Facebook-Daten im Blickpunkt
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Maren, Do, 7. Feb. 2019
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Facebook-Daten im Blickpunkt

Wie ihr das Aktivitätenprotokoll regelmäßig überprüft

Habt ihr eine Ahnung, welche Facebook-Daten von euch gespeichert werden? Und wisst ihr, an welcher Stelle ihr bei Facebook nachschauen könnt, um das herauszufinden?

Wir haben uns ganz genau auf den Facebook-Seiten umgeschaut und zeigen euch, wie ihr wenigstens etwas die Kontrolle über eure Daten behaltet.

Keine Ahnung über gespeicherte Facebook-Daten?

Ihr habt keine Ahnung, welche Facebook-Daten das Unternehmen speichert? Grundsätzlich müsst ihr davon ausgehen, dass Facebook alles speichert, was ihr klickt, liked oder kommentiert. Wirklich alles. Und damit ist Facebook das Pendant zu Google.

Auch bei Google fragt ihr euch sicherlich immer mal wieder, was weiß Google über mich? Bei uns im Blog könnt ihr die Antwort lesen. Und ihr erfahrt auch, wie ihr einigermaßen anonym im Internet surfen könnt.

Bei Facebook seht ihr alles über die gespeicherten Daten im sogenannten „Aktivitätenprotokoll“. Das findet ihr in der Menüleiste, wenn ihr auf den nach unten gerichteten Pfeil klickt.

Screenshot eines ausgeklappten Menüs der Facebook-Seite, wo gespeicherte Facebook-Daten gesehen werden können. Foto: Screenshot

Das Aktivitätenprotokoll zeigt euch, welche Facebook-Daten gespeichert werden. Foto: Screenshot

Facebook merkt sich Vorlieben und Werbung

Egal, was ihr bei Facebook klickt und liked, Facebook merkt sich alles und zeigt euch künftig dazu passende Beiträge und vor allem Werbung an. Facebook hat euch aufgrund eurer Klicks und Likes in Interessenskategorien eingeordnet. Welche das sind, erfährt ihr auf den Preferences-Seiten.

Seid ihr der Meinung, dass die von Facebook vorgenommene Einordnung nicht passt, könnt ihr nicht passende Interessen mit einem Klick entfernen. Allerdings könnt ihr die Werbung nicht komplett abschalten und Facebook wird neue Gruppen je nach Klick anlegen. Deshalb gilt: Unbedingt regelmäßig aufräumen.

Muss Facebook den Standortverlauf kennen?

Neben Klicks und Likes wertet Facebook aber auch eure Bewegungsdaten aus. Wenn ihr nicht wollt, dass Facebook weiß, wann ihr euch wie lange wo aufhaltet, solltet ihr die Standortabfrage ausschalten oder zumindest immer mal wieder den Verlauf löschen.

Eine einfache Gegenmaßnahme ist übrigens, wenn ihr Facebook ausschließlich im Browser verwendet und nicht mit der App. Zwar könnt ihr auch in der Facebook-App den Standortverlauf unter „Einstellungen und Privatsphäre“/„Privatsphäre auf einen Blick“/„Deine Standorte“/„Standortverlauf Aus“ abschalten, aber könnt ihr dann wirklich sicher sein, dass der Verlauf deaktiviert ist? Google zeichnet euren Standort zum Beispiel auch trotz deaktiviertem Verlauf auf.

Facebook-Daten über Videos und Suche

Es gibt noch mehr gesammelte Facebook-Daten. So speichert die Social-Media-Plattform auch, welche Videos ihr euch angesehen oder was was ihr im Suchfeld eingegeben habt.

Natürlich kann es sehr praktisch sein, das Facebook sich angeschaute Videos merkt. Dann könnt ihr entsprechende Videos schneller wiederfinden. Aber gleichzeitig solltet ihr euch auch überlegen, ob es wirklich so sinnvoll ist, dass Facebook so viel von euch weiß. Das gleiche gilt für die Suche: Muss Facebook wissen, für welche Personen ihr euch interessiert? Geht es Facebook überhaupt etwas an?

Wollt ihr Facebook den Datenhahn ein wenig abdrehen, hilft nur eines: regelmäßig den Verlauf überprüfen und die Daten ganz oder teilweise löschen. Die Löschfunktion findet ihr oben rechts auf der Seite.

Screenshot des Suchverlaufs bei Facebook. Foto: Screenshot

Aufgelistet nach Datum könnt ihr sehen, wonach ihr gesucht habt. Foto: Screenshot

Facebook-Daten könnt ihr nicht ganz vermeiden

Viele Einstellungen könnt ihr unter Privatsphäre verändern. Dass Facebook eure Suchen oder angesehenen Videos, Klicks und Likes speichert, könnt ihr nicht verhindern, aber regelmäßig überprüfen und löschen.

Facebook sammelt aber noch mehr Daten, beispielsweise Informationen zu den Geräten, mit denen ihr auf Facebook unterwegs seid. Ob Akkuladestand, freier Speicherplatz, WLAN-Signalstärke oder andere Netzwerke in Reichweite – nichts bleibt Facebook verborgen. Und auch, wer gar keinen Facebook-Account besitzt, landet irgendwann in den Fängen der Datenkrake Facebook. Warum? Das weiß Mark Zuckerberg allein. Ändern könnt ihr es nicht, und entfliehen könnt ihr der Sammelwut auch nur bedingt, wenn sogar nicht Account-Inhaber irgendwie getrackt werden.

Was haltet ihr von der Datensammelwut? Guckt ihr euch regelmäßig den Verlauf an und löscht die Daten? Oder ist es euch egal, was Facebook alles weiß? Lasst es uns in unseren Kommentaren wissen. Übrigens: Braucht ihr Hilfe bei der DSL-WLAN-Einrichtung, dann wendet euch vertrauensvoll an euren PC-SPEZIALIST vor Ort. Wir sichern euer Netzwerk vor Angriffen von außen ab.

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