Drohnen mit Kamera
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Henry Winning, Fr, 29. Jan. 2016
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Drohnen mit Kamera

Faszinierender Freizeitspaß

Drohnen haben sich in den vergangenen Jahren vom professionellen Werkzeug zum Alltagsspaß für die breite Masse entwickelt. Neben kleinen Exemplaren für den Wohnungsrundflug bis hin zu mehrere Kilogramm schweren Varianten mit aktiver Kamera gibt es eine breite Palette an Angeboten.

Doch was gibt es momentan Neues auf dem Markt und ist es überhaupt legal, auf dem eigenen Grundstück herumzufliegen und Videoaufnahmen zu machen? Wir geben euch einen kleinen Überblick über beliebte Modelle und eure Rechte an der Fernbedienung.

Drohnen für den Privatanwender

Parrots Bebop 2 Drohnen

Für Einsteiger geeignet: Die Bebop 2 von Parrot hat eine hervorragende Kamera und perfekte Flugeigenschaften bis 70km/h Gegenwind.

Unter den zahllosen Anbietern von Quadro-, Hexa- und Octacoptern haben sich besonders die Unternehmen Parrot und DJI hervorgetan. Parrot legt seine Zielgruppe ganz klar auf den privaten Endverbraucher mit Preisen ab 200 bis etwa 1000 Euro. Dabei liefern die Drohnen die Möglichkeit, mit einer Live-View-Funktion zu fliegen oder unterwegs Schnappschüsse aufzunehmen. Dabei werden die günstigeren Modelle direkt über eine App auf dem Smartphone oder Tablet gesteuert, die höherpreisigen Geräte verfügen über klassische Steuerhebel an einer Fernbedienung inklusive Tablet-Halterung. Die Bebop 2-Drohne hat dabei die fortschrittlichste Kamera und Technik an Bord, mit der man circa 25 Minuten fliegen und filmen kann.

DJI Innovations Inspire

DJI Inspire

Futuristisch: Die Inspire von DJI ist qualitativ eine der besten Drohnen auf dem aktuellen Markt.

Der chinesische Hersteller DJI Innovations hat sich mit den außergewöhnlich aerodynamischen Drohnen-Desgins und bester Fertigungsqualität einen Namen gemacht. Die bekannteste Produktionsreihe, die DJI Phantom, ist mittlerweile eine der beliebtesten und meistverkauften Drohnen auf dem Markt. Mit der hochauflösenden Kamera (abhängig vom Modell) schießen die Hobbypiloten Fotos in 4k oder drehen messerscharfe Videos. Die neuste und auch teuerste DJI Profiversion geht aus der „Inspire“-Reiher hervor: Mit dem minimalistischen Design und der zentral hängenden Kamera erinnert das Modell auch dank der Farbe an den Roboter  „Gladus“ aus dem Videospiel Portal. Besonders spannend sind die verschiedenen Lande- und Flugmodi der Drohne: In der Landeposition steht das Gerät auf den vier verlängerten Motoraufhängungen, im Flugmodus fährt die Drohne die Rotoraufhängungen nach oben um der Kamera mehr Sicht zu geben.

Fliegen über dem eigenen Grundstück

Allgemein ist das Fliegen über Privatbesitz für Hobbypiloten erlaubt, solange die Drohne weniger als 5 Kilogramm wiegt. Unter dieser Grenze ist es auch nicht nötig, die persönliche Eignung zum Führen der Drohne nachzuweisen. Auch wenn man über das Nachbargrundstück fliegt, muss man keine sofortigen Sanktionen fürchten. Nimmt man allerdings Aufnahmen während des Überfluges von dem im Garten liegenden Nachbarn auf, sodass dieser einwandfrei zu identifizieren ist, spricht man von einem Datenschutzverstoß. Wer jedoch nur beispielsweise Köpfe von oben fotografiert, muss sich keine Sorgen machen.

 

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