Feinstaub-Belastung durch Laserdrucker
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Benjamin Thiessen, Mi, 13. Mai. 2015
in Wartung & Service

Feinstaub-Belastung durch Laserdrucker

Richtiger Umgang senkt Gesundheitsrisiken

Existiert eine Gefahr durch Feinstaub-Belastung aufgrund von Laserdruckern in Büros? Vor einiger Zeit gab es besondere Aufregung um einen bestimmten Laserdrucker, bei dem eine besondere Belastung durch Nano-Partikel vorliegen sollte. Die Unfallkasse des Bundes weist jetzt aber auf die Zusammensetzung der Nano-Partikel hin, die die Gefahr aufschlüsselt.

Demnach bestehen die vom Laserdrucker freigesetzten Partikel nicht ausschließlich aus Toner-Staub bzw. Tonerpulver, sondern sind eine Zusammensetzung aus Schmierstoffen der Hardware des Laserdruckers und dem verwendeten Papier. Hierbei wird darauf hingewiesen, dass die Schadstoffkonzentration daher extrem gering ist – und deswegen auch nicht zu den befürchteten Gesundheitsschäden führen kann. Außerdem ist die Konzentration dieser ultrafeinen und ultrakleinen Partikel in der Luft so gering, dass es zu keiner gesundheitsschädlichen Belastung kommen kann.

Richtiger Betrieb der Laserdrucker schützt vor Gefahren

Nano-Partikel Prüfverfahren

Laserdrucker im Emissions-Prüfverfahren. Quelle: Bröschüre der Unfallversicherungsträger

Bereits im Jahre 2007 wurde von den Unfallversicherungsträgern eine Sicherheitsbroschüre herausgegeben, die erstens auf den richtigen Umgang mit Laserdruckern hinweist, und zweitens Prüfverfahren darstellt, die die Schadstoffemissionen von Laserdruckern genaustens untersucht haben. Diese Broschüre empfiehlt, den Abluftstrom nicht direkt auf den Arbeitsplatz oder die Arbeitsplätze zeigen zu lassen – allerdings nicht aus Gründen der Feinstaub-Belastung als mehr aus Gründen der Lärmbelästigung. Größere Laserdrucker für ganze Arbeitsgruppen sollten in einem extra Raum betrieben werden, aber auch diese Empfehlung hat weniger gesundheitliche als arbeitstechnische Gründe, wobei natürlich auch Lärm eine Belästigung und Gesundheitsschädigung sein kann. Auch der Wechsel des Toners in einem der Laserdrucker erfordert keine besonderen Sicherheitsmaßnahmen, lediglich die Hände sollten danach gewaschen werden.

Hersteller haben sich bereits des Problems angenommen

Keine Nano-Partikel bei neuen HP Druckern

HP Officejet Pro X467dw: Tintenstrahl-Drucker für Arbeitsgruppen mit wenig Emissionen.

HP hat mit dem Officejet Pro X476dw einen Tintenstrahler für Arbeitsgruppen herausgebracht, der besonders auf emissionsarme Technologie setzt. Eine Fallstudie bestätigt die umweltfreundliche Ausrichtung der HP-Drucker. Der Officejet Pro X467dw ist ein Tintenstrahlgerät, der auch als Fax und als Kopierer sowie Scanner eingesetzt werden kann. Er arbeitet mit vier verschiedenen Patronen und kann per WLAN in ein Netzwerk eingebunden werden. Er druckt 36 Seiten pro Minute in Farbe und schwarzweiß. Die empfohlene Druckleistung beträgt 50000 Ausdrucke pro Monat. Außerdem arbeitet der HP Drucker relativ zur Größe geräuscharm. Wer also zusätzlich zu den Empfehlungen zur Aufstellung der Geräte im Arbeitsumfeld auf neue Technologie setzen will, liegt bei dem Officejet Pro X467dw genau richtig.

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