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Interview mit Torsten Rohlfs
Author
Maren Keller, Di, 30. Nov. 2021
in Interne News

Interview mit Torsten Rohlfs

PC-SPEZIALIST-Story: Zukunftssicher dank Managed Services

Torsten Rohlfs, Inhaber der Firma TRI-IT-Service in Lilienthal, ist seit fast zehn Jahren PC-SPEZIALIST-Partner und gehört inzwischen zu unseren erfolgreichsten und aktivsten Managed-Services-Providern.

In unserem Interview gibt uns Torsten einen kleinen Einblick in seine Unternehmensentwicklung und welche Mehrwerte ihm die PC-SPEZIALIST-Partnerschaft bringt.

„Ich bin PC-SPEZIALIST-Partner, weil mich das starke Netzwerk und die regelmäßigen BEAM-Treffen bei der positiven Entwicklung meines Unternehmens unterstützen“, sagt Torsten Rohlfs, Inhaber der Firma TRI-IT-Service in Lilienthal. Das ist ein klares Statement, das der Lilienthaler für PC-SPEZIALIST abgibt. Bereits seit 2013 ist er mit seinem eigenen IT-Unternehmen Teil der Marke. Die ersten Kontakte hatte er jedoch schon viel früher.

Wie hat Dein erster Kontakt zu PC-SPEZIALIST stattgefunden?

Ich habe sechs Jahre bei PC-SPEZIALIST in Bremerhaven als Angestellter gearbeitet, bin also sozusagen bei PC-SPEZIALIST groß geworden. Als ich dann aus privaten Gründen nach Lilienthal gezogen bin, habe ich erst einen kleinen Zwischenstopp bei einem Elektriker gemacht und bin dann 2007 in die Selbstständigkeit als IT-Dienstleister gegangen. Gestartet als One-Man-Show aus
dem Keller heraus habe ich dann mit einem klassischen Computerladen weitergemacht.

Tatsächlich hat es dann noch einmal sechs Jahre gedauert, bis ich PC-SPEZIALIST-Partner geworden bin. Als 2013 das Franchise-Modell bei PC-SPEZIALIST durch eine klassische Kooperation abgelöst wurde, war meine Entscheidung für PC-SPEZIALIST ganz klar.

PC-SPEZIALIST-Logo. Bild: PC-SPEZIALIST

Seit 2013 ist Torsten Rohlfs PC-SPEZIALIST-Partner und profitiert von den Vorteilen. Bild: PC-SPEZIALIST

Torsten, du bist jetzt schon fast zehn Jahre dabei. Eine Zeit, in der sich viel in der IT-Branche und am Markt verändert hat. Der Online-Handel mit kurzen Lieferzeiten und Dumping-Preisen  macht es den lokalen IT-Dienstleistern besonders schwer. Andere Filialsysteme der Branche, wie beispielsweise VOBIS, sind schon lange vom Markt verschwunden. Was macht PC-SPEZIALIST
anders als andere? Warum ist PC-SPEZIALIST weiterhin erfolgreich am Markt unterwegs?

Das stimmt. PC-SPEZIALIST hat bis heute immer auf veränderte Marktsituationen und veränderte Kundenbedürfnisse reagiert und somit die einzelnen Standorte immer wieder erfolgreich und
zukunftsfähig aufgestellt. Vom Hardware-Geschäft über das klassische Dienstleistungsgeschäft bis hin zum aktuellen Geschäftsmodell der proaktiven Betreuung sowohl von Privatkunden als auch von kleinen bis mittleren Unternehmen. Das ist das, was unsere Kunden jetzt benötigen. Auch wenn manche Kunden das noch nicht so genau wissen ;-)).

Stichwort Proaktive Betreuung. Was ist das genau?

Das bedeutet, dass wir die IT unserer Kunden monitoren beziehungsweise stets im Blick haben, dadurch eventuell auftretende Probleme rechtzeitig erkennen und vorbeugen können. Damit ist sichergestellt, dass die Computer unserer Kunden immer reibungslos funktionieren. Was ja insbesondere für Firmenkunden existenziell wichtig ist.

Das klingt so, als wäre das eher etwas für Firmenkunden…

Klar, für Firmenkunden ist die proaktive Betreuung sehr komfortabel und bietet eine Ausfallsicherheit. Insbesondere für kleine Unternehmen, die keinen eigenen ITler haben oder jemanden, der sich damit auskennt, ist das sehr attraktiv. Ich habe aber auch viele Privatkunden, die ich in dieser Form betreue. Wir kennen das ja alle: Hier poppt mal eine Meldung auf, dass der Virenschutz abgelaufen ist. Da kommt ein Fenster mit der Bitte um ein System-Update. Und dann die Frage: Ist das jetzt eine „echte“ Meldung oder ist das ein Hacking-Angriff? Da möchten viele meiner Kunden einfach auf Nummer sicher gehen und lassen das alles mit der proaktiven Betreuung über uns machen.

Bedeutet das für dich und dein Team nicht Mehrarbeit, wenn du so viele Geräte im Blick haben musst?

Nein. Ganz im Gegenteil. Das Monitoring übernimmt eine Software für uns. Wir müssen nur noch eingreifen und aktiv werden, wenn es zu eventuellen Problemen oder Störungen kommen könnte. Beispielsweise wenn der Datenspeicher für eine Datensicherung voll ist oder ein Update nicht sauber gelaufen ist. Durch die proaktive Betreuung meiner Kunden ist es mir möglich, mit
dem gleichen Personalstamm eine deutlich höhere Kundenzahl zu bedienen und zu betreuen. Ein nicht ganz unwichtiger Punkt für mich, da es für kleinere IT-Dienstleister sehr schwierig ist, bezahlbare Fachkräfte zu bekommen.

Die proaktive Kundenbetreuung – auch Managed Services genannt – steht ja gerade erst am Anfang. Es gibt noch zahlreiche IT-Dienstleister, die noch klassisch nach dem Motto „Geld gegen Leistung“ unterwegs sind.

Ausgebaute Computerplatine: Bild: Pexels/Pixabay

Statt klassischer Reparatur setzt Torsten Rohlfs immer mehr auf Managed Services. Bild: Pexels/Pixabay

Was hat dich veranlasst, das Geschäftsmodell zu ändern?

Das war die Gruppe rund um PC-SPEZIALIST. Als das Geschäft mit den Servicedienstleistungen für Privatkunden stark rückläufig war, haben ein paar PC-SPEZIALIST-Partner mit den Spezialisten in der Zentrale ein neues Geschäftsmodell erarbeitet. Weg vom Einmal-Geschäft – hin zu wiederkehrenden Einnahmen mit Managed Services: BEAM! Ich habe aktiv daran  mitgearbeitet, und entstanden sind ganzheitliche, praxisorientierte Lösungen und Konzepte, wie man nicht nur seine Kunden sondern auch das eigene Geschäftsmodell zukunftssicher mit
Managed Services aufstellt.

Das bedeutet, mit PC-SPEZIALIST und BEAM kann jeder, genau wie du, sein Geschäftsmodell erfolgreich umstellen, richtig?

Genau. Angefangen von der technischen Komponente, über das Vertragswesen bis hin zu Marketing und Vertrieb. Getroffen wird sich circa einmal im Monat und neben der Wissensvermittlung wird auch viel über andere, unternehmensrelevante Themen gesprochen. Wie beispielsweise neue Techniken, Mitarbeiterbindung, Qualitätsstandards bei Services usw. Dieser Austausch in der Gruppe und das starke Netzwerk sind besonders wertvoll für mich und bringen mein Unternehmen immer weiter voran.

Du sagtest eben etwas von „Weg vom Einmal-Geschäft – hin zu regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen“. Was bedeutet das?

In der Vergangenheit habe ich häufig die „IT-Feuerwehr“ gespielt: Mein Kunde hatte ein akutes Problem und ich bin gelaufen, um es wieder in Ordnung zu bringen. Dafür habe ich dann eine einmalige Rechnung gestellt. Ich habe quasi davon gelebt, dass meine Kunden Probleme haben, die ich dann mit einem großen Personalaufwand und einer im Idealfall hohen Rechnung beheben konnte beziehungsweise musste.

Bei der proaktiven Betreuung zahlen meine Kunden monatlich einen fairen Preis, damit ich ihre IT im Blick habe und dadurch erst gar nichts passiert. Und wenn ich das nicht korrekt und  ordentlich mache und dadurch Fehler entstehen, muss ich diese auf meine Kosten beheben. Also sozusagen eine Win-Win-Situation für beide. Ich habe monatlich fixe Einnahmen und der Kunde die Sicherheit, dass seine IT sicher und stabil läuft.

Schwarz-weiß-Bild: Zwei Personen geben sich die Hand. Bild: Pexels/Savvas Stavrinos

Vertrauen ist eine wichtige Voraussetzung für die Zusammenarbeit. Bild: Pexels/Savvas Stavrinos

Das klingt so, als ob dein Geschäft sehr stabil und erfolgreich läuft. Das freut uns. Hast du neben der proaktiven Kundenbetreuung noch ein weiteres Erfolgsrezept?

Ich weiß nicht, ob man es direkt als Erfolgsrezept bezeichnen kann, aber ich verkaufe tatsächlich nur Produkte und Services, von denen ich qualitativ überzeugt bin und die ich auch selbst für mein Unternehmen einsetze oder einsetzen würde. Kommt ein Kunde in mein Geschäft und möchte ein qualitativ minderwertiges, günstiges Produkt bei mir erwerben, leiste ich mir den Luxus, dieses Geschäft abzulehnen.

Meine langjährige Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich damit besser fahre. Meine Kunden vertrauen mir und empfehlen mich weiter.

Wie bist du aktuell aufgestellt? Hast du ein Ladenlokal und wie viele Mitarbeiter hast du?

Ich habe drei Vollzeit- und einen Halbtags-Techniker, zwei Verkäufer, eine Back-Office-Mitarbeiterin und insgesamt vier Auszubildende im Bereich Technik und Büro. Mit mir als Geschäftsführer sind wir insgesamt 12 Mitarbeiter.

Mein Ladenlokal führe ich auch weiterhin sehr erfolgreich. Jedoch habe ich über die Jahre die Verkaufsfläche und somit auch den Warenbestand reduziert. Darüber hinaus habe ich seit Corona samstags geschlossen.

Abschließend noch eine Frage. Wo siehst du den größten Bedarf an IT-Dienstleistungen bei der Zielgruppe der kleinen Unternehmen?

Definitiv in allen Bereichen, die sowohl die IT-Sicherheit als auch die Einhaltung von rechtlichen Vorgaben an die IT angeht. Vielen Unternehmern ist gar nicht bewusst, dass sie geschäftliche E-Mails laut Gesetz ordnungsgemäß archivieren müssen.

Oder aber das Thema Datensicherung. Die diesjährige Hochwasserkatastrophe im Ahrtal hat viele Unternehmen nicht nur durch Gebäude- und Inventarschäden an ihre Grenzen gebracht. Nein,
viele Unternehmen haben mangels einer ordentlichen Datensicherung auch alle sensiblen Kunden- und Unternehmensdaten verloren. Für viele Unternehmen kann das den Ruin bedeuten.

Vielen Dank, Torsten, für das Interview und weiterhin viel Erfolg.

Herzlichen Dank

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