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Internetseiten sperren und Kindersicherung einrichten

Internetseiten sperren und Kindersicherung einrichten

Nicht alle Inhalte im Netz sind für Kinderaugen bestimmt. Praktischerweise bieten Router wie zum Beispiel die FRITZ!Box die Möglichkeit, bestimmte Internetseiten zu sperren bzw. eine so genannte Blacklist zu erstellen. Wir verraten Ihnen, wie Sie die FRITZ!Box Kindersicherung einrichten können.

Moderne Router wie die FRITZ!Box Modelle des Herstellers AVM bieten die Option, eine Kindersicherung für alle in Ihrem Heimnetz verbundenen Geräte einzurichten. Der Nachwuchs ist also sowohl bei Smartphone und Tablet als auch am Laptop vor Inhalten geschützt, die nicht für Kinderaugen bestimmt sind. Im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie die Kindersicherung einrichten können. Benötigen Sie hierbei Unterstützung, haben Sie Fragen zu anderen FRITZ!Box Funktionen oder stoßen Sie auf Probleme mit Ihrem Router, nehmen Sie bitte gleich Kontakt zu Ihrem PC-SPEZIALIST vor Ort auf.

  • Wählen Sie den Punkt „Internet“ in der linken Sidebar der Benutzeroberfläche
  • Jetzt werden Ihnen alle Geräte angezeigt, die mit Ihrem Heimnetzwerk verbunden sind. Direkt daneben sehen Sie, ob bereits Filter aktiviert sind oder nicht.
  • Wählen Sie das Gerät aus, für das Sie die FRITZ!BOX Kindersicherung einrichten möchten.

Achtung: Wird ein Gerät (zum Beispiel der Laptop oder das Tablet) von mehreren Haushaltsmitgliedern genutzt, würde die Kindersicherung nach den Standardeinstellungen für alle Benutzer gelten. Um zu vermeiden, dass Sie sich selbst den Filtern und Einschränkungen unterwerfen, müssen Sie eine kostenlose Zusatzsoftware von AVM herunterladen. Sie finden diese entweder direkt auf der AVM Seite oder links unten als Link auf Ihrer Benutzeroberfläche unter dem Punkt „Programme“. Kontaktieren Sie Ihren PC-SPEZIALIST vor Ort, wenn Sie bei der Installation und Konfiguration des Programms schnelle und kompetente Hilfe benötigen.

FRITZ!Box Kindersicherung einrichten – so geht´s

Rufen Sie zunächst die Benutzeroberfläche Ihrer FRITZ!Box auf. Dazu geben Sie in Ihrem Browser-Fenster einfach die Adresse http://fritz.box ein. Sollten Sie hierbei Probleme haben oder nicht weiterkommen, lesen Sie bitte unseren Ratgeber-Beitrag „FRITZ!Box Login“. Achten Sie darauf, den Zugriff auf die Benutzeroberfläche mit einem Passwort zu sperren. Ansonsten könnten Ihre Kinder sich natürlich selbst einwählen und die FRITZ!BOX Kindersicherung deaktivieren. Anschließend gehen Sie wie folgt vor:.

FRITZ!Box Kindersicherung: Zeitfenster und Zeitkontingent einrichten

Zunächst haben Sie die Möglichkeit, für Ihre Kinder ein FRITZ!Box Zeitfenster einzurichten, in dem Sie die Online-Zeiten festlegen können. Idealerweise stellen Sie die Zeiten so ein, dass der Internetzugriff immer nur erfolgen kann, wenn Sie selbst auch Zuhause sind. Das Zeitfenster können Sie dabei für jeden Wochentag einzeln festlegen. Ebenfalls ist es möglich, ein festes Zeitkontingent für die Internetnutzung zu definieren. Erlauben Sie Ihren Kindern beispielsweise die Internetnutzung maximal eine Stunde am Tag, wird der Zugang nach Ablauf von 60 Minuten automatisch gekappt. Um den Nachwuchs nicht um kostbare Minuten zu betrügen, wird die Zeit standardmäßig automatisch angehalten, wenn seit mehr als zwei Minuten keine Regung im Browser-Fenster stattfindet. Sobald der Nutzer wieder aktiv ist, läuft die Zeit dann weiter ab.

PC-SPEZIALIST Ratgeber: FRITZ!BOX Kindersicherung

Internetseiten sperren oder zulassen: FRITZ!Box Blacklist und Whitelist

Im zweiten Schritt können Sie bestimmte Internetseiten sperren oder ausdrücklich zulassen. Überlegen Sie sich vorher, ob Sie mit der FRITZ!Box Blacklist oder der Whitelist arbeiten wollen – Sie müssen sich nämlich für eine der beiden Optionen entscheiden. Die beiden Filter funktionieren folgendermaßen:

  • FRITZ!Box Blacklist: Hier definieren Sie alle Internetseiten, die Sie ausdrücklich sperren möchten. Alle Internetadressen, die Sie hier gespeichert haben, sind nicht mehr zu erreichen. Die Nutzung der Blacklist bietet sich besonders bei älteren Kindern an, die grundsätzlich in Ihrer Internetnutzung nicht eingeschränkt werden sollten/müssen, aber beispielsweise natürlich keinen Zugriff auf pornographische oder gewaltverherrlichende Inhalte haben sollten. Passend dazu können Sie auch einfach das Häkchen bei „Jugendgefährdende Internetseiten sperren“ setzen. Dadurch werden automatisch alle Webseiten, die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien entsprechend eingestuft wurden, gesperrt.
  • FRITZ!Box Whitelist: Die Einrichtung der Whitelist empfiehlt sich eher für kleine Kinder. Hier definieren Sie ausschließlich die Internetadressen, die aufgerufen werden dürfen. Es bietet sich an, vorab kindgerechte Spiel- und Lernseiten zu recherchieren. Beachten Sie bitte, dass keinerlei andere Internetseiten aufgerufen werden können, es ist nur der Zugriff auf die Seiten der Whitelist möglich. Denken Sie daran, die bereits oben erwähnte AVM Zusatzsoftware herunterzuladen, wenn das Gerät auch von Erwachsenen genutzt wird. Ansonsten haben nämlich auch Sie nur noch Zugriff auf die Kinderseiten.

Über die FRITZ!BOX Netzwerkanwendungen sperren

Diese dritte Möglichkeit der FRITZ!Box Kindersicherung empfiehlt sich vor allem wenn Sorge besteht, dass der Nachwuchs im Netz illegal Musik tauscht oder Filme herunterlädt. Hier können Sie bestimmte Netzwerkanwendungen bzw. Ports sperren (zum Beispiel die Nutzung von File-Sharing-Programmen). Die Herausforderung hierbei: Eventuell verhindern Sie so auch die Nutzung ungefährlicher Anwendungen, die Sie selbst benötigen (zum Beispiel FTP-Server oder Dienste wie Dropbox). Kontaktieren Sie daher bitte unbedingt Ihren PC-SPEZIALIST Partner, wenn Sie unsicher sind oder schnelle und kompetente Hilfe benötigen.

FRITZ!Box Kindersicherung – Häufige Fragen

Kann ich die FRITZ!Box Kindersicherung umgehen?

Theoretisch ja, so wie jedes System mit genügend Zeit und technischem Know-how kompromittiert werden kann. Grundsätzlich kann man also auch die FRITZ!Box Kindersicherung umgehen. Dazu sind aber spezielle Fachkenntnisse notwendig. Um sich an der Sperre vorbeizumogeln, muss nämlich die eigene MAC-Adresse verändert bzw. gefälscht werden. Und selbst das wird Ihnen als Verwalter der Benutzeroberfläche entsprechend angezeigt. Sollte der Nachwuchs auf die Idee kommen, sich einfach mit einem neuen Gerät (das z. B. von einem Freund geliehen wurde) einzuwählen, können Sie auch einen Strich durch diese Rechnung machen. Legen Sie einfach in den Einstellungen fest, dass alle Geräte, die neu ins Heimnetzwerk kommen, grundsätzlich erst einmal gar keinen Internetzugriff erhalten und von Ihnen manuell freigeschaltet werden müssen.

Wie kann ich die FRITZ!Box Kindersicherung deaktivieren?

Möchten Sie die Kindersicherung aufheben, rufen Sie einfach wie beschrieben erneut die FRITZ!Box Benutzeroberfläche auf. Wählen Sie das oder die Geräte aus, für die Sie die FRITZ!Box Kindersicherung ausschalten möchten und ändern Sie die Einstellungen entsprechend.

Ich habe Probleme bei der Einrichtung der FRITZ!Box Kindersicherung. Was kann ich tun?

Natürlich Ihren PC-SPEZIALIST vor Ort kontaktieren. Unsere Techniker unterstützen Sie nicht nur bei der Ersteinrichtung Ihres Heimnetzwerks, sondern stehen Ihnen auch bei allen anderen Herausforderungen und Problemen rund um Ihren Router zur Verfügung.

Bietet jedes FRITZ!Box Modell die Möglichkeit einer Kindersicherung?

Ja. Sie können für alle auf dem Markt befindlichen FRITZ!Box Modelle eine Kindersicherung einrichten und Webseiten sperren. Sollten Sie gerade auf der Suche nach einem neuen Router sein und sind unsicher, welches Modell am besten zu Ihnen und Ihrer Familie passt, nutzen Sie einfach unsere praktische Router-Kaufberatung.

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