»Bildschirm kalibrieren«

Kalibrierung und Testbild – so stellen Sie Ihren Monitor richtig ein

Sie haben bestimmt schon davon gehört, dass man einen Bildschirm kalibrieren sollte. Aber was bedeutet kalibrieren überhaupt? Wozu benötigt man ein Testbild? Und was muss man beachten, wenn man seinen Bildschirm einstellen möchte? Wir geben die Antworten.

Warum sollte man einen Bildschirm kalibrieren? Ganz einfach: Damit Monitor-Bild und Druck komplett übereinstimmen. Mit dem Thema Kalibrierung sollten und müssen Sie sich also unbedingt auseinander sitzen, wenn Sie in irgendeiner Form Grafik-Arbeiten vornehmen. Das muss nicht gleich eine berufliche Tätigkeit als Web- oder Grafikdesigner sein. Allein, wenn Sie gern privat Gruß- und Einladungskarten erstellen oder Fotos und Bilder bearbeiten, sollten Sie Ihren Monitor kalibrieren.

Bildschirm kalibrieren – wann ist das nötig?

Wenn Sie einen besonders teuren Profi-Monitor erworben haben, können Sie meist davon ausgehen, dass der Bildschirm bereits richtig eingestellt ist. Also beispielsweise bei speziellen Bildschirmen für professionelle Grafiker, Mediengestalter oder Video-Cutter. Sollten Sie sich unsicher sein, ob das bei Ihrem Monitor der Fall ist, fragen Sie einfach Ihren PC-SPEZIALIST vor Ort. Im Rahmen unserer Monitor-Kaufberatung beantworten Ihnen unsere Experten natürlich auch alle weiteren Fragen rund um Kalibrierung, Einstellungen, Auflösung, Display-Helligkeit usw. Bei einem „normalen“ Monitor, der an Ihren Heim-PC angeschlossen ist, können Sie hingegen davon ausgehen, dass Sie manuell den Bildschirm kalibrieren müssen.

Kalibrierung von Bildschirmen – worauf kommt es an?

Meist sind handelsübliche Monitore so eingestellt, dass Kontrast und Helligkeit viel zu hoch sind. Wichtig ist dann das so genannte Farbmanagement. Und dabei gibt es eine Menge zu beachten – zumindest, wenn man es wirklich vernünftig machen will. Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, wie das menschliche Auge Farben wahrnimmt. Entscheidend ist dabei nämlich das so genannte Umgebungslicht. Bedeutet: Sehen Sie sich ein Bild auf Papier an, hängt die Wahrnehmung sehr stark von den Lichtverhältnissen Ihrer Umgebung ab (strahlende Sonne, Kerzenschein, künstliche Energiesparlampe usw.). Daher spricht man auch von einer relativen Farbwahrnehmung des menschlichen Auges. Ein Bildschirm hingegen hat natürlich eine gleichbleibende Hintergrundbeleuchtung. Da das Auge aber wie bereits erklärt, gar nicht in der Lage ist, absolute Farben zu erkennen, werden auch Monitore in Relation zu ihrem Weiß voreingestellt. Übrigens: Da unsere Augen immer diese so genannte Grau-Referenz benötigen, um Farben korrekt zu sehen, haben auch fast alle gängigen Bildbearbeitungsprogramme einen grauen Hintergrund.

Testbild zur Überprüfung nutzen

Im Netz finden Sie zahlreiche Seiten mit Testbildern. Dort können Sie einfach und schnell überprüfen, ob Ihr Bildschirm richtig eingestellt ist. Wenn Sie beispielsweise bestimmte Zeichen oder Symbole nicht erkennen, ist Ihr Display zu hell eingestellt. Wir empfehlen die Testbild-Seite der Fotocommunity und Monitorsetup.

Bildschirmhelligkeit einstellen

Der häufigste Fehler bei den Monitoreinstellungen ist eine zu hohe Displayhelligkeit. Abgesehen davon, dass sie das Farbbild verfälschen, sind eine zu hohe Bildschirmhelligkeit und ein zu starker Blau-Anteil auf Dauer auch sehr anstrengend für Auge und Gehirn. Grundsätzlich können Sie dieses Problem aber auf verschiedene Arten beheben. An dem Monitor selbst finden Sie einen Regler oder Knopf, mit denen Sie die Bildschirmhelligkeit sowie den Kontrast anpassen können. Eine effektivere Methode, wenn Sie den Bildschirm kalibrieren möchten, ist aber das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Auf Monitoren von Samsung sind beispielsweise häufig der Magic Colour oder Magic Bright Modus eingestellt. Das Bild ist damit zwar hübscher anzusehen, von einer richtigen Kalibrierung jedoch weit entfernt. Mit Aktivierung der Werkseinstellungen, schalten Sie diese Modi entsprechend ab. Schauen Sie also im Menü Ihres Bildschirms nach „Reset“, „Setup“ oder direkt dem Begriff „Werkseinstellungen“.

Natürlich können Sie auch die Bildschirmhelligkeit einstellen, indem Sie die Monitor-Einstellungen unter Windows aufrufen und anpassen. Aber: Damit sparen Sie vor allem Akku bzw. Energie. Das hat nichts mit einer Monitorkalibrierung zu tun.

Software für Kalibrierung und Anpassen der Hardware-Einstellungen

Wer seinen Bildschirm bis zum Optimum kalibrieren möchte, sollte auf eine professionelle Software setzen bzw. mit der Hardware kalibrieren. Für Laien empfehlen wir diese Methoden aber unter keinen Umständen. Wenden Sie sich einfach und unkompliziert an den PC-SPEZIALIST in Ihrer Nähe, bevor Sie sich selbst am Grafikkartentreiber oder einem Colorimeter versuchen.

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