HP Rückruf ausgeweitet
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Maren Keller, Mo, 30. Jan. 2017
in PC & Notebook

HP Rückruf ausgeweitet

Feuergefahr bei fehlerhaften Akkus

Nicht nur Samsung leidet unter Akkus mit akuter Feuergefahr. Auch HP ist davor nicht sicher. Unzähligen Laptops droht dank fehlerhafter Akkus die Überhitzung und damit Brandgefahr. Deshalb wurde der HP Rückruf ausgeweitet.

Auch Kunden, die ihr Gerät bereits im vergangene Jahr prüfen ließen, sind betroffen. Wir erklären euch, um welche Modelle es geht und was ihr nun unbedingt tun solltet.

Der HP Rückruf für Notebooks ist nicht neu. Bereits im vergangenen Jahr hat HP den Rückruf gestartet. Nun wurde er ausgeweitet auf weitere Modelle. Deshalb müsst ihr euren Akku unbedingt erneut prüfen lassen. Auch wenn ihr im Laufe der Rückruf-Aktion die Nachricht bekommen habt, euer Akku sei nicht betroffen. Denn die Akkus können überhitzen und in Brand geraten, warnt der Hersteller.

HP Rückruf

Der HP Rückruf für Notebooks wurde ausgeweitet, weil Feuergefahr besteht.

HP Rückruf trifft 100.000 Akkus

Insgesamt sollen über 100.000 Akkus vom HP Rückruf betroffen sein. Ob der Akku eures Notebook dabei ist, könnt ihr ganz einfach auf der HP Serviceseite testen. Und auch, wenn ihr euer Notebook bereits im vergangenen Jahr getestet habt, müsst ihr das trotzdem noch einmal tun. Nur wer im Zuge des Rückrufs bereits einen neuen Akku bekommen hat, ist auf der sicheren Seite.

HP empfiehlt seine Kunden, „den Einsatz betroffener Akkus unverzüglich einzustellen“, da sie „eine Verletzungsgefahr durch Feuer und Verbrennung darstellen“.

HP Rückruf trifft verschiedene Modellreihen

Betroffen vom HP Rückruf sind Notebooks der Modellreihen HP ProBook, HP Envy, HP Pavilion und Compaq Presario, die zwischen März 2013 und Oktober 2016 gekauft wurden. Und auch wenn ihr in diesem Zeitraum Akkus als Zubehör gekauft oder vom Kundendienst als Ersatzteil bekommen hat, solltet ihr ihn austauschen lassen.

Denn HP warnt weiter: „Die Akkus könnten überhitzen, Feuer fangen und so den Usern Verbrennungen zufügen“. Allerdings haben nicht alle Notebooks aus diesen Reihen fehlerhafte Akkus. Habt ihr aber ein betroffenes Gerät, dann solltet ihr unbedingt am Austauschprogramm teilnehmen. Außerdem dürft ihr Notebooks der betroffenen Reihen nicht mehr im Akku-, sondern nur noch im Netzbetrieb benutzen. Die weitere Verwendung des Akkus ist viel zu gefährlich. Besitzern eines fehlerhaften Akkus stellt HP kostenlosen Ersatz zur Verfügung. Bei fest eingebauten Akkus könnt ihr das komplette Gerät einsenden, um den Akku tauschen zu lassen.

Schadhafte Akkus führen zu HP Rückruf

Bei den aktuell gefundenen schadhaften Batterien handelt es sich angeblich um Akkus mit Bauteilen von Panasonic. Diese fehlerhaften Akkus führen zur Ausweitung des bereits seit Juni 2016 laufenden HP Rückruf. Seit ihr euch nicht sicher, ob euer Laptop betroffen ist, kommt schnell zu PC-SPEZIALIST und lasst das Gerät dort prüfen. In der Vergangenheit haben immer wieder Lithium-Ionen-Akkus zu Rückrufaktionen wegen Feuergefahr geführt. Zuletzt musste Samsung sein Note7 deshalb komplett vom Markt nehmen. Welche Folgen die explodierenden Akkus für Samsung hatten, lest ihr in unserem Blogbeitrag über die Gerüchte um das Samsung S8.

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