Kinderschutzsoftware
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Maren
in PC & Notebook

Kinderschutzsoftware

Kinder vor gefährlichen Inhalten im Internet schützen

Vieles von dem, was im Internet kursiert, ist für Kinderaugen weder bestimmt noch geeignet. Mit guter Kinderschutzsoftware verhindert ihr, dass eure Kinder Gewalt und Erotik im Internet erleben.

Welche Software brauchbar ist, welche wirklich nützt und was es kostet, den eigenen Rechner abzusichern, erfahrt ihr bei uns.

Kinderschutzsoftware ist wichtig

Kinderschutzsoftware ist wirklich wichtig, denn immer mehr Kinder haben Zugang zum Internet. Für sie ist der Umgang mit dem Internet alltäglich. Laut einer Untersuchung des Statistik-Portal statista, waren in 2017 bei den 8- und 9-jährigen Kinder in Deutschland immerhin 81% zumindest gelegentlich im Internet unterwegs. Bei den 10- und 11-Jährigen waren es schon 92% und bei den 12- bis 18-Jährigen waren es mit 99% so gut wie alle. Doch Gefahren gibt es reichlich und die sollten Eltern nicht unterschätzen. Deshalb ist es auch für Technikmuffel dringend nötig, sich um den Schutz der lieben Kleinen zu kümmern: Mit technischen Tools, Web-Filtern und umfassenden Jugendschutzprogrammen könnt ihr eine Kindersicherung einrichten. Denn Sex und Gewalt sind mit nur wenigen Klicks im Kinderzimmer, aber die Bilder bleiben meistens lange im Kopf.

Kinderschutzsoftware

Mit Kinderschutzsoftware verhindert ihr, dass euer Nachwuchs Inhalte im Internet sieht, die nicht für ihn bestimmt sind.

Kindersicherung fürs Heimnetzwerk

Sind die lieben Kleinen zuhause, gehen sie meistens über das heimische WLAN-Netz ins Internet. Egal mit welchem Gerät. Deshalb ist es wichtig, dass das Heimnetzwerk mit einer Kindersicherung abgesichert ist. Wie das bei der FRITZ!Box geht, erfahrt ihr in unserem Ratgeber FRITZ!Box Kindersicherung. Wenn ihr euch mit den möglichen Einstellungen beschäftigt, könnt ihr jedem Gerät ein eigenes Zugangsprofil zuweisen und Zeitkontingente definieren — auch dem Smartphone eurer Kinder. Zusätzlich könnt ihr Nutzungszeiten zuweisen. Damit steuert ihr, wann die Kids das WLAN überhaupt nutzen können. Verfügen die Kinder allerdings über eigene mobile Daten, nutzen die zugewiesenen WLAN-Zeiten eher wenig.

Auf gemeinsam genutzten Geräten, wie Tablet oder heimischem Rechner sollten auch die Kinder eigene Benutzerkonten mit Passwörtern haben, die nur ihr als Eltern kennt. Und natürlich sollten Kindern keine Admin-Rechte eingeräumt werden.

Kinderschutzsoftware hilft gegen unerwünschte Inhalte

Mit spezieller Kinderschutzsoftware könnt ihr eure Kinder am heimischen Rechner nicht nur vor Gewalt und Erotik im Internet schützen. Es gibt verschiedene Software-Angebote. Wichtig ist, dass ihr eine Software wählt, die einfach in der Handhabung ist, aber zugleich genügend Optionen in den Einstellungs- und Kontrollmöglichkeiten bietet. Achtung: Die Standard-Einstellungen reichen bei vielen Kinderschutzprogrammen nicht aus, um jugendgefährdende Inhalte zu blockieren. Manchmal ist aber auch der Schutz so hoch eingestellt, dass unbedenkliche Seiten gesperrt werden. Wichtig ist deshalb, dass ihr die White- und Black-Liste manuell kontrollieren könnt. Auf der White-Liste werden unbedenkliche Seiten aufgeführt. Auf der Black-Liste sind dagegen Seiten, die den Kindern schaden, und die deshalb blockiert sind.

Kinderschutzsoftware

Kinderschutzsoftware hilft, damit Kinder gefahrlos im Internet surfen können.

Kostenlose Kinderschutzsoftware im Überblick

Es gibt eine ganze Reihe von Kinderschutzsoftware. Wir haben hier vier kostenlose Möglichkeiten für euch getestet. Alle bieten guten Schutz und die Nutzung ist wirklich reine Geschmackssache:

  • Das JusProg zeichnet sich dadurch aus, dass es individuellen Schutz für alle Altersstufen bietet.  Das bedeutet, für den zehnjährigen Sprössling werden andere Seiten herausgefiltert als für den 15-Jährigen. Bei JusProg handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Netzes zu schützen. Er wurde 2003 gegründet und lebt von Spendengeldern.
  • K9 Web Protection bietet ebenfalls viele Features zum Schutz eurer Kinder. Es wirbt damit, dass ihr die Kontrolle darüber habt, was eure Kinder im Internet machen. Sei es über Zeitvorgaben, sichere Suche oder auch blockierte Webseiten. Kompatibel ist K9 Web Protection sowohl für Windows als auch für Mac.
  • Auch das OpenDNS Family Shield wirbt damit, das Internet sicherer, schneller und zuverlässiger zu machen. Inhalte, die nur für Erwachsene geeignet sind, werden für Kinder zuverlässig blockiert.
  • Auch Microsoft selbst bietet euch mit seinem Familiy Paket die Möglichkeit, eigene Konten für die Kinder einzurichten. Damit sind Kinder „durch Features wie die Aktivitätsberichterstattung, Zeitlimits und die Inhaltseinschränkung besser geschützt“.

Kostenpflichtige Kinderschutzsoftware

Neben zahlreichen kostenlosen Angeboten, gibt es auch kostenpflichtige Kinderschutzsoftware. Wir stellen euch zwei unterschiedliche vor, deren Nutzung ebenfalls reine Geschmackssache ist:

  • Die Kindersicherung Salfeld könnt ihr zunächst kostenlos testen, ehe ihr zwischen unterschiedlichen Lizenzen – je nach Bedarf – wählen könnt. Salfeld entwickelt seit 1998 „Software, mit deren Hilfe Eltern den Medienkonsum Ihrer Sprösslinge in geregelte Bahnen lenken können“.
  • Auch Net Nanny blockiert unerwünschte Webseiten und ermöglicht Eltern eine Kontrolle über das, was die Kids im Internet tun. Dieses Programm  gibt es allerdings nur in der englischen Version und wird in US-Dollar bezahlt. Aber auch hier habt ihr die Möglichkeit, je nach Bedarf und Anzahl der Geräte das passende Produkt auszuwählen.

Kinderschutzsoftware in Antiviren-Programm

Wenn ihr keine spezielle Kinderschutzsoftware auf eurem Rechner haben möchtet, aber trotzdem eure Kinder vor unerwünschten Inhalten aus dem Internet sichern möchtet, helfen auch Sicherheitsprogramme, die in erster Linie als Antiviren-Software verkauft werden. Die von uns getesteten enthalten eine integrierte Kinderschutz-Komponente. Das sind unter anderem:

Einige dieser Programme könnt ihr zunächst eine Zeit lang kostenlos testen, ehe ihr euch für das Produkt, das zu eurem Bedürfnissen passt, entscheidet. Ihr müsst euch aber im klaren darüber sein, dass ihr in erster Linie einen Virenschutz mit Firewall kauft. Der Schutz eurer Kinder vor unerwünschten Inhalten steht hier an zweiter Stelle.

Wie wichtig Kinderschutz im Internet ist, zeigt euch zusätzlich dieses YouTube-Video:

Braucht ihr Hilfe bei der Einrichtung spezieller Kinderschutzsoftware, dann zögert nicht, sondern kommt zu eurem PC-SPEZIALIST vor Ort oder findet mit unserer Software-Kaufberatung die passende Lösung für eure Bedürfnisse. Wenn ihr wissen wollt, welchen Schutzmöglichkeiten es für mobile Geräte gibt, lest unseren Beitrag Kindersicherung für Tablets und Smartphones.

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