Online-Übersetzer
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Katharina Albrecht, Fr, 23. Okt. 2020
in Aktuelles

Online-Übersetzer

Hilfreiche Tipps für gelungene Übersetzungen

Kommunikative Schwierigkeiten und Probleme lassen sich mit dem Online-Übersetzer ganz einfach lösen. Davon gibt es viele, denn immerhin sorgen unser Mitteilungsbedürfnis und die Globalisierung für eine Informationsflut, die sich durch unseren Alltag zieht. Doch wie effizient sind die Übersetzer wirklich?

Hier erhalten Sie praktische Tipps und erfahren, welche Online-Dienste es mit welchen qualitativen Unterschieden gibt.

Wie aktuell sind Online-Übersetzer?

Im deutschen Sprachgebrauch begegnen uns im Alltag etwa 60.000 aktive Fremdwörter. Dabei handelt es sich meist um englische Begriffe, die in den allgemeinen Grundwortschatz der Sprache integriert werden. Kommunikative Veränderungen setzen das Verständnis der jeweiligen Sprachen voraus und sorgen im wechselseitigen Austauschprozess für zahlreiche Probleme. Vordergründig finden sich Sprachwandelprozesse beispielsweise auf verschiedenen Webseiten wieder. Beim global vernetzten Online-Shopping oder auf sozialen Medien begegnen sie uns durchgehend.

Umso häufiger werden Online-Übersetzer auf digitalen Endgeräten als schnelle Lösung genutzt. Zahlreiche Anbieter stellen aufgrund der hohen Nachfrage kostenfreie Webseiten, Apps und Programme zur Verfügung, mit denen sie Sprachbarrieren zu lösen versuchen. Damit wird der Zugang zu den allgemeinen und allen wichtigen Informationen gewährleistet. Online-Übersetzer können zu diesem Zweck nicht nur Wörter oder längere Sätze in anderen Sprachen wiedergeben, sondern auch ganze Texte, Dokumente, Anleitungen und mehr.

Online-Übersetzung im Alltag

In der virtuellen Welt werden Kommunikationsfähigkeiten immer wichtiger. Bild: Pexels/Ivan Samkov

Online-Übersetzer als Hilfsmittel

Online Anbieter wie Google, Pons oder DeepL ermöglichen die schnelle Übersetzung von längeren Textpassagen, Sätzen oder inhaltlich verknüpfte Aussagen. Die digitalen Helfer sind darauf ausgelegt, einzelne Wörter direkt zu übersetzen oder diese durch künstliche neuronale Netzwerke miteinander zu kombinieren. Die Aussagekraft wird hierdurch in der Bedeutung nicht verfälscht, sondern intelligent übertragen. Derartige Leistungen werden mit diversen Zusatzfunktionen hervorgehoben und ermöglichen den Nutzern den Zugriff auf Bilder-, Kamera- und Mikrofon-Optionen. Solche Hilfsmittel – im Englischen „Tools“ genannte – verhelfen Ihnen dabei zu einer vertrauenswürdigen Übersetzung und einer schnellen Nutzungsdauer. Je nachdem, welche Dienste Sie beanspruchen, unterscheiden sich die Qualitäten der Übersetzungen, die Sprachauswahl und benutzerfreundliche Merkmale im Einzelnen.

Wie sinnvoll ist der Google-Übersetzer?

Der bekannte Suchmaschinenanbieter „Google“ erreicht täglich viele Millionen Nutzer und führte im Jahr 2006 den Übersetzer „Google Translate“ in seine Sammlung ein. Dieser erweckte anfänglich große Nutzungsprobleme und verlor das Vertrauen vieler Anwender. Zehn Jahre später, im Jahr 2016, nahm sich der Konzern dem Problem an und verbesserte das Übersetzungsprogramm mit künstlichen neuronalen Netzwerken. Sinn dieses großten Updates des Translaters ist eine Optimierung, mit der die Suchmaschine ganze Wortgruppen analysieren und aus aktiven Verbesserungen lernen kann.

Derzeit stellt Google seinen Anwendern neben der gängigen Internetseite auch eine kostenlose App zur Verfügung. In ihr werden die einzelnen Sprachen besser vorgelesen, als Sprachmix oder im Schreibstil erkannt und sprachorientiert wiedergegeben. Insgesamt stellt der Google-Übersetzer den Nutzern 103 Sprachen bereit und garantiert ihnen eine zuversichtliche Übersetzung in den Standardsprachen, also unter anderem Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch.

Vorteile gegenüber anderen Anbietern:

  • für einfachen Grundwortschatz/Alltagssprache geeignet
  • kostenfreie Funktionen sowie Nutzung
  • Zugriff auf viele Dateiformate
  • viele Sprachoptionen
  • unbegrenzte Zeichenanzahl

Nachteile gegenüber anderen Anbietern:

  • geringe Übersetzungsqualitäten
  • Grammatik- und Ausdrucksfehler bei längeren Texten
  • kein Glossar, um Namen oder bestimmte Wortübersetzungen abzuspeichern

    Online-Übersetzer für Textverständnis

    Online einfach ganze Sätze und Texte übersetzen. Bild: Pexels/RF._.studio

Virale Wörterbücher

Konkurrenten wie der Pons-Übersetzer oder DeepL tauchen auf der Startseite vieler anderer Suchmaschinen auf. Die Anzahl an Anbietern steigt mit der Nachfrage kontinuierlich. So haben sich einige Übersetzungsanbieter auf digitale Wörterbücher spezialisiert, welche allerdings das Funktionsvolumen anderer unterbieten.

Der Pons-Übersetzer ist unter anderem bei Schülern höheren Klassen gebräuchlich. Neben den Übersetzungsmöglichkeiten, die sich von schweren standardisierten Wörterbüchern abheben, bietet Pons auch Vokabeltrainer, Glossare und weitere Online-Dienste an. Digitale Wörterbücher stellen Nutzern den bestmöglichen Service und eine Menge Synonyme bereit. Der virale Pons-Übersetzer umfasst dabei zwölf Sprachen und grenzt das Textfeld mit maximal 1.024 Zeichen ein. Für einfache Wortübersetzungen reicht Pons als eigenständiger Dienst aus. Um jedoch ausführlichere Texte verstehen zu können, unterstützen Anbieter wie DeepL oder PROMT und Lingenio den Übersetzungsprozess auf der Pons-Internetseite.

DeepL-Übersetzer als Alternative

Wenn Sie auf der Suche nach einem guten Übersetzungsprogrammen sind, werden Sie beim Startup-Anbieter DeepL fündig. Genau wie Google arbeitet DeepL mit neuronalen Netzwerken und unterstützen den Aufbau eines qualitativen Übersetzungssystems. 2017 wurde der Online-Übersetzer ins Leben gerufen. Mit elf angebotenen Sprachen deckt der Übersetzungsdienst die gängigsten ab und verschafft den Nutzern eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre.

Alles in allem ermöglicht der interne Glossar Ihnen, bestimmte Wortübersetzungen oder Namen abspeichern zu können, um die übernommenen Ausdrücke in die Übersetzung einzufügen. Besonders bietet sich diese Funktion bei umgangssprachlichen Redewendungen an, damit korrekte Ausdrucksweisen erlangt werden können. Wortwörtliche Übersetzungen werden somit verhindert und sprachlich angepasst.

Grundsätzlich werden Ihnen die normalen Nutzungsmöglichkeiten auf der internen DeepL-Anbieterseite kostenlos zur Verfügung gestellt. Spezielle Leistungen sind jedoch mit verschiedenen Abos verbunden und gewähren Ihnen erweiterte Zugänge für die dauerhafte Nutzung. So werden Wortsynonyme oder variable Ausdrucksmöglichkeiten angeboten. Die maximale Zeichenbegrenzung im Eingabefeld liegt in der kostenlosen Version bei 5.000 Zeichen.

Tipps für den Umgang mit dem Online-Übersetzer:

Damit Ihnen die Übersetzung besonders gelingt, stellen wir Ihnen im Folgenden wertvolle Tipps zur Verfügung:

  • Vermeiden Sie doppeldeutige Begriffe und verwenden Sie stattdessen Satz- und Begriffserweiterungen. Doppeldeutige Begriffe sind zum Beispiel „Absatz“, „Bank“ oder das Personalpronomen „Sie“.
  • Vermeiden Sie Sprichwörter und bildhafte Begriffe.
  • Schreiben Sie ganze Sätze und vermeiden sie zu kurze. Verlängerungen sorgen für eine genaue Endübersetzungen.
  • Beachten Sie den korrekten deutschen Satzbau mit Subjekt, Objekt, Prädikat. Verschiebungen werden von den Programmen oft wortwörtlich übersetzt.
  • Getrennte Verben erschweren das Übersetzen, sind jedoch nicht von allen Anbietern als Problem zu erkennen. Falls diese Ihre Übersetzung erschweren, sollten sie auf Worttrennungen verzichten. Zum Beispiel: Anstatt „Der Computer fährt nicht herunter.“ bieter sich „Das Herunterfahren des Computers gelingt nicht.“ an.
  • Finden Sie Synonyme für Wörter, die es in der übersetzenden Sprache nicht gibt. Oft gibt es viele sprachliche Unterschiede, welche bei Übersetzungen zu Missverständnissen führen. Zum Beispiel triggern emotionale Zuschreibungen, die in einer Sprache wertneutral sind, in einer anderen gegebenenfalls das schlechte Gewissen.
  • Lassen Sie sich im Idealfall den übersetzten Text oder Sätze von einer muttersprachlichen Person gegenlesen.
Gelungene Online-Übersetzung

Mit unseren Tipps zu gelungenen Übersetzungen. Bild: Pexels/Ketut Subiyanto

Hilfen beim Fremdsprachen-Chaos

Obwohl viele ausländische Presseunternehmen positive Kritik hinsichtlich der Qualität von Online-Übersetzern üben, wird zusätzlich zu einem individuellen Spracherwerb geraten. Wer eine Fremdsprache in ihren Grundzügen beherrscht, kann die unterstützenden digitalen Dolmetscherhilfen in Anspruch nehmen und gegebenenfalls Fehler erkennen und vermeiden. Dies ist besonders im etablierten englischen Sprachgebrauch wünschenswert.

Anders als bei unhandlichen Wörterbüchern, sind Online-Übersetzungs- oder Sprachlernprogramme auf ein funktionierendes Internet-System angewiesen. Wenden Sie sich bei digitalen Problemen oder langsamen System- und Internetgeschwindigkeiten direkt beim PC-SPEZIALIST in Ihrer Nähe. Unsere IT-Experten beraten Sie zu allen computerspezifischen Problemen und garantieren Ihnen außerdem ein umfangreiches Angebot vollumfänglicher Services. Lassen Sie sich von unserem Eins-für-Alles-Paket überzeugen und bieten Sie Ihren Geräten einen umfangreichen Schutz, der effektiv Schäden oder Viren vorbeugt.

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