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WhatsApp-Bedingungen
Author
Maren Keller, Di, 8. Mrz. 2022
in Smartphone & Tablet

WhatsApp-Bedingungen

Neun WhatsApp-Regeln, an die Sie sich halten müssen

Kennen Sie die WhatsApp-Nutzungsbedingungen? Wissen Sie genau, welche WhatsApp-Regeln gelten? Damit Sie keine WhatsApp-Kontosperrung hinnehmen müssen, fassen wir die WhatsApp-Bedingungen für konfliktfreie Nutzung der App zusammen.

Erfahren Sie bei uns, was Sie unbedingt vermeiden sollten, wenn Sie vom WhatsApp-Mutterkonzern Meta nicht gesperrt werden möchten.

Unser Beitrag über WhatsApp-Bedingungen im Überblick: 

  1. WhatsApp-Zeitreise
  2. WhatsApp-Bedingungen
  3. Welche WhatsApp-Bedingungen gibt es?

WhatsApp-Zeitreise

Wissen Sie noch, wie mit WhatsApp alles begann? Erinnern Sie sich noch an die klassische SMS, die auf 160 Zeichen begrenzt war und den Start in die Welt der Kurznachrichten darstellte?  Wir starten eine WhatsApp-Zeitreise:

  • Im Jahr 2009 wurde WhatsApp gegründet – und entwickelte sich rasant zur beliebtesten App. Mit ihr war ein neuer Kommunikationsstandard geboren. Texte, Bilder und Videos können seitdem ohne Extrakosten versendet werden.
  • 2014, als Facebook mit seinem Messenger nicht so richtig voran kam, kaufte der Meta-Konzern (damals noch Facebook) die Anwendung WhatsApp für 19 Milliarden US-Dollar. Die hohe Zahlungsbereitschaft lag vermutlich darin begründet, dass das Rennen um die führende mobile Messenger-App in Europa und den großen Entwicklungsländern entschieden war.
  • Anfang 2018 führte Facebook das kostenlose WhatsApp-Business ein. Damit öffnete der Konzern die App für die Kommunikation kleiner Unternehmen mit ihren Kunden.
  • Im Februar 2020 verkündete WhatsApp, dass weltweit monatlich zwei Milliarden Nutzer die App verwenden. Heute nutzen knapp 500 Milliarden Menschen WhatsApp. Zum Vergleich: Der Facebook Messenger hat nur 1,3 Milliarden Nutzer, Telegram gut 500 Millionen.

Natürlich gibt es WhatsApp-Alternativen. Sie sind allerdings nur dann wirklich sinnvoll, wenn möglichst viele Kontakte ebenfalls zu Alternativen wechseln. Weitere Infos zu den alternativen Apps erhalten Sie in den Blogartikeln Threema, Signal und Hallo App.

WhatsApp-Bedingungen. Mann liegt auf dem Bauch, lächelt, in seinen Händen hält er ein Smartphone. Bild: Pexels/Antoni Shkraba

Grundsätzlich und nicht nur bei WhatsApp gilt: Bleiben Sie freundlich, wenn Sie chatten. Bild: Pexels/Antoni Shkraba

WhatsApp-Bedingungen

Doch ganz egal, welche Messenger-App Sie nutzen und wo Sie in den sozialen Netzwerken kommunizieren: Es muss selbstverständlich sein, dass man sich beim Kommunizieren auf den Social-Media-Plattform an die Netiquette hält. Darunter versteht man gutes, angemessenes und achtendes Benehmen.

Es geht also um Verhaltensempfehlungen im Internet bzw. in Kommunikations-Apps. Die Netiquette umfasst übrigens auch die Kommunikation unter Kollegen über entsprechende Kommunikationstools im Unternehmen.

Aber wussten Sie, dass es daneben spezielle WhatsApp-Bedingungen zur Nutzung der App gibt? Sozusagen WhatsApp-Benimmregeln, denen Sie beim Einrichten der App zustimmen müssen. Dabei geht es nicht nur um die reinen neuen Nutzungsbedingungen. Stattdessen geht es um WhatsApp-Bedingungen, die dafür sorgen, dass Sie WhatsApp konfliktfrei und ohne die Gefahr einer WhatsApp-Kontosperrung nutzen können.

Welche WhatsApp-Bedingungen gibt es?

Neun Dinge gibt es, die man bei WhatsApp gar nicht gern sieht. Tun Sie sie dennoch, droht die Kontosperrung. Wenn Sie das vermeiden möchten, halten Sie sich an die folgenden WhatsApp-Bedingungen:

  1. Vermeiden Sie häufiges Wechseln Ihrer Telefonnummer. Bei der Verifizierung Ihrer Telefonnummer kann es zu Problemen kommen, wenn Sie die Telefonnummer zu oft wechseln. Die Folge: Ihr Konto wird gesperrt.
  2. Lassen Sie das Ausspionieren anderer Nutzer sein. Informationen von anderen oder über andere Nutzerdürfen Sie sich nicht auf unberechtigte Art beschaffen.
  3. Sie müssen Ihren echten Namen nicht angeben, es gibt keine Klarnamenpflicht. Spitznamen und Abkürzungen sind erlaubt, aber eine falsche Identität dürfen Sie nicht annehmen. Geben Sie sich als jemand anderes aus, sperrt WhatsApp Ihr Konto.
  4. Verschicken Sie über WhatsApp Dateien, die Viren oder Schadcode enthalten, werden Sie von der Nutzung ausgeschlossen. Unterlassen Sie das Verbreiten von Schadcode.
  5. Auch das Versenden von Spam, also von Massennachrichten und automatisierten Mitteilungen, ist verboten. Ausnahme: Sie haben fürs Verschicken von automatisierten Massenmitteilungen eine Genehmigung von WhatsApp.
  6. Wenn Sie versuchen, die App zu hacken oder den Code zu manipulieren, kennt WhatsApp kein Erbarmen: Die sofortige WhatsApp-Kontosperrung folgt sofort. Das gilt auch dann, wenn Sie manipulierte WhatsApp-Versionen in alternativen App-Stores herunterladen. Aber nicht nur deswegen sollten Sie die Finger von WhatsApp-Modifikationen wie FMWhatsApp lassen: WhatsApp-Mods enthalten leider oft auch manipulierten Code, der für Ihr Gerät gefährlich ist.
  7. Sie sind ein Fan von Klatsch, Tratsch und Fake News? WhatsApp nicht. Wer Falschinformationen verbreitet, verstößt gegen die WhatsApp-Regeln. Hierzu gehören auch Inhalte mit antisemitischem Hintergrund.
  8. WhatsApp verlangt einen guten Umgangston. Beleidigung anderer Nutzer kann zur Sperrung Ihres Kontos führen.
  9. Aufrufe zu Gewalt und die verbale Bedrohung anderer sind grundsätzlich nicht erlaubt. Wer das nicht sein lassen kann, dem droht nicht nur WhatsApp-Kontosperrung, sondern eine Verurteilung von bis zu fünf Jahren Gefängnis.

Halten Sie sich an diese WhatsApp-Bedingungen, werden Sie keine WhatsApp-Kontosperrung erleben. Halten Sie sich außerdem an die Netiquette, bleiben Sie also stets freundlich und verhalten sich angemessen, steht der Kommunikation in sozialen Netzwerken nichts mehr im Weg. Hinterlassen Sie uns Ihre Meinung dazu gern in unseren Kommentaren.

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Verwendete Quellen: Userlike, Wikipedia, PCWelt

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