Motorola Moto 360 Erfahrungsbericht
Author
Benjamin Thiessen, Do, 25. Jun. 2015
in Testberichte

Motorola Moto 360 Erfahrungsbericht

Teil 3: Apps und Fazit

Gestern haben wir über die Bedienungen und Benachrichtigungen auf der Moto 360 Smartwatch berichtet. Im dritten und letzten Teil des Smartwatch-Testberichts der Motorola Moto 360 geht es um die auf der Smartwatch zu nutzenden Apps und ein Fazit. Nach einer Woche intensiver Nutzung zeichnet sich ein klares Bild bezüglich Handling und Nutzen der Smartwatch ab.

Derzeit gehen Hersteller der Smartwatches und Google als Entwickler der Android Wear Software noch stark auseinander. 

Auch die Entwickler beliebter Apps wie Facebook, Twitter, WhatsApp, Ebay, Amazon etc. müssen sich noch auf die neue Hardware einstellen und sich überlegen, wie man am besten mit so einem kleinen Display umgeht. Trotzdem haben es bereits einige beliebte Apps auf die Smartwatches geschafft.

Apps auf der Moto 360 Smartwatch

android wear apps

Motorola Moto 360: Durch eine Smartwatch gesellen sich lauter neue Apps auf das Smartphone.

Nach der Kopplung von Smartphone und Smartwatch bei Android, stehen einem einige der auf dem Smartphone installierten Apps auch auf der Smartwatch zur Verfügung, so wie WhatsApp und Wunderlist. Hierbei muss man zwischen Apps unterscheiden, die von der Smartwatch aus auch gestartet und genutzt werden können, und Apps, bei denen man nach erhaltenen Benachrichtigungen lediglich reagieren kann. Wunderlist kann auf der Moto 360 mit Android Wear gestartet werden, und man hat die Möglichkeit neue Listen mit Unterpunkten zu erstellen und hinzuzufügen. WhatsApp hingegen lässt sich nicht direkt auf der Smartwatch starten, sondern kann nur benutzt werden, wenn eine Benachrichtigung eingegangen ist und man auf eine WhatsApp-Message reagieren will.

Es gibt noch eine dritte Kategorie von Apps, und das sind spezielle auf Smartwatch hin entwickelte Apps. Evernote beispielsweise muss gesondert für die Smartwatch noch einmal auf dem Smartphone installiert werden. Eine App um Tweets abzusenden, habe ich bisher nicht gefunden, allerdings gibt es mit Tweechip! eine App, mit der man zumindest seine Timeline verfolgen kann. Motorola selbst bietet natürlich ebenfalls Smartwatch-eigene Apps an, bei denen es sich zumeist um Fitness-Funktionen handelt. Durch die eingebauten Sensoren ist es möglich, die Herzfrequenz zu bestimmen und natürlich Schrittzähler-Funktionen zu benutzen. Wer auf seinem Smartphone Google Fit installiert hat, wird auch diese App auf der Smartwatch nutzen können.

Fazit Testbericht Motorola Moto 360 Smartwatch

Die Moto 360 ist ein recht ausgereiftes Stück Hardware und als Uhr am Handgelenk superkomfortabel zu tragen. Das Display löst stark genug auf, der Prozessor ist schnell genug und die Verarbeitung ist makellos. Allerdings ist die Smartwatch an sich mit Android Wear und den dazu gehörigen Apps noch mehr etwas, bei dem man reagiert anstatt aktiv damit etwas zu tun. Im Moment scheint die Software noch etwas in den Kinderschuhen zu stecken, so dass man das Gefühl hat, Preis und Mehrwert klaffen ein wenig auseinander. Die Smartwatch ist hilfreich, wenn es um eine handsfree Bedienung des Smartphones unterwegs im Auto oder in der Stadt beim Bummeln geht. Dort kann man schnell auf Benachrichtigungen zugreifen, ohne umständlich das Smartphone aus der Hosentasche oder Handtasche fummeln zu müssen. Gerade im Auto stellt das einen hohen Sicherheitsfaktor dar. Überflüssig ist es nicht, sich eine Smartwatch zuzulegen, notwendig, wenn man viel mit seinem Smartphone umgeht, allerdings auch nicht.

 

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