PayPal Sicherheitsbenachrichtigung
Author
Lena Kunikowski, Mo, 2. Mai. 2016
in Aktuelles

PayPal Sicherheitsbenachrichtigung

Neue Phishing-Attacke

Hierauf dürften einige hereinfallen: Eine angebliche PayPal Sicherheitsbenachrichtigung landet derzeit in zahlreichen Posteingängen. Was tatsächlich seriös klingt, ist in Wirklichkeit ein neuer Phishing-Versuch von Betrügern.

Wir verraten euch, woran ihr die Fake-Mail erkennen und wie ihr euch schützen könnt.

paypal sicherheitsbenachrichtigung

Vorsicht vor dieser E-Mail: Dahinter steckt eine neue Phishing-Attacke

PayPal Sicherheitsbenachrichtigung in Umlauf

Die E-Mail ist (wie leider fast immer) nahezu perfekt nachgebaut. In der Nachricht wurden das Original-PayPal Logo sowie das Design verwendet. Rein optisch ist also quasi nicht zu erkennen, dass es sich bei der angeblichen Sicherheitsbenachrichtigung um einen fiesen Fake handelt. Allein das sorgt natürlich dafür, dass viele Menschen den Betrügern auf den Leim gehen. Viel schlimmer ist allerdings der Inhalt der Nachricht. Hier wird darauf hingewiesen, dass Unregelmäßigkeiten bei der Konto-Nutzung festgestellt wurden. Als Beispiele werden Zugriffe von einem fremden Gerät, einer fremdem IP-Adresse oder fehlgeschlagene Log-In Versuche genannt. Das Gemeine hierbei: Zahlreiche Anbieter versenden tatsächlich solche Mails, um Ihre Nutzer zu schützen. Prominente Beispiele sind unter anderem Facebook und Apple. Loggt man sich auf einem fremden Gerät bei Facebook ein, findet man danach eine E-Mail im Postfach, in der darauf hingewiesen wird, dass der Zugriff auf den Account von einem bislang nicht bekannten Gerät erfolgte. Ähnlich ist es bei Apple. Auch die Benachrichtigung über fehlgeschlagene Log-In Versuche ist sehr gängig – beispielsweise von den E-Mail Anbietern selbst. Der Inhalt der gefälschten PayPal Sicherheitsbenachrichtigung ist also durchaus schlüssig und wohl der Hauptgrund, wieso so viele Nutzer auf die Nachricht hereinfallen.

Phishing-Attacke greift Daten ab

Um die Daten der E-Mail Empfänger „abzufischen“, greifen die Betrüger zu Trick 17 und behaupten, dass das PayPal Konto zu Schutzzwecken gesperrt bzw. eingeschränkt worden sei. Der Nutzer solle sich via Postident-Verfahren ausweisen, damit er wieder vollständigen Zugriff auf seinen Account erhalte. Dieser Teil der Phishing-Nachricht ist übrigens neu und könnte der zweite Grund sein, weswegen viele Empfänger die Nachricht für wahrheitsgemäß empfinden. Schließlich ist das Postident-Verfahren mittlerweile eine sehr etablierte und gängige Möglichkeit, um sich gegenüber eines Finanz-Dienstleisters auszuweisen. Und: Auch hier wurde das originale Logo des Post-Ident-Verfahrens verwendet, um den vermeintlich seriösen Charakter der Phishing-Nachricht zu stärken. Wer dann in Folge auf den Link zur vermeintlichen Sicherheitsabfrage klickt, tappt direkt in die Falle. Ihr landet auch einer nachgebauten PayPal Log-In Seite mit der URL paypal-germany.net, auf der zunächst die Zugangs- und im Verlauf persönliche Daten sowie sensible Bankinformationen hinterlegt werden sollen. Diese landen dann natürlich sofort in den Händen der Betrüger, die damit allerhand Unheil anrichten können. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Wer einen professionellen Virenscanner einsetzt, wird in der Regel schon vor Klick auf den Link gewarnt, dass es sich um keine vertrauenswürdige Webseite handelt. Falls ihr diesbezüglich noch Nachholbedarf habt: Wendet euch einfach an den PC-SPEZIALIST in eurer Nähe. Wir beraten euch ausführlich zu den besten Anti-Virus-Programmen und übernehmen auch gern die Installation eurer favorisierten Sicherheitssoftware auf PC oder Laptop.

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