FaceApp ist beliebteste App
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Maren Keller, Fr, 19. Jul. 2019
in Smartphone & Tablet

FaceApp ist beliebteste App

Tipps zur aktuellen Top-Download-App

Aktualisiert am 22.07.2019

In Zeiten von Instagram, Snapchat und Co. ist es nicht verwunderlich, dass eine weitere Foto-App den Olymp der beliebtesten Apps erklommen hat. Die Rede ist von FaceApp.

Habt ihr schon davon gehört? Wir stellen euch die App mit den vielen Foto-Filtern vor.

FaceApp – nicht neu, aber beliebt

Habt ihr schon von der App gehört, mit der ihr Gesichter mit einem Klick altern lassen oder verjüngen könnt? Mit der ihr euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern, das Geschlecht wandeln oder die Frisur ändern könnt? Die Rede ist von FaceApp. Die mobile Applikation, die es sowohl für Android als auch für iOS gibt, bekommt ihr kostenlos in den jeweilen Stores. Entwickelt wurde die App von der russischen Firma Wireless Lab. Sie ist seit Januar 2017 in den App-Stores zu finden.

Nach etwa zweieinhalb Jahren ist sie die beliebteste App mit den meisten Downloads. Denn sowohl im Google Play Store als auch in Apples App Store steht sie auf Platz eins der Download-Charts. Das Prinzip der App: Ihr könnt Portaitaufnahmen mit unterschiedlichen Filtern manipulieren. Das Ergebnis ist vor allem eins: lustig. Und das scheint den Nutzern zu gefallen, obwohl die werbefreie Variante mit der kompletten Palette an Filtermöglichkeiten nicht kostenfrei zu haben ist.

Im Netz kursieren viele Promi-Fotos, wie auch dieses: Sängerin Rihanna dank FaceApp deutlich gealtert. Foto: Screenshot/Twitter ©Amilca_C

Wie funktioniert die Filter-App?

Die FaceApp funktioniert folgendermaßen: Ihr nehmt von euch ein Selfie auf, das ihr dann in die App hochladet. Natürlich geht auch ein Portrait jeder anderen Person. Nun wählt ihr den Filter aus, den ihr auf das Bild anwenden möchtet: Lächeln, Alter, Bärte, Haarfarben, Frisuren, Geschlecht oder Brille – die Auswahl ist auch in der kostenlosen Variante schon recht groß.

Weitere Filter, wie beispielsweise Make up, gibt es allerdings erst in der kostenpflichtigen Version und die reißt mit 20 Euro jährlich im Abo oder einmalig 44 Euro erst einmal ein riesiges Loch ins Portemonnaie. Vor allem die geringe Auswahl an Filtern ist es auch, was Nutzer in den Kommentaren im Google Play Store kritisieren.

FaceApp in der Kritik

Während User die geringe Auswahl an Filtern kritisieren, sehen Datenschützer ein ganz anders Problem: Fotos, die ihr mit der App hochladet, um sie mit Filtern zu bearbeiten, werden nicht bei euch auf dem Smartphone lokal gespeichert, sondern auf einem Server des Herstellers gelagert. Was dort mit den Bildern geschieht, ist völlig unklar. Auch über die Entwickler selbst ist wenig bekannt.

Wer das Recht an seinem Bild nicht verlieren möchte und seine Daten nicht auf fremden Servern abgespeichert wissen will, der sollte zu Alternativen greifen. Da gibt es beispielsweise MSQRD (für Android und iOS) oder die Meitu-App, die ebenfalls für Android und iOS verfügbar ist. Beide haben ganz ähnliche Funktionen.

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Update vom 22.07.2019: Betrüger nutzen Hype aus

Der Hype um die FaceApp startet gerade so richtig durch, da versuchen auch schon Betrüger, auf den Zug aufzuspringen und ihr Stück vom Kuchen abzubekommen. Darüber berichtet welivesecurity. Als Köder nutzen die Kriminellen gefälschte Pro-Versionen, also kostenpflichtige Extras für die App. Dabei gehen die Betrüger aktuell zwei Wege:

Einerseits nutzen sie gefälschte Webseiten, um dort die kostenpflichtige Pro-Version angeblich kostenfrei anzubieten. Die Folge: Datenklau, Abofallen, Werbespam und Umfragen sowie die Weiterleitung auf Drittanbieter-Seiten, wo der Download jederzeit manipuliert werden kann. Der zweite Weg führt über  YouTube-Videos, die zum Klick auf andere Apps verleiten sollen. Auch hier steht die Verbreitung von Werbung und Malware im Mittelpunkt. Deshalb erinnern wir gern erneut, dass ihr Apps nur aus den offiziellen AppStores downloaden solltet und niemals über Drittanbieter.

1 Kommentar

  1. Catharina sagt:

    FaceApp ist meine Lieblings App! 😍

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