Bei Pokemon Go gebannt?
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Lena Kunikowski, Di, 30. Aug. 2016
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Bei Pokemon Go gebannt?

Cheater bekommen zweite Chance

Aufatmen für einen Teil derer, die bei Pokemon Go gebannt wurden. Wie Niantic jetzt bekannt gab, soll ein Teil der gesperrten Accounts schon bald wieder freigegeben werden. Was dahinter steckt und wer Chancen hat, vom Bann erlöst zu werden, verraten wir jetzt.

Vor ziemlich genau zwei Wochen traf es die Pokemon Go Cheater hart. Niantic sperrte Millionen Accounts. Wer auch nur einmal die „Hilfe“ von unzulässigen Apps oder Programmen in Anspruch genommen hatte, verlor den kompletten Spielstand. Jetzt aber gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer am Cheater-Horizont.

pokemon go gebannt

Arena-Kämpfe sind auch bald wieder für einen Teil der Nutzer möglich, die bei Pokemon Go gebannt wurden

Hoffnung für alle, die bei Pokemon Go gebannt wurden

GPS-Faker, Live-Karten-Apps und Bots – die Liste der möglichen Cheats für Pokemon Go war lang. Zahlreiche Spieler auf dem ganzen Globus nutzten fleißig Programme, um sich alle Pokemon im Umkreis mit exaktem Standort anzeigen zu lassen, die Spielfigur nach Städte mit den höchsten Monster-Dichten zu schicken (zum Beispiel in den Central Park nach New York) oder einen Bot einzusetzen, der während der Arbeitszeit durch die Umgebung wanderte, selbstständig die virtuellen Monster fing, verschickte und entwickelte. Niantic wurde das Ganze irgendwann zu bunt. Der Entwickler der Pokemon Go App sperrte kurzerhand alle Accounts, die verdächtige Aktivitäten aufwiesen. Für die Cheater ein herber Schlag: Ein Einloggen war nicht mehr möglich. Alle erreichten Ziele – egal ob selbst erreicht oder dank der unzulässigen Hilfe – waren im Datennirvana verschwunden. Jetzt rudert Niantic zurück – wenn auch nur teilweise. Ein bestimmter Teil der Nutzer, die Pokemon Go Cheats eingesetzt haben, erhält wohl schon bald den Account zurück.

Pokemon Go Bans werden teilweise aufgehoben

Ein Teil der Pokemon Go Bans wird also zeitnah aufgehoben. Diese ausgewählten Nutzer können die beliebte App dann wieder mit ihren ursprünglichen Zugangsdaten starten und von ihrem letzten Spielstand aus weitermachen. Das betrifft aber nur den Teil der Community, der lediglich Live-Karten-Apps benutzt hat. Die Live-Karten Apps zeigten den Nutzern im Detail an, wo welche Pokemon zu finden sind. Ein Feature, auf das man bei der eigentlichen App schon lange wartet. Wer aber hingegen Bots oder GPS-Faker eingesetzt hat, bleibt weiterhin bei Pokemon Go gebannt. Gründe für die dauerhafte Sperre gibt es übrigens genug. Abgesehen davon, dass Niantic betont, Pokemon Go zeichne sich durch ein faires Miteinander aus und solle Betrügern keine Lobby bieten, sorgen auch die zahlreichen Zugriffe der Bots und Cheats auf die Infrastruktur von Pokemon Go für die langanhaltende Instabilität. Abgesehen davon handelte es sich dabei um eindeutig unautorisierte Zugriffe auf die Serverdaten. Die konsequente Verhängung der Pokemon Go Bans war also aus rechtlicher Sicht absolut schlüssig.

Ein exaktes Datum, wann die Pokemon Go Bans genau aufgehoben werden und die Nutzer wieder Zugriff haben, steht bislang leider noch nicht fest. Wir halten euch hier auf dem Laufenden.

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