Tablet, Smartphone, Notebook oder Desktop-PC?
Author
Benjamin Thiessen, Do, 16. Apr. 2015
in PC & Notebook

Tablet, Smartphone, Notebook oder Desktop-PC?

Teil 1: Vor- und Nachteile beim guten alten Desktop-PC

Zuletzt haben wir uns in der Redaktion mal gefragt, wie viel Zeit man in seinem Leben eigentlich damit verbracht hat, auf Ladebalken zu schauen? Angefangen bei der Installation neuer Software oder eines neuen Spiels, über Download-Ladebalken bis hin zu den Ladebalken für Webseiten im Browser – ständig wartet man darauf, dass eine Software mithilfe von Hardware Rechenoperationen durchführen kann.

Wir schauen uns mal an, welche Geräte schneller oder langsamer sind und ob ein klassisches oder ein modernes Gerät Vor- und Nachteile bringt. Überall sind Prozessoren drin, überall sind Displays im Spiel, überall ist es eine Mischung aus Software und Hardware: Ob man sich einen Desktop-PC, ein Tablet, ein Smartphone oder ein Notebook kauft, man kann mit diesen Geräten die gleichen Dinge auf unterschiedliche Weise tun.

Vor- und Nachteile Desktop-PC

Desktop-PC Pro

Komponenten wie Festplatten mit hoher Speicherkapazität von bis zu 4 TB finden bisher nur in Desktop-PCs Platz.

  • Bessere und schnellere Komponenten: Der wohl größte Vorteil auch gleich vorab. Da bei einem Desktop-PC nicht auf Platz geachtet werden muss – zumindest nicht primär – können hochleistungsfähige Komponenten eingebaut werden. Trotz aller gegenwärtigen Entwicklungen, bei denen immer mehr Leistung auf immer kleinerem Raum stattfinden kann, bedeutet NOCH mehr Raum immer NOCH mehr Leistung. Die schnellsten Prozessoren und besten Grafikkarten befinden sich nach wie vor in Desktop-PCs. Bei schnellen Rechenoperationen entsteht Wärme. Die kann bei großen Grafikkarten immer noch über Lüfter abgetragen werden. Dadurch entsteht aber auch ein Nachteil, denn Desktop-PCs sind oft trotz moderner Lüfter-Technik relativ laut, was in einer Wohn-Umgebung schneller auffällt.
  • Ein Desktop-PC ist immobil. Auch wenn früher – und heute wahrscheinlich immer noch aus Nostalgiegründen – LAN-Partys stattfinden, zu denen man seinen gesamten Desktop-PC mitgeschleppt hat, wird ein Desktop-PC normalerweise nicht bewegt. Sich für jede kleine E-Mail an den Desktop-PC zu setzen, ist umständlich. Allerdings entsteht dadurch auch ein Vorteil, denn bei einem Desktop-PC teilt man sich die Zeit bewusst ein, die man vor und mit diesem Gerät verbringt. Das gedankenlose Aufrufen von Facebook oder zu übermäßiges Shoppen kann nicht so schnell entstehen, wenn man sich überlegt, ob man sich an den Rechner setzt.
  • Das Aufrüsten von Komponenten ist bei einem Desktop-PC schneller und leichter erledigt. Bei einem Desktop-PC ist leichter nachzuvollziehen, wie die Komponenten aufgebaut sind.
  • Die Anschlussmöglichkeiten sind meistens vielfältiger und man hat bei einem Desktop-PC oftmals die Wahl zwischen neuen und alten Anschlüssen zur Datenübertragung bzw. neuen und alten Anschlüssen für Videosignale wie HDMI oder DVI oder VGA.
  • Zu einem Desktop-PC gehört ein Bildschirm. Es ist leichter, die Größe eines Bildschirms den eigenen Bedürfnissen anzupassen, wenn man nur den Bildschirm und nicht das ganze System auswechseln muss.

Im zweiten Teil wird es um das Notebook gehen.

Welche Vor- oder Nachteile fallen euch noch zum Desktop-PC ein?

 

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