Handy Trojaner „Svpeng“
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Maren Keller, Mi, 9. Nov. 2016
in Android

Handy Trojaner „Svpeng“

Zahlreiche Android-Geräte betroffen

Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab haben eine neue Variante von Handy Trojaner „Svpeng“ entdeckt. Der Banking Trojaner versteckt sich in Werbeanzeigen von Google AdSense und nutzt eine Schwachstelle in Google Chrome aus. Sein Ziel ist es, sensible Daten von Android-Smartphones abzugreifen.

Nutzer laden sich den Handy Trojaner auf ihr Smartphone, wenn sie Webseiten mit infizierten Werbeanzeigen besuchen. Wie „Svpeng“ genau funktioniert und wie ihr euch schützen könnt, erklären wir euch. 

handy trojaner

Über Werbeanzeigen verbreitet sich der Handy Trojaner „Svpeng“ auf Android-Geräten.

Handy Trojaner „Svpeng“ klaut Bankdaten

Der Handy Trojaner hat in erster Linie ein Ziel: Die Bank- und Kontodaten der Android-Nutzer. Aber auch andere sensible Informationen über die Nutzer wie Anruf-Verhalten, Text- und Multimedia-Nachrichten, Browser-Lesezeichen und Kontakte späht „Svpeng“ aus.

Besonders fies: Die Schadsoftware wird meistens unbemerkt heruntergeladen. Denn der Trojaner versteckt sich hinter Werbeanzeigen von Google AdSense. Allein durch das Besuchen einer Seite mit einer infizierten Werbeanzeige, wird der Trojaner vom Nutzer unbemerkt heruntergeladen.

Dabei nimmt das Unheil erst später seinen Lauf. Nämlich dann, wenn ihr aufgefordert werdet, ein angeblich wichtiges Update des Browsers oder einer beliebten Anwendung auszuführen. Dabei installiert sich der Handy Trojaner, der für den Nutzer wie eine Aktualisierung der App aussieht.

„Svpeng“: Schadsoftware nur schwer zu entdecken

Nachdem ihr den Trojaner installiert habt, verschwindet die Schadsoftware von der Liste der installierten Dateien. Der Trojaner fordert Administrationsrechte für das Gerät und ist dadurch nur noch schwer zu entdecken. Nun arbeitet die Schadsoftware im Hintergrund und späht euch und euer Smartphone aus.

Den Angreifern ist es offensichtlich gelungen, einige Sicherheitsmaßnahmen für Android zu umgehen. Denn normalerweise wird der Nutzer vor dem Download bestimmter Dateien gewarnt, wenn die gefährlich sein könnten. Doch das passiert hier nicht.

Um sich vor „Svpeng“ zu schützen, sollen Android-Anwender ihren Google Chrome Browser auf die neueste Version updaten. Denn Google hat sofort reagiert und die Sicherheitslücke geschlossen.

Helfen kann auch ein professioneller Smartphone- und Tablet-Virenschutz beispielsweise von ESET oder ihr kommt einfach zu eurem PC-SPEZIALIST. Er kann euch vor Ort beraten und euer Smartphone bzw. Tablet mit dem neuesten Antivirenprogramm schützen.

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