Helene Fischer verhaftet
Author
Lena Kunikowski, Do, 11. Feb. 2016
in Aktuelles

Helene Fischer verhaftet

Vorsicht vor Facebook Fake

Aktuell geistert eine Fake-Meldung durch Facebook, die auf den ersten Blick so wirkt, als stamme sie von Stern.tv. Der Inhalt könnte brisanter nicht sein: Angeblich wurde die Schlagerprinzessin Helene Fischer verhaftet. 

Im Detail heißt es dort „Die Schlager-Queen muss ins Gefängnis. Helene Fischer wurde gestern Abend gegen 22:42 Uhr in Köln von den Behörden verhaftet.“ Wir verraten euch, was genau hinter der Facebook Meldung steckt und welches Ziel die Betrüger in Wirklichkeit verfolgen.

facebook helene fischer verhaftet

Entfernung für alle Helene Fans: Die Facebook Meldung ist ein Fake

Helene Fischer verhaftet – diese Meldung schockt Facebook

Bei dem Posting handelt es sich um eine Statusmeldung, die wie bereits beschrieben mitteilt, dass die in Deutschland aktuell wohl bekannteste Sängerin am Vorabend durch die Kölner Polizei verhaftet worden sei und sich nun im Gefängnis befinde. Passend dazu wird das entsprechende Video der Verhaftung angepriesen, das alle Details des Skandals zeigen soll. Diese Schockmeldung ist ruft natürlich direkt Tausende von Fans auf den Plan, die sofort auf die Meldung klicken und wissen wollen, was da wirklich mit ihrem Liebling passiert ist. Und genau damit haben die Betrüger, die hinter der gefälschten Meldung stecken, natürlich ihr Ziel erreicht.

Falschmeldung über Verhaftung von Helene Fischer zockt Daten ab

Der Verein Mimikama berichtet detailliert über die Vorgehensweise der Betrüger. Wer auf den Link zum angeblichen Video klickt, das die Verhaftung zeigen soll, wird direkt auf eine externe Seite weitergeleitet. Hier erscheint dann eine Push-Meldung, deren Text wie folgt lautet: „ Lieber Facebook BenutzerSie sind der heutige glückliche Besucher: February 11, 2016. Bitte füllen Sie diese kurze Umfrage aus und wir sagen „Danke“. Wir geben Ihnen die Chance ein iPhone 6S®, ein iPad Pro® oder ein 500 € Einkaufsgutschein®zu gewinnen!“ Wer die Fragen beantwortet, darf sich im nächsten Schritt dann seinen Lieblingsgewinn aussuchen. Und egal, welches der Produkte das Herz am höchsten schlagen lässt: Im Folgenden wird der Nutzer von Gewinnspielseite zu Gewinnspielseite weitergeleitet (von dem angeblichen Verhaftungs-Video ist natürlich nie etwas zu sehen). Dahinter steckt logischerweise ein ganz simples Ziel: Die „Macher“ der Helene Fischer verhaftet Meldung wollen nichts anderes, als möglichst viele reale Nutzerdaten abzugreifen. Vermutlich, um sie anschließend an Dritte weiterzuverkaufen. Passend dazu steht nämlich irgendwann im Kleingedruckten der angeblichen Gewinnspielteilnahme, dass man sein Einverständnis gibt, von den „Sponsoren“ per E-Mail kontaktiert zu werden. Die Folge der ganzen Helene Fischer Aktion also: Ihr werdet aller Wahrscheinlichkeit nach mit massenhaft Spam-Mails zugeschüttet. Und das macht einen dann wirklich atemlos.

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