechnerübergreifend. Durch ihren eigenen Massenversand verbrauchen sie enorme Netzwerkressourcen und können massiven finanziellen Schaden anrichten. Trojaner hingegen reproduzieren sich in der Regel nicht, sind aber weitaus perfider. Sie verstecken sich besonders gern in nützlicher Software und oft gebrauchten Anwendungen. Von da aus agieren sie im Hintergrund und laden weitere schädliche Komponenten aus dem Internet herunter oder verbinden sich mit teuren Einwahlnummern. Und noch etwas ist besonders für Firmen gefährlich: Viele Trojaner sind darauf aus, sensible Daten wie Kreditkartennummern, Passwörter oder Bankverbindungen auszuspähen und den Kriminellen zugänglich zu machen. Darüber hinaus kann ein Trojaner so programmiert sein, dass er es seinem „Erfinder“ möglich macht, den gesamten Rechner fremdzusteuern.

Gefahren für die Infrastruktur – schneller eingefangen als gedacht

Eines kann man den Hackern mit Sicherheit nicht vorwerfen: Mangelnde Kreativität – auch wenn der beliebteste Weg sicherlich noch der Versand von E-Mails ist, die durch das Öffnen von Anhängen oder Links zu Websites die Schadsoftware auf dem System installieren. Mittlerweile kann selbst der Besuch renommierter Seiten zum Verhängnis werden: Dort nutzten Kriminelle in der Vergangenheit Sicherheitslücken im Internet Explorer aus und versteckten Trojaner und Co. hinter „normal“ aussehenden Werbebannern. Wie effektiv Virenscanner davor tatsächlich schützen können, steht derzeit auch zur Diskussion.

Fazit

Eine 100%ige-Sicherheit hat die Halbwertzeit eines Tages. Täglich arbeiten Hacker an neuen Methoden, Systeme anzugreifen und sich Daten zugänglich zu machen. Hersteller wie Microsoft arbeiten tagtäglich genau dagegen an. Optimal geschützt ist man also nur durch regelmäßige Sicherheits-Updates und Patches, die Sicherheitslücken schließen. Bei Microsoft Server 2003 zu bleiben, kann demnach überhaupt nicht zur Debatte stehen. Nur durch die Server-Migration auf Windows Server 2012 bleibt die Infrastruktur bestmöglich geschützt. PC-SPEZIALIST unterstützt Unternehmen umfassend bei der Serverbetreuung und natürlich auch beim Groß-Projekt Server-Umzug.

 

 

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